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Volusius, Adolph Gottfried / 1617-1679
Geburtsdatum1617
GeburtsortHanau
Sterbedatum17.03.1679
SterbeortMainz
WirkungsorteMainz
Berufe/ StellungenTheologe ; Weihbischof
FachgebieteKirche ; Bildung. Erziehung
Biogramm Weihbischof in Erfurt von 1676 bis 1679. - Er war urspr. kalvinistischer Prediger. 1640 kam er nach Mainz, konvertierte und wurde kathol. Priester. Seit 1645 war er Dompfarrer und Domprediger. 1656 wurde er Prof. für Theologie und war 1675/76 Rektor der Universität. Von 1976-79 war er Weihbischof mit Sitz in Erfurt. Wg. seiner Strenge bei Visitationen nannte man ihn den "Pfaffenschinder". Grab: Liebfrauenkirche. --- [Daten übernommen aus: Huber, Wilhelm: Das Mainz-Lexikon. - Mainz : Schmidt, 2002. - ISBN 3-87439-600-2]
Quellen (WWW)
Weitere Informationen
GND-Nr. 115392874
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pma0560
Zuletzt bearbeitet:07.05.2013



Wagner, Carl-Ludwig / 1930-2012
Geburtsdatum09.01.1930 [⇒ 2025 - 95. Geburtstag]
GeburtsortDüsseldorf
Sterbedatum27.07.2012
SterbeortTrier
WirkungsorteMainz ; Luxemburg / Stadt ; Erfurt ; Trier
Berufe/ StellungenAbgeordneter ; Bürgermeister ; Minister ; Regierungschef ; Jurist
FachgebietePolitiker und historische Persönlichkeiten ; Recht
Werke (Auswahl)Veröffentlichungen/Vorlass: Die Anfechtungsklage des französischen Verwaltungsrechts, Diss., Mainz 1961 ; Vorlass im Archiv für Christlich-Demokratische Politik der Konrad-Adenauer-Stiftung in Sankt Augustin
Biogramm
  • Mitglied des Rheinland-Pfälzischen Landtags
  • Partei: CDU
  • Mandate: Mandat 10. Wahlperiode: Wahlkreis 2, Listenplatz 3
  • Mandat 11. Wahlperiode: Wahlkreis 2, Listenplatz 1
  • Konfession: Katholisch
  • Ausbildung, beruflicher und persönlicher Werdegang: 1949 Abitur am Friedrich-Wilhelm-Gymnasium in Trier, 1949-1954 Studium der Rechtswissenschaften in Mainz und Montpellier, 1953 Erstes und 1957 Zweites Juristisches Staatsexamen, 1960 Promotion zum Dr. jur., 1957-1959 Regierungsassessor beim Landratsamt Wittlich und bei der Bezirksregierung Mainz, 1959-1969 Beamter im Generalsekretariat des Europäischen Parlaments in Luxemburg, seit 1964 als Regierungsdirektor, 1992-1997 Vorstandsvorsitzender der Thüringer Aufbaubank in Erfurt, 1993 Vorsitzender der Schlichtungsstelle
  • Politische und gesellschaftliche Funktionen: 1948 Mitglied der Jungen Union
  • Mitbegründer des Rings Christlich-Demokratischer Studenten Mainz, 1951-1952 Vorsitzender
  • 1951 Mitglied der CDU
  • 1955-1956 Vorsitzender der Jungen Union Trier
  • 1969 Schatzmeister des CDU-Bezirksverbands Trier
  • 1969-1976 Mitglied des Bundestags
  • 1976-1979 Oberbürgermeister und Kämmerer der Stadt Trier
  • 1979 Mitglied der 7. Bundesversammlung, 1989 Mitglied der 9. Bundesversammlung
  • 1980 Europabeauftragter der Landesregierung
  • 1984-1991 Vorsitzender des CDU-Bezirks Trier
  • 13.12.1979-12.06.1981 Minister der Justiz
  • 05.10.1982-18.05.1983 mit der Wahrnehmung der Geschäfte des Ministers der Justiz beauftragt
  • 12.06.1981-08.12.1988 Minister der Finanzen
  • 1986 Vorsitzender der Bundes-Finanzministerkonferenz
  • 23.05.1985-08.12.1988 stellvertretender Ministerpräsident
  • 08.12.1988-21.05.1991 Ministerpräsident
  • Mitglied des Landesvorstands der CDU
  • Vorsitzender der deutsch-französischen Gesellschaft, des Verwaltungsrats der Landesbank, des Verwaltungsrats des Instituts für regionalpolitische Zusammenarbeit, des Verwaltungsrats des Römisch-Germanischen Zentralmuseums in Mainz, des Vereins der Theaterfreunde Trier, Mitglied im Stiftungsrat des Europa-Hauses Marienberg, Senator der Max-Planck-Gesellschaft, Mitglied im Beirat der Landeszentralbank, im Hochschulkuratorium der Universität Trier, im Rundfunkrat des Südwestfunk, Schlichter bei Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst
  • Mitgliedschaft im Landtag, Gremientätigkeit: 18.03.1983-20.05.1991 (10.-11. Wahlperiode) Mitglied des Landtags
  • Ehrungen: Bundesverdienstkreuz Erster Klasse (1982), Großes Bundesverdienstkreuz (1990), Ordensinsignien eines Kommandeurs der französischen Ehrenlegion (1990), Carpo-Circeo-Preis der deutsch-italienischen Gesellschaft (1990), Großoffizier des belgischen Leopold-Ordens, Medaille der Europa-Union, Grand Officier de l'Ordre National des Milles Collines.- --- [Daten übernommen aus "Die Stellvertreter des freien Volkes. Die Abgeordneten der Beratenden Landesversammlung und des Landtags Rheinland-Pfalz von 1946 bis 2015", Mainz 2016 (Red.schluss 01.12.2015)]
Quellen
  • Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz (Hrsg.): "Etwas Kredit hatten wir immer ... ": Ministerpräsidenten erzählen. 2. Aufl., Mainz, 1998, S. 37 - 50
  • Storm, Monika: Dr. Carl-Ludwig Wagner, in: Ziegler, Hannes (Hrsg.): Politiker in Rheinland-Pfalz: Unsere Ministerpräsidenten, Annweiler 2002, S. 87 - 102
  • Storm, Monika: Wagner, Carl-Ludwig, in: Becker, Winfried et al. (Hrsg.): Lexikon der Christlichen Demokratie in Deutschland, Paderborn 2002, S. 390 - 391
  • Schütz, Wolfgang: Koblenzer Köpfe. Personen der Stadtgeschichte, 2. Aufl. o. O. 2005, S. 554
  • Vierhaus, Rudolf/Herbst, Ludolf (Hrsg.): Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages 1949 - 2002, 3 Bde., München 2002, S. 912
Weitere Informationen
GND-Nr. 118972006
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pke0734
Zuletzt bearbeitet:01.12.2015

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