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Bode, Britta / 1958-
Geburtsdatum04.11.1958 [⇒ 2023 - 65. Geburtstag]
GeburtsortHannover
WirkungsorteEdenkoben
Berufe/ StellungenGoldschmiedin
FachgebieteKunst. Kunstgeschichte
Biogramm Nach dem Abitur absolvierte Bode eine Goldschmiedelehre (1977-1981) und studierte anschließend Schmuck-Design an der Fachhochschule für Gestaltung in Pforzheim; 1986 schloss sie das Studium als Diplom-Designerin ab; es folgte ein Studienaufenthalt in den USA und Kanada sowie 1987 ein Stipendium im Künstlerhaus Edenkoben; seit 1988 lebt und arbeitet sie in Edenkoben; 1985 und 1990 erhielt sie den Förderpreis für das Kunsthandwerk der Pfalz des Bezirksverbandes Pfalz, 1986 den Förderpreis für das Kunsthandwerk Rheinland-Pfalz der Landesregierung und 1996 den Pfalzpreis für das Kunsthandwerk des Bezirksverbandes Pfalz.
Quellen
  • Carl, Viktor: Lexikon Pfälzer Persönlichkeiten. - 3., überarb. Aufl. - Edenkoben, 2004. - S. 84.
  • Britta Bode, Thomas Naethe, Rita Tennes : Schmuck und Keramik; Ausstellung im Theodor-Zink-Museum Kaiserslautern-Waldgasserhof, 17.10. bis 3.12.200ß / Hrsg.: Marlene Jochem im Auftr. des Kulturamts der Stadt Kaiserslautern. - Kaiserslautern : Kulturamt, 2000
Quellen (WWW)
Weitere Informationen
GND-Nr. 122550137
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/ps01247
Zuletzt bearbeitet:10.11.2010



Dörr, Wilhelm / 1921-1945
Geburtsdatum09.02.1921
GeburtsortMerenberg
Sterbedatum13.12.1945
SterbeortHameln
WirkungsorteNiederroßbach ; Rennerod-Emmerichenhain
Berufe/ StellungenLandwirt ; SS-Oberscharführer
FachgebieteRecht ; Militär
Biogramm Dörr wuchs seit 1928 in Emmerichenhain auf und besuchte in Niederroßbach die Volksschule; von 1932 bis 1939 Mitglied der Hitlerjugend; Dezember 1940 Aufnahme in die Waffen-SS, nachdem er sich vergeblich freiwillig bei der Wehrmacht gemeldet hatte; nach Lehrgängen in Dresden und einer Erkrankung wurde Dörr im Sommer 1942 als Wachmann im KZ Sachsenshausen eingesetzt; im Januar 1944 Versetzung in das KZ Mittelbau-Dora; Februar 1944 Eheschließung mit Josefine Römerskirch; seit September Stellvertretender Leiter des Außenlagers Kleinbodungen; vom 5. April bis zum 11. April 1945 Marsch der Häftlinge in das KZ Bergen-Belsen, auf dem Dörr einige der Häftlinge erschoss; im Bergen-Belsen-Prozeß wurde Dörr wegen der während des Häftlingsmarschs begangenen Verbrechen am 17. November 1945 zum Tode verurteilt
Quellen
  • Gerz, Wolfgang: Ein Schuss in den Hinterkopf, 2010
  • Wikipedia (Gesehen am: 07.02.2011)
Weitere Informationen
GND-Nr. 14345160X
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pk04516
Zuletzt bearbeitet:07.02.2011



Feiden, Martin / -1675
GeburtsdatumAnfang des 17. Jahrh.
GeburtsortEdiger-Eller-Ediger
Sterbedatum27.09.1675 [⇒ 2025 - 350. Todestag]
SterbeortTrier
Berufe/ StellungenAbt
FachgebieteKirche
Werke (Auswahl)BundsLade oder Heylthumbskammer. Daß ist: Verzeichnuß unnd Register der vornembsten Reliquien, Heyligthumb und Gebein, so in dem ... Closter und Gnadenhauß deß H. Apostels Matthiae, bey Trier ... erfindtlich / auß verordnung und Befehl deß Martini Feiden ... Abten u. Praelaten jetzt von newem übersehen und ... bereichet ... Trier, Reulandt 1650 ; Grabplatte: In der Nordwand im nördlichen Querhaus in der Abtei St. Matthias in Trier (Abb. Abt mit Stab u. Wappen) ; Tagebuch des Abtes Martin Feyden, Landeshauptarchiv Trier, Signatur Bestand 210 Akten 2461, umfasst den Zeitraum 1666-1669
Biogramm M.F. wurde am 7.1.1636 zur Profess im Benediktinerkloster St. Matthias in Trier zugelassen. Als Ämter sind bezeugt: bis um 1642 Küchenmeister, im Oktober 1643 Propst in Villmar, 1645 zum Cellerar in Trier gewählt. Bald darauf wurde er vom Erzb. als Beichtvater nach St. Irminen berufen, aber schon am 22.2.1649 zum Abt gewählt. Im gleichen Jahr wiedersetzte er sich erfolgreich gegen die Stadtverwaltung Trier, die im St. Mattheiser Jurisdiktionsbezirk eine Weinsteuer auflegen wollte. Für die Gestaltung der Gottesdienste und die Erneuerung des Klosterbaus u. in die Erhaltung der Außenbezirken setzte er seine ganze Kraft ein. Von seinen Geschwistern stand ihm sein Bruder Hans Meinrad, von Beruf Fassbindergeselle, besonders nahe, der bei ihm im Kloster lebte. Er hatte 1665/66 in Ediger eine Muttergottes-Kapelle "Maria Einsiedeln" bauen lassen. Im Konvent war er nicht gelitten, da er sich ohne Sachkenntnisse in alles einmischte. Am 15.9.1652 assistierte M.F. mit dem Abt von St. Martin bei der Bischofsweihe von Erzb. Karl Kaspar v.d. Leyen, 1654 war er Mitkonsekrator des Abtes von Himmerod. Er war der erste St. Mattheiser Abt, der 1655/56 das Rektorat der Universität Trier bekleidete. Bedauerlich ist sein Verhalten im Hinblick auf den Bestand der Bibliothek. Während er sich einerseits um viele Neuanschaffungen sorgte u. gute Einbände mit seinem Wappen (hängende goldgelbe Traube auf blauem Grund) fertigen ließ, bezahlte er andererseits die Drucker mit alten Handschriften. Nach seinem Tode wurde er am Martinsaltar bestattet. --- [Daten übernommen aus: Friderichs, Alfons [Hrsg.]: Persönlichkeiten des Kreises Cochem-Zell. Trier, Kliomedia : 2004. ISBN 3-89890-084-3]
Alternatives o. ergänzendes Biogramm Sein Bruder Hans Meinrad, auch genannt Viktor Feiden, war 1664ff. Bauleiter der Erweiterung des zum Kloster gehörenden Nikolausspitals
Quellen
  • Becker, Petrus: Benediktinerabtei St. Eucharius-St. Matthias vor Trier, Berlin 1996, S. 645/6
  • Friderichs, Besitz der Benediktinerabtei St. Matthias in Trier im Kreis, in: Heimatjahrbuch des Kreises Cochem Zell 2003, S. 46
  • Die kirchlichen Denkmäler der Stadt Trier, Düsseldorf 1938, S. 262
Quellen (WWW)
Weitere Informationen
GND-Nr. 1051190606
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pkd0253
Zuletzt bearbeitet:11.10.2011



Geiger, Willi / 1909-1994
Geburtsdatum22.05.1909
GeburtsortNeustadt an der Weinstraße
Sterbedatum19.01.1994
SterbeortKarlsruhe
WirkungsorteKarlsruhe
Berufe/ StellungenJurist ; Richter ; Dozent
FachgebieteRecht
Biogramm Seit 20.10.1950 am Bundesgerichtshof, ab 7.9.1951 auch am Bundesverfassungsgericht als Richter tätig; Seit 1953 Honorarprofessor an der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften <Speyer>; Bis 1954 Mitherausgeber der Zeitschrift für Beamtenrecht und Familienrecht; Träger des Großen Verdienstkreuzes mit Stern und Band; Verfasser zahlreicher juristischer Fachbeiträge. - *Titel: Prof. ; Dr.
Quellen
  • Carl, Viktor [Hrsg.]: Lexikon der pfälzer Persönlichkeiten. - 2., überarb. und erw. Aufl. - Edenkoben : Hennig, 1998. - S. 211
Weitere Informationen
GND-Nr. 118690043
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/ps00446
Zuletzt bearbeitet:04.10.2006



Hermann, Franz Anton / 1711-1770
Geburtsdatum27.03.1711
Sterbedatum27.10.1770
SterbeortMainz
WirkungsorteMainz
Berufe/ StellungenTischler ; Stuckateur
FachgebietePlastik
Biogramm Er lebte seit 1733 in Mainz, war seit 1758 Zunftmeister der Schreiner und seit 1766 Baurat. Werke in Mainz: Erthaler Hof; Deutschhaus; Kurfürstl. Schloss; Favorite; Peterskirche; Altmünsterkirche; Augustinerkirche; Kartause; "Chorgestühl" im Dom; Bilderrahmen von "Maria Himmelfahrt" von Franz Anton Maulbertsch in der Quintinskirche; Hochaltar in Marienborn; außerhalb von Mainz: Dom zu Speyer, Fulda, Gernsheim, Heusenstamm, Ockenheim. Grab: Peterskirche. --- [Daten übernommen aus: Huber, Wilhelm: Das Mainz-Lexikon. - Mainz : Schmidt, 2002. - ISBN 3-87439-600-2]
Weitere Informationen
GND-Nr. 119482215
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pma0240
Zuletzt bearbeitet:25.11.2002



Krencker, Daniel M. / 1874-1941
Geburtsdatum15.07.1874 [⇒ 2024 - 150. Geburtstag]
GeburtsortAndolsheim
Sterbedatum10.11.1941
SterbeortBerlin
Berufe/ StellungenArchitekt
FachgebieteArchitektur. Bautechnik
Werke (Auswahl)Das römische Trier, Berlin 1923 ; Die Trierer Kaiserthermen I. Ausgrabungsbericht und grundsätzl Untersuchungen römischer Thermen (Trierer Grabungen und Forschungen, hg. v. Rheinischen Landesmuseum Trier 1, 1), Augsburg 1929
Biogramm Architekt und Bauforscher. - 1894-1898 Studium der Architektur an der Technische Hochschule Berlin-Charlottenburg. 1898 Eintritt in die preuss. Staatsbauverwaltung. 1900-1904 Teilnahme an der deutschen Baalbek-Expedition. 1905 Regierungsbaumeister. 1905/06 Bauforschungen in Aksum (Äthiopien) und 1907 bei Bogazköy (Kleinasien). Danach Leiter des Staatl. Hochbauamtes in Quedlinburg. 1912-1922 leitender Architekt bei den Ausgrabungen der Kaiserthermen in Trier. 1914-1918 Kriegsdienst. 1920 Regierungs- und Baurat an der Regierung in Trier. 1922-1939 ordentl. Professor für Geschichte der Baukunst an der Technische Hochschule Berlin-Charlottenburg - K's Auswertung der Kaiserthermen-Grabung gilt als maßgebendes Handbuch des antiken Badewesens. Für nahezu alle römischen Bauwerke Triers und etliche des Umlandes hat K auf wissenschaftl. Grundlage künstlerisch anspruchsvolle zeichnerische Rekonstruktionen erarbeitet. - Ehrungen: 1919 bzw. 1921 Ehrendoktor der Universität Bonn und der Technische Hochschule Aachen. 1910 korrespondierendes, 1922 ordentl. Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts. - --- [Daten übernommen aus: Jürgen Merten, in: Monz, Heinz (Hrsg.): Trierer Biographisches Lexikon. - Trier : Wissenschaftlicher Verlag, 2000. - ISBN 3-88476-400-4]
Quellen
  • Jürgen Merten: Daniel K und die Trierer Römerbauten, in: Kurtrierisches Jahrbuch, 1961 ff, 1991 = Funde und Ausgrabungen im Bezirk Trier
  • Aus der Arbeit des Rheinischen Landesmuseums Trier, 23 (1991) 48*-66* (mit Bibliographie der Trierer Schriften und Hinweis auf Nachlaß)
  • Rudolf Schwander: Daniel K 1874-1941, in: Elsaß-Lothringisches Jahrbuch 20 (1942) VII-XXVI (mit Bibliographie).
  • *Abbildungen: Porträts bei Merten und Schwander
Weitere Informationen
GND-Nr. 101668139
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pta0674
Zuletzt bearbeitet:11.07.2006



Martin / von Cochem / 1634-1712
Andere NamensformenLinius, Martin
Geburtsdatum13.12.1634
GeburtsortCochem
Sterbedatum10.09.1712
SterbeortWaghäusel
WirkungsorteMainz ; Günzburg ; Prag ; Trier ; Waghäusel
Berufe/ StellungenPrediger ; Schriftsteller
FachgebieteSchreiben. Dichtung ; Kirche
Beziehungen (Link)Gerhardi, Johann Franz / 1640-1729;
Werke (Auswahl)Kinderlehr-Büchlein, 1666 ; Antoni-Büchlein, 1673 ; Leben Christi, 1677 ; Geistliches Krankenbuch, 1686 ; Extractus Responsorlii, 1700 ; Unerschätzliches Büchlein von Gott und den göttlichen Fürtrefflichkeiten, 1708
Biogramm Als Sohn des Hutmachers Matthias Linius trat er 1653 in den Kapuzinerorden in Cochem bei und begann sein Noviziat in Köln; 1656-1663 Studium in Mainz und Aschaffenburg unter Clemens v. Bitburg; er war als Praedicator und Beichtvater tätig; 1664 Lektor in Mainz und es folgte seine Ernennung zum Subvicar; erste Schriften entstanden; 1668 wieder Beichtvater in Bensheim; 1677 erstes Hauptwerk "Leben Christi"; 1682-85 Visitator und Missionar im Bistum Mainz; bekam Schwierigkeiten mit der Provinzialleitung des Ordens wegen eigenmächtiger Verhandlungen mit den Verlegern seiner Werke und ihm wurde ein Schreibverbot auferlegt; 1689 erfolgte sein Aufenthalt in der Tiroler Kapuzinerprovinz; in Günzburg/Donau erneut Schwierigkeiten mit den Tiroler Kapuzinern wegen einer Predigt gegen die Milderung beim Fastengebot. in den Jahren 1693-96 lebte er in Passau, Linz und Prag; weitere Werke entstanden trotz der Proteste seiner heimischen Provinzialleitung; er wurde 1698 durch Kurfürst Johann v. Orsbeck zum Visitator in der Diözese Trier ernannt; ab 1700 erfolgte seine Versetzung an den Wallfahrtsort Waghäusel; er war religiöser Schriftsteller und Erneuerer, von großem Einfluß auf die katholische geistliche Literatur Deutschlands; sein Hauptanliegen war die Festigung des Glaubens bei den einfachen Leuten; er schrieb etwa 70 Werke; seine Neuauflagen werden ständig überarbeitet; starke Kritik wegen seiner "Einfältigkeit" erfuhr er v.a. in der Aufklärung. - Seine Schwester Anna Maria heiratete den Apotheker Johann Franz Gerhardi
Alternatives o. ergänzendes Biogramm Als Sohn aus zweiter Ehe des Hutmachers Matthias Linius in Cochem geboren. Der Vorname ist unbekannt, da 1689 alle Kirchenbücher u. Urkunden in Flammen aufgingen, als französ. Truppen die Stadt zerstörten. (Sein Halbbruder Johannes aus erster Ehe wird 1656 als Klottener Bürger aufgeführt, er war Notar in Cochem, 1720 werden noch 496 Stock Weinberge eines Priesters Linius im Klottener Schatzregister genannt). - Die Verbundenheit mit seiner Heimatstadt Cochem hat P.M. nie aufgegeben. Er versorgte eine Schwester u. viele Verwandte längere Zeit im Kloster. Die Hochschätzung für seine Heimat zeigt uns die Widmung, in seinem Buch das "Leben Christi" (Frankfurt 1680 u. 1681) die er an die Stadt Cochem gerichtet hat. Dieser Hinweis lässt aber auch erkennen, welche Bedeutung das Kapuzinerkloster in Cochem für die Stadt wie für seinen eigenen Lebensweg hatte. Den Namen Martin erhielt er, als er am 2.3.1653 bei den Kapuzinern eingekleidet wurde. Sein weiterer Lebensweg führte ihn durch viele Klöster der eigenen Ordensgemeinschaft und weit darüber hinaus über Günzburg, Passau u. Linz bis nach Prag. In den damaligen Erzdiözesen Mainz u. Trier war er zeitweise in bischöflichem Auftrag als Visitator tätig Ein erstes Zeugnis befindet sich im Pfarrarchiv in Lieg, hier soll er am 13.2.1699 zwischen der Gemeinde Lütz und der Filiale Lieg vermittelt haben. Schwerpunkt seiner Arbeit und seines Wirkens wurde aber schließlich das geschriebene und gedruckte Wort. Neben dem treffsicheren, zupackenden und volkstümlichen Stil seiner Schriften besaß P.M. eine solide Sachkenntnis in allen theolog. Fragen. Vielleicht war es gerade diese Tätigkeit, die seine Oberen veranlassten, ihn zunächst in der Ausbildung des Ordensnachwuchses einzusetzen. 1664 wurde ihm die Leitung des neu eingerichteten Ordensstudiums in Mainz übertragen. In dieser Zeit verfasste er einen Katechismus "Kinderlehr-Büchlein", den der Mainzer Erzb. zum Gebrauch in allen Schulen und Kirchen allgemein einführte. Diese inhaltliche u. formale Darstellungsweise machte auf den Verleger einen solchen Eindruck, dass er den Rat gab, P.M. ganz für solche Aufgaben freizustellen. Als 1668 bei der Trennung und Neuordnung der Kirchenprovinzen die Studenten des Ordens von Mainz nach Ehrenbreitstein versetzt wurden, hat man sich dieses Rates erinnert. Von 1700 bis 1703 war er zum erstenml als Prediger u. Beichtvater im Kapuzinerkloster Waghäusel, 1798 wurde er ein zweites Mals nach Waghäusel berufen u. verblieb hier bis zu seinem Tode am 12.9.1712. Er starb an den Folgen eines Sturzes auf der Klostertreppe. Wichtiger als die Stationen seines Wirkens werden jetzt seine Schriften, weiter als das Wort der Predigt wirkt jetzt das geschriebene und gedruckte Wort seiner rund 70 Bücher. 1682 verfasste er ein "Allgemeines Gesangbuch" mit alten und neuen Liedern aus den Diözesen Mainz Köln, Trier, Würzburg. u. Speyer, ein "Einheitsgesangbuch" der mittelrhein. Bistümer. Seine Schriften wurden ein Lebenswerk, das viel vom Reichtum des Mittelalters sammelte, in der Muttersprache neu formte und so in die Jahrhunderte hineinrettete. --- [Text übernommen aus: Friderichs, Alfons [Hrsg.]: Persönlichkeiten des Kreises Cochem-Zell. Trier, Kliomedia : 2004. ISBN 3-89890-084-3]
Quellen
  • Handschr. Konvolut Büchereistelle Koblenz, Irene Wiesner
  • Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Hamm bzw. Herzberg 1975 ff., V., S. 919/21
  • Stahl, P.M.v.C. und das Leben Christi, Bonn 1909
  • Kosch, P.M.v.C. der Apostel Deutschlands im Zeitalter der großen Kriege, M. Gladbach 1915
  • Hieronimi, Erneuerer des religiösen Lebens, in: Rhein-Zeitung, Ausgabe D (Cochem-Zell) v. 10.12.1984
  • Kraus, Allgemeine Deutsche Biographie, Trier 1884
  • Reichert, P.M.v.C, Paulinus 15, Nr. 46
  • Pauly, Kapuziner in Cochem, Paulinus v. 17.2.1974
  • Gedenkschrift z. 350. Geburtstag (Redaktion Schommers, Cochem 1984), hier Verzeichnis aller Schriften des P.M.v.C
  • ders. Kurtrier. Visitator in Lieg/Lütz, in: Heimatjahrbuch des Kreises Cochem Zell, 1986, S: 172/3
  • Friderichs, Vor 370 Jahrn geboren, in: Heimatjahrbuch des Kreises Cochem Zell, 2004, S. 134/5
Quellen (WWW)
Weitere Informationen
GND-Nr. 118731319
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pk01678
Zuletzt bearbeitet:03.11.2011



Schmell, Harald / 1952-
Geburtsdatum1952 [⇒ 2022 - 70. Geburtstag]
WirkungsorteOberreidenbach ; Kirn
Berufe/ StellungenBürgermeister ; Schulleiter ; Dirigent
FachgebietePolitiker und historische Persönlichkeiten ; Bildung. Erziehung ; Musik. Musikwissenschaft
Biogramm 1973-1976 Physik- und Mathematik-Studium an der damaligen Erziehungswissenschaftlichen Hochschule Landau; ab 1998 Erster Konrektor und seit 2009 Schulleiter an der Hauptschule Kirn; außerdem über 20 Jahre lang im Ortsgemeinderat Oberreidenbach aktiv und 10 Jahre lang ehrenamtlicher Ortsbürgermeister; Dirigent im Musikverein Oberreidenbach.
Quellen
  • archiv.rhein-zeitung.de/archiv/09/09/25/E/00000231.html (Gesehen am: 13.08.2010)
  • Birkenfeld <Nahe, Landkreis>: Heimatkalender. - 2009, S. 41
Weitere Informationen
GND-Nr. 1051171288
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pk04320
Zuletzt bearbeitet:13.08.2010



Stollenwerk, Christoph / 1935-
Geburtsdatum30.06.1935 [⇒ 2025 - 90. Geburtstag]
GeburtsortKoblenz
WirkungsorteKoblenz ; Mainz ; Bad Neuenahr- Ahrweiler
Berufe/ StellungenJurist ; Landrat ; Staatssekretär
FachgebietePolitiker und historische Persönlichkeiten ; Öffentliche Verwaltung
Biogramm Bis zum Abitur 1954 besuchte er Volksschule und Gymnasien in Koblenz, Ahrweiler und Boppard; Studium der Rechts- und Staatswissenschaften an den Universitäten in Bonn, München und Mainz; neben seinem Referendariat in Koblenz Studium an der Hochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer; 1960 Promotion zum Dr. jur. und 2. Staatsexamen; seit 1960 im Staatsdienst, mit Stationen am Koblenzer Oberverwaltungsgericht, an der Bezirksregierung Koblenz und dem Mainzer Innenministerium; 1973-1976 Landrat des Kreises Ahrweiler mit einem Schwerpunkt in Förderung und Ausbau des Schul- und Bildungswesens; 1976-1984 Staatssekretär im Kultusministerium; 1984-1988 Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft und Verkehr des Landes Rheinland-Pfalz; Initiator des Hilfsfonds "Nachbar in Not"
Quellen (WWW)
Weitere Informationen
GND-Nr. 1051172284
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pk04656
Zuletzt bearbeitet:18.04.2011



Waldeyer, Oskar / 1837-1913
Geburtsdatum11.05.1837
GeburtsortBerlin
Sterbedatum22.05.1913 [⇒ 2023 - 110. Todestag]
SterbeortBonn-Bad Godesberg
WirkungsorteNeuwied
Berufe/ StellungenBürgermeister
FachgebietePolitiker und historische Persönlichkeiten
Biogramm Studium der Philosophie und Literatur in Bonn und Heidelberg; danach Gerichtsreferendar am Landgericht Köln; 1864 zum Bürgermeister der Stadt Neuwied gewählt; in seine Amtszeit fallen größere Reformen im höheren städtischen Schulwesen und der Aufbau moderner kommunaler Einrichtungen wie das Städtische Wasserwerk, der Schlachthof und das Elektrizitätswerk; Ruhestand 1900.
Quellen
  • Rhein-Zeitung, Ausg. AN. - (2010), 235 vom 9.10., S. 24
Weitere Informationen
GND-Nr. 142759694
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pk04414
Zuletzt bearbeitet:18.10.2010

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