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Bäumler, Gottfried Samuel
SterbedatumVor 1743
WirkungsorteGermersheim
Berufe/ StellungenArzt
FachgebieteMedizin. Tiermedizin
Biogramm *Wirkungsorte: Ab 1805: Germersheim. - 1705 bis nach 1734 kurpfälzischer Oberamtsphysikus in Germersheim.
Quellen
  • Fortsetzung und Ergänzungen zu Christian Gottlieb Jöchers allgemeinem Gelehrten-Lexico ... / Adelung, Johann Christoph; Rotermund, Heinrich Wilhelm [Bearb.]. - 1 (1784), Sp. 1543-1544
Weitere Informationen
GND-Nr. 112809936
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/ps00467
Zuletzt bearbeitet:10.10.2006




[Bild: Trierer Porträtdatenbank]
Gall, Ludwig / 1791-1863
Geburtsdatum28.12.1791
GeburtsortAldenhoven
Sterbedatum31.01.1863
SterbeortTrier
Berufe/ StellungenErfinder ; Sozialwissenschaftler ; Politiker
FachgebieteTechnik allgemein ; Politiker und historische Persönlichkeiten ; Soziologie. Gesellschaft
Werke (Auswahl)Auswanderung nach den Vereinigten Staaten in Nord-Amerika im Frühjahr 1819 und meine Rückkehr nach der Heimath im Winter 1820, 2 Bde, Trier 1822 ; Was könnte helfen? Trier 1825 ; Der Nothstand der Winzer und seine Ursachen, Faksimileabdruck aus Praktische Anleitung, sehr gute Mittelweine .. zu erzeugen, Trier 1854, hrsg. und eingeleitet v. Heinz Monz mit einem Beitrag v. Michael Willkomm, Trier 1993 ; Darlegung der Vorzüge des in Preußen, Oestreich, Baiern und Würtemberg patentierten rheinländischen Dampf-Brenn-Apparats, für Brennerei-Besitzer und Kupferwaaren-Fabrikanten, 1831 ; Gutgemeinter Rath an meine deutschen Landsleute, bei ihrer Landung in den Vereinigten Staaten von Nord-Amerika, 1820 ; Ausführl Bibliographie bei Heinz Monz: Ludwig G, 225-233. ; *Abbildung: Porträt (Holzschnitt) abgebildet bei Monz, Leben und Werk XV
Biogramm Erfinder und Sozialtheoretiker. - Besuch der Sekundärschule in Aachen, Tätigkeit in Justiz und Verwaltung, u.a. bei dem Advokatanwalt Michel Venedey (zugl. Lehrer des jungen Jakob Venedey). 1814-1815 Generalsekretär des Wälderdepartements. Anschließend Tätigkeit in der Verwaltung des Saardepartements bzw. des Regierungsbezirkes Trier. 1815 Bataillonschef und Generaladjutant und Mitglied des Generalstabes der Bürgerwehr im Saardepartement. Seine Erfinderbegabung führte zur Einrichtung der ersten Gasbeleuchtung in Trier. Die Not der Auswanderer veranlaßte ihn, den Beruf des Regierungssekretärs aufzugeben und zusammen mit einer Schweizer Auswanderergruppe 1819 nach Pennsylvanien zu ziehen. Ende 1820 kehrte er mit seiner Frau zurück. In einem zweibändigen Werk veröffentlichte G eine ausführl Darstellung und Kritik der Verhältnisse in Nordamerika. Wieder in der Verwaltung tätig, kam G mehr und mehr mit der Notlage der Winzer in Berührung. Die Jahre bis 1836 waren gekennzeichnet durch vielfältige Erfindungen besonders zur Branntweinbrennerei und zur Weinverbesserung. Er entwickelte die Methode der Naßzuckerung des Weinmostes. 1836 verlieh ihm die Universität Lüttich den Titel eines Dr. phil. h.c. - G erhielt 1836 einen Ruf nach Ungarn, wo er nacheinander zwei große landwirtschaftl. Güter verwaltete. Nachdem er 1848 den ungarischen Revolutionär Lajos Kossuth unterstützt hatte, mußte er 1849 Ungarn verlassen; er kehrte nach Trier zurück. G widmete sich nun verstärkt der Verbreitung seiner Weinverbesserungsmethode. Trotz vielfacher Anfeindungen war es seine Methode, die damals dem Moselweinbau das Überleben sicherte. In seinen zahlreichen Veröffentlichungen standen Sozialkritik und Darstellung v. Erfindungen nebeneinander. Die Sozialkritik, teilweise durch die französ. Frühsozialisten beeinflußt, nahm dreißig Jahre vor Karl Marx manche v. dessen Vorstellungen vorweg (Klassengegensatz, Wert der Arbeit, Lohn nach Bedürfnis u.a.m.). - Die Stadt Trier widmete G, der verarmt starb, ein Ehrengrab und benannte eine Straße nach ihm. - *Heirat: 1816 mit Maria Anna Willewersch. - --- [Daten übernommen aus: Heinz Monz, in: Monz, Heinz (Hrsg.): Trierer Biographisches Lexikon. - Trier : Wissenschaftlicher Verlag, 2000. - ISBN 3-88476-400-4]
Quellen
  • (Auswahl:) György Fehér/Imre Ress: Ludwig G als Techniker und Wirtschaftspublizist in Ungarn 1837-1849, in: Kurtrierisches Jahrbuch, 1961 ff, 1992, 81 ff.
  • Johann Wolfgang Goethe: Buchbesprechung zu G's Werk Auswanderung, in: Sämtl. Werke, Jubiläumsausgabe, Band 38, Stuttgart/Berlin o.J., 114 ff.
  • Karl-Marx-Haus (Hrsg.): Ludwig G (1791-1863) Ein früher Sozialreformer aus Trier, Trier 1983
  • Landeshauptarchiv Koblenz Best.354 Nr.480
  • Heinz Monz: Ludwig G. Leben und Werk, Trier 1979
  • Ders: Ludwig G Retter der Moselwinzer oder Weinfälscher, Wiesbaden 1981
  • Richard Woller: Ludwig G und seine Bedeutung für den Weinbau an der Mosel, Saar und Ruwer, in: Kurtrierisches Jahrbuch, 1961 ff, 1991, 239 ff.
  • Karl Georg Zinn: Staatstätigkeit und Multiplikator in den Schriften Ludwig G's, in: Kyklos, Band XXII (1969) 719 ff.
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GND-Nr. 118537253
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Zuletzt bearbeitet:04.06.2007



Gobelius, Martin / 1535-1598
Geburtsdatum1535
GeburtsortValwig
Sterbedatum28.02.1598
SterbeortSalmünster
Berufe/ StellungenPfarrer / Katholische Kirche ; Kanoniker
FachgebieteKirche
Beziehungen (Link)Gobelius, Johann Georg / 1562-1615; Gobelius, Cornelius / 1570-1611;
Werke (Auswahl)Thyraeus, Petrus und Gobel, Martin: Gründtlicher Bericht, Vom Gewalt, Beruf und Sändung der Kirchendiener, unnd daß inn Evangelischen Kirchen den Ministris nit gebüre, andere Diener deß Worts zuberuffen und zusenden : De iure vocationis et missionis, quod penes verbi ministros in Evangelicorum ecclesiis esse dicitur, disputatio theologica. Moguntiae : Behem, 1587. - [44] Bl.
Biogramm Da von 1540/53 ein Nikolaus Gobelius aus Valwig Rektor auf dem Valwigerberg war, wird dieser wohl als Verwandter die Anregung u. Hilfe zum Studium gegeben haben. M. studierte in Trier u. Mainz. 1557 kam er als junger Geistlicher nach Fulda u. am 31.5.1560 nach Salmünster, um hier der kath. Glauben zu verteidigen. (1555 war auf dem Reichstag zu Augsburg beschlossen worden, dass die Fürsten u. Räte der Städte das Recht haben ihre Religion zu wählen. Ihrem Bekenntnis mussten alle Untertanen folgen oder auswandern). 1561 kam er wieder nach Fulda zurück, auch hier war wegen der Reformation der kath. Glaube gefährdet, mit dem Fürstabt musste er aus Fulda fliehen, konnte aber später wieder mit ihm zurückkommen. 1588 wird er in Salmünster als Pastor eingesetzt. Er betrachtet sich als Nachfolger der Chorherrn u. nennt sich Stifts-Dechant. Bei der Wiedereinführung des kath. Glaubens stößt er auch hier auf größten Widerstand, besonders durch Johann v. Hutten, einem Verwandten des bekannten Kämpfers für den Protestantismus, Ulrich von Hutten, der musste dann auf Befehl von Mainz den luth. Gottesdienst einstellen. M.G. stirbt im [64.] Lebensjahr. [Daten übernommen aus: Friderichs, Alfons [Hrsg.]: Persönlichkeiten des Kreises Cochem-Zell. Trier, Kliomedia : 2004. ISBN 3-89890-084-3]
Alternatives o. ergänzendes Biogramm Seine Familie stiftete in der Stiftskirche von Salmünster eine inzwischen zerstörte Bronzetafel in lat. Sprache; Übers.: "Dem Martin Gobelius aus Valwig an der Mosel, der 31 Jahre zu Fulda und 10 Jahre Dechant und Pfarrer zu Salmünster war, der hier eine Armenstiftung, zu Fulda und Valwig Mußstiftungen machte, der eine Summe für Studierende stiftete und die Schule zu Bruttig gründete, widmen seine 10 Neffen als Oheim und freigebigsten Mäzen und seine in Bruttig geborenen Brüder, auch seine übrigen Neffen, Schützlinge und Erben diese Tafel.". - Neffe von Cornelius Gobelius (1570-1611)
Alternatives o. ergänzendes Biogramm [Zur Familie Gobelius (Jobelius, Gobelen, Göbel) aus Bruttig:] Eine bedeutende Grundbesitzerfamilie aus Bruttig, deren Angehörige Bürger der Stadt Trier waren. 1562 wurde Johann Georg G. geboren, der es als Mediziner zum Leibarzt des Kurfürsten von Mainz u. Bayern brachte u. 1602 zum Rektor der Mainzer Universität ernannt wurde. Martin G. geb. 1535, war Stiftsdechant in Salmünster, ein anderer Martinus G. ist Stiftsherr an St. German in Speyer. Johann Heinrich G. (geb. 1615) Doktor des weltlichen u. geistlichen Rechts, Rat u. Leibarzt des Trierer Kurfürsten u. Bürgermeister (Schultheiß) der Stadt Trier. Ein Cornelius G. war 1611 Weihbischof von Mainz u. Erfurt. Hubert G. Mitglied des Trierer Rates wurde 1635 in den Reichsritterstand erhoben. --- [Biographie übernommen aus: Friderichs, Alfons [Hrsg.]: Persönlichkeiten des Kreises Cochem-Zell. Trier, Kliomedia : 2004. ISBN 3-89890-084-3]
Quellen
  • Fuchs, Geschichte des Kollegiatsstift u. der Pfarrei Salmünster, Fulda 1912
  • Reitz, Gobelius aus Valwig gest. 1598 als Dechant u. Pastor in Salmünster, in: Mittelrhein. Geschichtsblätter Nr. 7, von 1930, 3
  • Dietz, Die Politik des Hochstifts Bamberg, 1968
  • Ostermann, Manfred: Martin Gobelius aus Valwig, in: Heimatjahrbuch des Kreises Cochem Zell, 1998, S. 134/7
Quellen (WWW)
Weitere Informationen
GND-Nr. 119688166
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Zuletzt bearbeitet:08.11.2011



Grach, Johann Baptist / 1805-1869
Geburtsdatum09.05.1805
GeburtsortTrier
Sterbedatum17.02.1869
SterbeortTrier
Berufe/ StellungenBuchhändler
FachgebietePresse
Biogramm Buchhändler. - Nachdem seine Vorfahren bereits im Buchhandel in Trier tätig gewesen waren, gründete G hier 1847 die "Grach'sche Buchhandlung" (Simeonstraße 36); diese bestand bis 1983. Das Sortiment war auf religiöse Werke spezialisiert. G war Präfekt der Marianischen Bürgersodalität und Präsident des Kirchenrates der Pfarrei Unserer Lieben Frau und St. Laurentius. Den größten Teil seines Nachlasses vermachte er den Armen v. fünf Trierer Pfarreien. Die Buchhandlung ging an Peter Philippi über. --- [Daten übernommen aus: Christoph Krapp, in: Monz, Heinz (Hrsg.): Trierer Biographisches Lexikon. - Trier : Wissenschaftlicher Verlag, 2000. - ISBN 3-88476-400-4]
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GND-Nr. 1051208688
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Zuletzt bearbeitet:11.07.2006



Hartung, Heinrich / 1888-1966
Andere NamensformenHartung, Heinrich / IV. / 1888-1966 ; Hartung, Clemens Heinrich / 1888-1966 ; Hartung, Heini / 1888-1966
Geburtsdatum25.06.1888
GeburtsortDüsseldorf
Sterbedatum28.03.1966
SterbeortKoblenz
WirkungsorteDüsseldorf ; Koblenz
Berufe/ StellungenMaler
FachgebieteMalerei. Zeichnung. Graphik
Beziehungen (Link)Hartung, Heinrich / 1851-1919; Hartung, Heinrich / 1785-1849; Hartung, Johann / 1821-1861; Hartung, Heinrich / 1816-1893; Hartung, Aenni / 1891-1983; Hartung, Willi / 1892-19XX; Molitor, Franz / 1857-1928;
Biogramm Urenkel des Malers Heinrich Hartung "I." (1785-1849); Enkel des Malers Heinrich Hartung II. (1816-1893); Großneffe des Bildhauers Johann Hartung (1821-); Sohn des Malers Heinrich Hartung III. (1851-1919); Bruder der Malerin Aenni Hartung und des Malers Willi Hartung (1892-). - Realschule in Düsseldorf, ab 1901 Realgymnasium in Koblenz; erster Malunterricht durch seinen Vater und Franz Molitor in Oberlahnstein; 1909-1915 Studium der (Landschafts-)Malerei an der Düsseldorfer Akademie; 1915-1919 wie sein Vater dort Mitglied des Künstlervereins "Malkasten"; Studienreisen nach Italien und Holland; 1916/1917 erste erfolgreiche Beteiligung an einer Ausstellung in der Kunsthalle Düsseldorf; im 1. Weltkrieg Soldat; 1919 dauerhafter Umzug nach Koblenz; dort Teilnahme an zahlreichen Ausstellungen, zum Beispiel: Coblenzer Kunstausstellung 1919, Ausstellung der Koblenzer Künstlervereinigung "Das Boot" 1922, Ausstellung Koblenzer Künstler in Rengsdorf 1924, "Große Kunstschau" in den Koblenzer Messehallen 1929 und Koblenzer Weihnachtsausstellung in der Alten Burg 1941; 1938 Heirat mit Margarete, geb. Hartmann; wiederholt Auslandsreisen, u.a. nach Italien und Südfrankreich; Gründungsmitglied des "Künstlerbunds Westmark"; malte zwar auch Porträts, bekannt war er aber in erster Linie wegen seiner Landschaftsbilder, die häufig Motive des Mittelrheins und der Eifel darstellten; ignorierte moderne Kunstströmungen des 20. Jahrhunderts weitgehend; finanziell erfolgreich, erzielen seine Werke heute steigende Preise
Quellen
  • Von innerer Überzeugung beseelt ... , 2007
  • Stolzenau, Martin: Landschaftsbilder waren sein Markenzeichen, in: Rhein-Zeitung, Ausg. B0, vom 12.02.2019, S. 18
  • Allgemeines Künstler-Lexikon Bd. 69, Hammon-Hartung, Berlin u.a. 2011, S. 533-534
  • Schmitt, Robert: Die Koblenzer Künstlerfamilie Hartung, Boppard 1965
  • Eitelbach, Kurt: Ein "Düsseldorfer" in Koblenz, in: Bürgerbibliothek seit 1827, Koblenz 2002, S. 127-137
Quellen (WWW)
Weitere Informationen
GND-Nr. 143318926
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Zuletzt bearbeitet:07.04.2019



Hessel, Bartholomäus / 1769-1851
Geburtsdatum1769 [?]
GeburtsortBad Kreuznach
Sterbedatum11.04.1851
SterbeortBad Kreuznach
Berufe/ StellungenWirt
FachgebieteNachrichtenwesen. Verkehrswesen. Fremdenverkehr, Hotel- und Gaststättengewerbe
Biogramm Wirt der Gaststätte "Zum goldenen Adler"; 1824 bis 1843 Stadtwaagemeister.
Quellen
  • Lexikon Kreuznacher Persönlichkeiten
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GND-Nr. 1051162750
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Zuletzt bearbeitet:18.08.2008



Kalkum, Maurus / 1836-1893
Andere NamensformenNepomuk, Johannes [Pseud.]
Geburtsdatum29.04.1836
GeburtsortKoblenz
Sterbedatum22.01.1893
SterbeortKloster Bregenz / Kloster Mehrerau bei Bregenz
WirkungsorteBregenz / Kloster Mehrerau
Berufe/ StellungenAbt
FachgebieteKirche
Biogramm Abt des Zisterzienser-Klosters Wettingen-Mehrerau bei Bregenz
Quellen
  • Stadtarchiv Koblenz
Weitere Informationen
GND-Nr. 137111150
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Zuletzt bearbeitet:11.11.2005



Kramer, Franz A. / 1900-1950
Geburtsdatum18.12.1900 [⇒ 2025 - 125. Geburtstag]
GeburtsortSolingen
Sterbedatum12.02.1950 [⇒ 2025 - 75. Todestag]
SterbeortKoblenz
WirkungsorteKoblenz
Berufe/ StellungenPublizist ; Redakteur
FachgebietePresse
Werke (Auswahl)Das rote Imperium, 1920 ; Die christlichen Gewerkschaften, 1924
Biogramm Herausgeber des Rheinischen Merkurs
Quellen
  • Stadtarchiv Koblenz
Weitere Informationen
GND-Nr. 12202933X
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Zuletzt bearbeitet:21.11.2005



Kreutz, Nikolaus / 1894-1982
Geburtsdatum19.04.1894
GeburtsortUlmen
Sterbedatum31.05.1982
SterbeortUlmen
Berufe/ StellungenLandwirt ; Kommunalpolitiker
FachgebieteLandwirtschaft ; Politiker und historische Persönlichkeiten
Biogramm N.K. war Frontkämpfer im 1. Weltkrieg u. Soldat im 2. Weltkrieg. Er nahm stets sehr regen Anteil am Gemeindeleben (23 Jahre Mitglied des Gemeinderates, auch 1. und 2. Beigeordneter; leitete als Beigeordneter 1961 verantwortlich die Geschicke Ulmens). Von 1951/72 war er Vorsteher der Jagdgenossenschaft Ulmens u. hierbei immer um gerechte Entscheidungen bemüht. 1953/54 war er als Geschworener (Schöffe) bei der 1. Strafkammer am Landgericht Koblenz ehrenamtlich tätig. Bis ins hohe Alter übte er das Amt des Berichterstatters für das Statistische Landesamt, Bad Ems, aus. 1975 erhielt er für sein Lebenswerk, seine zahlreichen ehrenamtlichen Tätigkeiten u. seine kommunalpolitische Verantwortung für die Gemeinde Ulmen das Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland am Band. --- [Daten übernommen aus: Friderichs, Alfons [Hrsg.]: Persönlichkeiten des Kreises Cochem-Zell. Trier, Kliomedia : 2004. ISBN 3-89890-084-3 / Verf. dieses Artikels: Wilfried Puth]
Quellen
  • Mitteilungsbl. der VG Ulmen v. 15.3.1975, Nr. 11.
Weitere Informationen
GND-Nr. 1051194423
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pkd0527
Zuletzt bearbeitet:16.12.2010



May, Erhard / 1924-2012
Geburtsdatum04.02.1924 [⇒ 2024 - 100. Geburtstag]
Sterbedatum24.05.2012
WirkungsorteKoblenz
Berufe/ StellungenIntendant ; Geschäftsführer ; Posaunist
FachgebieteMusik. Musikwissenschaft
Biogramm Seit 1946 Mitglied der Rheinischen Philharmonie als Posaunist; ab 1962 dort Geschäftsführer, der die Überführung des Orchesters in die Trägerschaft des Landes Rheinland-Pfalz maßgeblich mitgestaltete; 01.03.1975-29.02.1984 erster Intendant des so entstandenen Staatsorchesters Rheinische Philharmonie; lebte in Koblenz
Quellen
  • Stadtarchiv Koblenz
  • Rhein-Zeitung, Ausg. B0. - (2012), 138 vom 16.06., S. 20
Quellen (WWW)
Weitere Informationen
GND-Nr. 102797192X
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Zuletzt bearbeitet:13.09.2012



Müller, Hans / 1905-1975
Geburtsdatum23.07.1905
GeburtsortKoblenz
Sterbedatum26.09.1975 [⇒ 2025 - 50. Todestag]
SterbeortKoblenz
WirkungsorteKoblenz
Berufe/ StellungenBeigeordneter ; Rechtsanwalt
FachgebietePolitiker und historische Persönlichkeiten
Biogramm Beigeordneter der Stadt Koblenz; Rechtsanwalt; ehrenamtlicher Beigeordneter Okt. 1946 - März 1949. --- [Daten übernommen aus: Stadtarchiv Koblenz: Die Beigeordneten der Stadt Koblenz 1817 bis 1957 (Gesehen am: 1.8.2008), unveröff. Liste]
Quellen
  • Erich Klinge: Koblenz und seine Rechtsanwälte, S. 75
  • 623/3879 (Personalakte).
Weitere Informationen
GND-Nr. 1051216753
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pkb0049
Zuletzt bearbeitet:12.08.2008



Schily, Viktor / 1811-1875
Geburtsdatum07.09.1811
GeburtsortPrüm
Sterbedatum1875 [⇒ 2025 - 150. Todestag]
SterbeortParis
WirkungsortePrüm ; Genf ; London ; Paris
Berufe/ StellungenRechtsanwalt ; Rechtsanwalt
FachgebietePolitiker und historische Persönlichkeiten ; Recht
Beziehungen (Link)Imandt, Peter / 1823-1897; Marx, Karl / 1818-1883;
BeziehungenLiebnecht, Karl;
Biogramm Advokat. - Besuch der Schule in Prüm und des Gymnasiums Athenäum in Luxemburg. Studium der Jurisprudenz in Bonn 1831-1834. Auskultator 1836-38, Referendar 1839-1843 Landgericht Trier. Militärdienst als Einjährig-Freiwilliger, Secondelieutenant der Landwehr - 1843 Advokat in Trier. 1845/46 erstes oppositionelles Auftreten als Mitglied eines demokratischen Clubs. 1848 Engagement in der Bürgerwehr, in Wahl- und Protestversammlungen und beim Barrikadenbau. Mitunterzeichner des "Volksprogramms". Ende Mai 1848 Mitgründer und Vizepräsident des Demokratischen Vereins, Vertreter des radikalen Flügels. Stellvertr Mitglied der preussischen Nationalversammlung. Delegierter beim Demokratenkongreß in Köln am 13./14.08.1848 und am 17.09.1848 Teilnehmer an der Volksversammlung auf der Frankfurter Pfingstweide. S unterstützte die Redekampagne v. Karl Grün im Mosel-Eifel-Raum im Mai 1849. Er leitete den Sturm auf das Prümer Zeughaus. Anschließend stellte S für die pfälzische Regierung in Obermoschel ein Volkswehrbataillon auf und kämpfte im Freikorps Willich in Baden gegen die preuss. Truppen. Nach der Niederlage Flucht in die Schweiz - 1850 wurde er in Trier wegen Desertion zu einer Geldstrafe v. 1000 Talern und bald darauf v. Appellationsgericht in Zweibrücken wegen Hochverrats zum Tode verurteilt. 1852 aus der Schweiz ausgewiesen, ging er bis 1854 nach London, dort Mitglied des Bundes der Kommunisten. 1854 Übersiedlung nach Paris, wo er als Übersetzer arbeitete und aktiv in Emigrantenzirkeln und im Deutschen Verein tätig war. Für Karl Marx war S Vertrauensmann in Paris und tätiges Mitglied der I. Internationalen (I.A.A.). Seit 1869 ständiger Mitarbeiter des sozialdemokratischen Organs "Der Volksstaat". Sekundärliteratur: Heinz-Günther Böse: Köpfe der Revolution von 1848/49 in Trier und im Trierer Raum; in: "Der schlimmste Punkt der Provinz". Demokratische Revolution 1848/49 in Trier und Umgebung, hg. v. Elisabeth Dühr, Trier 1998, 136-216, 184-186 - Criminal-Procedur gegen Dr. Grün und 22 Genossen .., Trier 1850 - Dieter Dowe: Aktion und Organisation. Arbeiterbewegung, sozialistische und kommunistische Bewegung in der preuss. Rheinprovinz 1820-1852, Hannover 1970 - Jürgen Herres: Vereinsbildung als Gesellschaftsreform; in: Revolution 1848/49, 459-501 - Karl Marx/Friedrich Engels: Der Briefwechsel, Band 1-4, München 1983 - Peter Neu: Der Zeughaussturm in Prüm, in: Jahrbuch Prüm 1965, 30-33 - Daniel Staroste: Tagebuch über die Ereignisse in der Pfalz und Baden im J. 1849, Band II, Berlin 1853, 30, 258-262. --- [Daten übernommen aus: Heinz-Günter Böse, in: Monz, Heinz (Hrsg.): Trierer Biographisches Lexikon. - Trier : Wissenschaftlicher Verlag, 2000. - ISBN 3-88476-400-4]
Weitere Informationen
GND-Nr. 1051213274
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pta1135
Zuletzt bearbeitet:29.05.2007



Sturm, Bartholomäus / 1850-1913
Geburtsdatum19.03.1850 [⇒ 2025 - 175. Geburtstag]
GeburtsortMeudt-Dahlen
Sterbedatum03.04.1913 [⇒ 2023 - 110. Todestag]
SterbeortSankt Ingbert
WirkungsorteMeudt-Dahlen ; Frankfurt am Main ; Immenstadt i. Allgäu
Berufe/ StellungenOrdenspriester
FachgebieteKirche
Biogramm Besuch des herzoglichen Gymnasiums in Hadamar; Theologiestudium im Priesterseminar Dillingen; 1878 Priesterweihe und bayerische Staatsangehörigkeit; ab 1883 Domkaplan in Frankfurt am Main; in verschiedenen Kapuzinerklöstern eingesetzt, zuletzt ab 1910 im Kapuzinerkloster Immenstadt; in Meudt bekannt wegen seiner Vermittlung von Stiftungen und Spenden für Bau und Ausstattung der Meudter Pfarrkirche und wegen seines Engagements für den Bau der Kapelle in Dahlen; gestorben während eines Aufenthaltes in St. Ingbert
Quellen
  • Rhein-Lahn-Zeitung / Diez. - (2013), 46 vom 23.2., S. 19
Quellen (WWW)
Weitere Informationen
GND-Nr. 1046655272
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Zuletzt bearbeitet:22.04.2013



Werner, Bartholomäus von / 1842-1924
Andere NamensformenWerner, Karl Bartholomäus von / 1842-1924
Geburtsdatum18.07.1842
GeburtsortKoblenz
Sterbedatum06.04.1924 [⇒ 2024 - 100. Todestag]
SterbeortOldenburg
WirkungsorteSamoa ; Marshallinseln ; Bismarckarchipel
Berufe/ StellungenSchriftsteller ; Marineoffizier
FachgebieteSchreiben. Dichtung ; Militär
Werke (Auswahl)Ein deutsches Kriegsschiff in der Südsee. Brockhaus, Leipzig 1889 ; Deutsches Kriegsschiffleben und Seefahrkunst. Brockhaus, Leipzig 1891 ; Die Kampfmittel zur See. Brockhaus, Leipzig 1892 ; Der Seekrieg, der Geschwaderdienst und die Bedeutung der Kriegswerften. Bergsträßer, Darmstadt 1893 ; Die Kriegsmarine, ihr Personal und ihre Organisation. Friedrich, Leipzig 1894
Biogramm 1856 Eintritt in die Marine; 1862 Fähnrich; 1873 Korvettenkapitän; 1876 Erhebung in den Adelsstand; 1877-1879 Südseereise; dabei wurden Verträge ausgehandelt (Samoa) und Kartierungen vorgenommen (Bismarck-Archipel); 1880 Kapitän zur See; 1887 Ernennung zum Konteradmiral und Verabschiedung; danach literarische Tätigkeit
Quellen (WWW)
Weitere Informationen
GND-Nr. 1051177197
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pk05816
Zuletzt bearbeitet:24.04.2014

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