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Kohler, Ottmar / 1908-1979
Andere NamensformenArzt von Stalingrad
Geburtsdatum19.06.1908
GeburtsortGummersbach
Sterbedatum27.07.1979
WirkungsorteIdar-Oberstein ; Köln
Berufe/ StellungenArzt
FachgebieteMedizin. Tiermedizin
Biogramm Facharzt für Chirurgie; im Zweiten Weltkrieg Chirurg bei der 1. Sanitätskompanie der 60. Infanteriedivision; 1943 geriet er im Kessel von Stalingrad in sowjetische Gefangenschaft; im Gefangenenlager setzte er seine Arbeit als Arzt mit den vorhandenen, spärlichen Mitteln fort, wurde misstrauisch beobachtet und zeitweise zu Zwangsarbeit verurteilt; an Silvester 1953 kam er mit einem der letzten Gefangenenrückführungstransporte im westdeutschen Aufnahmelager Friedland an, wo er vom damaligen Bundeskanzler Konrad Adenauer und vielen ehemaligen Kriegsgefangengen empfangen wurde; Oberarzt an der Universitätsklinik in Köln; ab 1957 chirurgischer Chefarzt, später ärztlicher Direktor am Idar-Obersteiner Krankenhaus; in Gummersbach begraben; in Gummersbach und Idar-Oberstein sind Straßen nach ihm benannt; in Anlehnung an seine Geschichte veröffentlichte Heinz Konsalik 1956 den Roman "Der Arzt von Stalingrad", der auch verfilmt wurde; Ehrungen durch das Große Bundesverdienstkreuz, die Paracelsus-Medaille, die Hartmann-Plakette und die Ehrenmitgliedschaft in der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie.
Quellen
  • Birkenfeld <Nahe, Landkreis>: Heimatkalender. - 1979, S. 101-104
  • Nahe-Zeitung. - (2008), 142 vom 19.06., S. 14
  • Birkenfeld <Nahe, Landkreis>: Heimatkalender. - 2008, S. 194-196
Weitere Informationen
GND-Nr. 125610769
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pk02944
Zuletzt bearbeitet:16.07.2009

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