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Decker, Otto / 1890-1952
Geburtsdatum24.02.1890
GeburtsortIdar-Oberstein-Oberstein
Sterbedatum25.06.1952
SterbeortLidingö
WirkungsorteSchweden
Berufe/ StellungenHändler ; Unternehmer
FachgebieteHandel. Dienstleistung ; Betriebswirtschaft
Beziehungen (Link)Bergér, Ludwig / 1887-1972;
Biogramm Geboren als viertes von 15 Kindern des Edelsteingraveurs Simon Hermann D. und Philippine D., geb. Wild; 1904 Volksschulabschluß; kaufmännische Lehre in der Schmuckfabrik Wilhelm Jacob Loch, daneben Abendschule und Qualifikation zum Buchhalter; Anstellung als Buchhalter bei der Kartonagefabrik Schmelzer; kurze Anstellung als Handelsvertreter in Berlin; seit 1910 Vertreter in Skandinavien und dem Baltikum; 1912 Tod des Vaters, Gründung einer eigenen Fabrik; 1914-1918 Soldat, daneben in Urlauben weiter als Handesvertreter in Schweden unterwegs; Heirat mit Ida, geb. Cullmann; am 28.10.1920 kam das Paar als Auswanderer in Schweden an; wurde später schwedischer Staatsbürger; Einzelhändler in der Edelmetallbranche; 1932 übernahm er nach rasantem Aufstieg der eigenen Geschäfte zusätzlich die Geschäftsleitung der finanziell angeschlagenen Firma "C. G. Hallbergs Guldsmedsaktiebolag", der größten Gold-, Silber- und Juwelenfabrikation in Schweden, die er sanierte; 1942 wurde er Hauptanteilseigner und Direktor des Hallberg-Konzerns; 1946/47 organisierte er eine private Spendenaktion, bei der 35 Eisenbahnwaggons und 7 Lastzüge voller Lebensmittel und Kleidung für die notleidende Bevölkerung in Idar-Oberstein bereitgestellt wurden; erhielt dafür zahlreiche Ehrungen: erster Idar-Obersteiner Ehrenbürger; vom schwedischen König zum Ritter des Vasa-Ordens ernannt; die Otto-Decker-Strasse und die Otto-Decker-Brücke in Idar-Oberstein wurden 1947 nach ihm benannt; auf dem Europaplatz steht sein Denkmal; konnte nicht selbst an den Feierlichkeiten teilnehmen, weil er kein Einreisevisum bekam; erst 1951 erneuter Deutschlandbesuch; 1999 wurde in einem offiziellen Bericht für die schwedische Regierung über den 2. Weltkrieg ("Sweden and Jewish assets") der Vorwurf erhoben, Decker habe in seiner Eigenschaft als Goldhändler für das nationalsozialistische Regime Gold und Juwelen geschmuggelt; er erhielt 1941 den Deutschen Adlerorden II. Klasse für verdiente Ausländer; sein Sohn Heinz Günther (1919-2017) lebte als Silberschmied, sein Sohn Gerhard Kurt (1927-2017) als Juwelier in Lidingö
Quellen
  • Kurzbiographien vom Mittelrhein und Moselland, 1968
  • Berger, Ludwig: Otto Decker, Stockholm : Industrie-Pionier und Wohltäter. Idar-Oberstein: Komitee der Otto-Decker-Spende, 1950
  • Dem Ehrenbuerger die Einreise verweigert, in: Nahe-Zeitung 52.1997, Nr. 295 vom 20./21.12 (Bild)
Quellen (WWW)
Weitere Informationen
GND-Nr. 115209761X
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pk01022
Zuletzt bearbeitet:15.01.2018



Diehl, Heinz-Georg / 1935-2019
Geburtsdatum30.05.1935
GeburtsortMainz
Sterbedatum19.01.2019
SterbeortGran Canaria
WirkungsorteMainz
Berufe/ StellungenAbgeordneter ; Bürgermeister ; Verlagskaufmann
FachgebietePolitiker und historische Persönlichkeiten ; Buch. Buchhandel
Werke (Auswahl)Vorlass: im Archiv für Christlich-Demokratische Politik der Konrad-Adenauer-Stiftung in Sankt Augustin
Biogramm
  • Mitglied des Rheinland-Pfälzischen Landtags
  • Partei: CDU
  • Mandate: Mandat 10. Wahlperiode: Wahlkreis 3, Listenplatz 11
  • Mandat 11. Wahlperiode: Wahlkreis 3, Listenplatz 10
  • Konfession: Katholisch
  • Ausbildung, beruflicher und persönlicher Werdegang: Verlagskaufmann, Redakteur, 1958-1963 Anzeigen- und Werbeleiter bei der Mainzer Verlagsanstalt Will & Rothe KG, 1963-1972 Hauptsachbearbeiter und stellvertretender Leiter des ZDF-Werbefernsehens, 1989-2000 Geschäftsführer der Mainzer Aufbau-Gesellschaft (MAG) und der Parken in Mainz (PMG), 2001 Gründung einer eigenen Unternehmensberatung
  • Politische und gesellschaftliche Funktionen: 1953 Mitglied der CDU
  • 1958 stellvertretender Kreisvorsitzender der Jungen Union Mainz
  • 1963-1972 und 1984-1989 Mitglied des Stadtrats Mainz
  • 1967 Vorsitzender des CDU-Stadtbezirks Mainz-Grüngürtel (heute Oberstadt)
  • 1968-1972 stellvertretender Vorsitzender der CDU-Stadtratsfraktion Mainz
  • 1968-1987 Kreisvorsitzender der Kommunalpolitischen Vereinigung
  • 1970 Mitglied des Landesvorstands der Kommunalpolitischen Vereinigung
  • 1970 Mitglied des CDU-Kreisvorstands
  • 1972-1983 hauptamtlicher Bürgermeister der Stadt Mainz
  • 1978 stellvertretender Vorsitzender der CDU Mainz
  • 1985-1989 CDU-Fraktionsvorsitzender im Mainzer Stadtrat
  • 1986-1992 Vorsitzender des CDU-Ortsverbands Mainz
  • 1987 Mitglied des Bundeshauptausschusses der Kommunalpolitischen Vereinigung
  • 1978-1991 stellvertretender Kreisvorsitzender des DRK Mainz-Bingen, Vorsitzender des Fördervereins der Gustav-Stresemann-Wirtschaftsschule Mainz, Mitglied des Aufsichtsrats der Mainzer Aufbau-Gesellschaft (MAG), der Verbandsversammlung der Planungsgemeinschaft Rheinhessen-Nahe, der Verbandsversammlung der Sparkasse Mainz, des Aufsichtsrats der Stadtwerke Mainz AG, des Aufsichtsrats der Kraftwerke Mainz-Wiesbaden (KMW), des Beirats Parken in Mainz (PMG), des Kuratoriums der Universität Mainz, des Verwaltungsrats des Studentenwerks Mainz
  • Mitgliedschaft im Landtag, Gremientätigkeit: 18.05.1983-20.05.1991 (10.-11. Wahlperiode) Mitglied des Landtags
  • 10. Wahlperiode: Mitglied Ausschuss für Umwelt, Innenausschuss, Medienpolitischer
  • Ausschuss
  • 11. Wahlperiode: Mitglied Ausschuss für Umwelt (ab 16.11.1987 Ausschuss für Umwelt und Gesundheit), Medienpolitischer Ausschuss
  • Ehrungen: Martinusmedaille des Bistums Mainz (1980), Ehrenring der Stadt Mainz (1983), Feuerwehrehrenzeichen des Landes (1983), Feuerwehrmedaille des deutschen Feuerwehrverbandes in Gold (1983), Freiherr-vom-Stein-Plakette (1988), Bundesverdienstkreuz am Bande (1991), Verdienstmedaille des DRK (1991), Gutenberg-Büste der Stadt Mainz (1995), Wirtschaftsmedaille der Landesregierung (1999), Denninger-Plakette der Stadt Mainz für hervorragende Verdienste um den Wirtschaftsstandort Mainz (1999), Konrad-Adenauer-Medaille (2003).- --- [Daten übernommen aus "Die Stellvertreter des freien Volkes. Die Abgeordneten der Beratenden Landesversammlung und des Landtags Rheinland-Pfalz von 1946 bis 2015", Mainz 2016 (Red.schluss 01.12.2015)]
Quellen
  • Todesdatum: Auskunft Landtag vom 4.2.2019
Weitere Informationen
GND-Nr. 1023967030
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pke0131
Zuletzt bearbeitet:04.02.2019



Diehl, Josef / 1898-1971
Geburtsdatum18.07.1898 [⇒ 2023 - 125. Geburtstag]
GeburtsortEisenberg (Pfalz)
Sterbedatum11.01.1971 [⇒ 2021 - 50. Todestag]
SterbeortEisenberg (Pfalz)
WirkungsorteMainz ; Eisenberg (Pfalz)
Berufe/ StellungenAbgeordneter ; Bürgermeister ; Werkmeister
FachgebietePolitiker und historische Persönlichkeiten ; Industrie. Handwerk
Biogramm
  • Mitglied des Rheinland-Pfälzischen Landtags
  • Partei: SPD
  • Mandate: Mandat 2. Wahlperiode: Wahlkreis 7, Listenplatz 7
  • Ausbildung, beruflicher und persönlicher Werdegang: Volksschule, 1912-1938 Tätigkeit im Tonbergbau, 1938-1946 Werkmeister in der Schamotte-Industrie
  • Politische und gesellschaftliche Funktionen: 1924 Mitglied der SPD
  • langjähriger stellvertretender Vorsitzender des SPD-Ortsvereins
  • 1946 Mitglied des Gemeinderats Eisenberg
  • 1946-1953 ehrenamtlicher, 1953-1963 hauptamtlicher Bürgermeister von Eisenberg
  • Mitglied des Kreistags und Kreisausschusses
  • 1916 Gewerkschaftsmitglied, 1921-1933 Turnwart des Arbeiter Turn- und Sportvereins
  • Mitgliedschaft im Landtag, Gremientätigkeit: 18.05.1951-31.05.1955 (2. Wahlperiode) Mitglied des Landtags
  • 2. Wahlperiode: Mitglied Agrarpolitischer Ausschuss, Haushalts- und Finanzausschuss
  • Ehrungen: Benennung einer Straße in Eisenberg in "Bürgermeister-Diehl-Straße".- --- [Daten übernommen aus "Die Stellvertreter des freien Volkes. Die Abgeordneten der Beratenden Landesversammlung und des Landtags Rheinland-Pfalz von 1946 bis 2015", Mainz 2016 (Red.schluss 01.12.2015)]
Quellen
  • Carl, Viktor: Lexikon Pfälzer Persönlichkeiten, 3. Aufl. Edenkoben 2004, S. 164
Weitere Informationen
GND-Nr. 1137852666
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pke0132
Zuletzt bearbeitet:01.12.2015



Diel, Christoph / 1737-1825
Geburtsdatum23.08.1737
GeburtsortBuchen (Odenwald)
Sterbedatum12.11.1825
SterbeortKirchberg (Hunsrück)
WirkungsorteSchneppenbach / Landkreis Bad Kreuznach ; Kirchberg (Hunsrück)
Berufe/ StellungenJurist ; Notar ; Steuereinnehmer ; Amtmann
FachgebieteRecht ; Öffentliche Verwaltung
Biogramm Wurde nach eigenen Angaben in Mainz geboren; Jura-Studium in Mainz und Würzburg; 1775 Heirat mit Maria Josepha, geb. Sartorius (1744-1798), 5 Kinder; 1781 kurtrierischer Amtmann im Amt Schmidtburg, Steuereinnehmer für die Grafschaft Eltz; 1798 Tod seiner Frau und Notar im Kanton Kirchberg; war offenbar mit der Stelle überfordert, wie eine Beurteilung aus dem Jahr 1802 zeigte; starb begütert
Quellen
  • Heinrich Christoph Diel, in: Hunsrücker Biographie 05/2016
Weitere Informationen
GND-Nr. 1141194074
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pk06385
Zuletzt bearbeitet:09.10.2017



Ledosquet-Grimm, Christine / 1953-
Geburtsdatum1953 [?] [⇒ 2023 - 70. Geburtstag]
GeburtsortKoblenz-Rauental
WirkungsorteKoblenz-Pfaffendorf ; Koblenz
Berufe/ StellungenMedizinisch-technische Assistentin ; Künstlerin
FachgebieteMalerei. Zeichnung. Graphik
Biogramm Malt seit ihrer Kindheit; absolvierte eine Ausbildung zur Medizinisch-technischen Assistentin; ließ sich 2001 im Künstlerdorf Willingshausen zur Malerin ausbilden; als Motive ihrer Arbeiten wählt sie Landschaften sowie die Natur, malt mit Öl-Farben; 2009 Ausstellung und Spende von Werken zugunsten der Sanierung der Pfaffendorfer Kirche; lebte 27 Jahre in Koblenz-Pfaffendorf.
Quellen
  • Rhein-Lahn-Zeitung / Bad Ems, Lahnstein. - (2009), 21 vom 26.01., S.17
Quellen (WWW)
Weitere Informationen
GND-Nr. 1051164389
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pk03319
Zuletzt bearbeitet:03.11.2010



Seeh, Monika
Wirkungszeit2013
WirkungsorteBad Neuenahr- Ahrweiler
Berufe/ StellungenIngenieurin ; Autorin
FachgebieteTechnik allgemein ; Spiel. Unterhaltung ; Psychologie
Werke (Auswahl)Mal was Neues: mit Logikgeschichten das Gehirn trainieren, 2013 ; Mal was anderes als Kreuzworträtsel, 2013
Biogramm Physik-Ingenieurin; seit etwa 2004 Leiterin der Denksportgruppe im SeniorenNetzWerk Bad Neuenahr-Ahrweiler; Autorin zweier Bücher mit Logikgeschichten und Rätseln
Quellen (WWW)
Weitere Informationen
GND-Nr. 1045211753
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pk05656
Zuletzt bearbeitet:07.01.2014



Webler, Thomas
WirkungsorteAlpenrod-Hirtscheid ; Hachenburg
Berufe/ StellungenChefredakteur
FachgebietePresse
Biogramm War bereits in seiner Zivildienstzeit freier Mitarbeiter für Videospielzeitschriften; seit 2001 Chefredakteur der "AnimaniA", dem führenden deutschsprachigen Magazin zum Thema japanische Zeichentrickfilme (Animes) und Comics (Mangas); reist beruflich mehrmals im Jahr nach Japan; bis 2005 veranstaltete die Zeitschrift das jährliche Mega-Fantreffen "AnimagiC" in Koblenz.
Quellen
  • Westerwälder Zeitung. - (2006), 191 vom 18.08., S. 22
Weitere Informationen
GND-Nr. 1051155681
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pk02010
Zuletzt bearbeitet:22.08.2007

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