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Bremm, Heinrich / 1903-1980
Geburtsdatum04.09.1903
Sterbedatum21.05.1980
SterbeortBremm
WirkungsorteBremm
Berufe/ StellungenWinzer
FachgebieteLandwirtschaft
Biogramm H.B. war seit 1929 ehrenamtlicher Berichterstatter für Obst u. Weinbau. Von 1929/41 u. von 1946/69 war er Mitglied der Gemeindevertretzung, u. in den schweren Nachkriegsjahren leitete er ab 1946 auch für einige Zeit als Bürgermeister die Geschicke der Gemeinde Bremm. Von 1946 wurde er in den Vorstand der Raiffeisenkasse u. in den Kirchenvorstand gewählt u. war viele Jahre Leiter der Freiwilligen Feuerwehr. Für seine 45-jährige ehrenamtliche Unterstützung des statistischen Landesamtes verlieh dem 70-jährigen auf Antrag des Statistischen Landesamtes in Bad Ems der Bundespräsident am 26.11.1973 die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland, die ihm in einer Feierstunde von Landrat Bartos überreicht wurde. --- [Daten übernommen aus: Friderichs, Alfons [Hrsg.]: Persönlichkeiten des Kreises Cochem-Zell. Trier, Kliomedia : 2004. ISBN 3-89890-084-3]
Quellen
  • Schreiben von Ministerpräsident Helmut Kohl vom 11.1.1974 an Landrat Bartos in Cochem
  • Krischer, Ein Mann der ersten Stunde, Trier. Landeszeitung v. 28.1.1974
  • Mitteilungsblatt der VGV Cochem-Land v. 4.2.1974
  • Mitteilung von Richard Bremm v. 11.10.2002.
Weitere Informationen
GND-Nr. 1051188636
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pkd0103
Zuletzt bearbeitet:16.12.2010



Jansen, Gerhard Josef / 1909-1966
Geburtsdatum28.10.1909
GeburtsortEssen
Sterbedatum02.01.1966
SterbeortMünchen
WirkungsorteBonn ; Zell (Mosel) ; Mayen ; Luxemburg ; Paris
Berufe/ StellungenLandrat ; Botschafter
FachgebietePolitiker und historische Persönlichkeiten
Biogramm 1929 Abitur mit Auszeichnung in Essen. 1929/34 Universitätsstudium in Freiburg/Br, München, Dijon u. Bonn. 1934 Dr. phil. in Bonn. Um dem Zwang eines beamteten Daseins unter den Nazis zu entgehen, ging er in die freie Wirtschaft. Nach dem Wehrdienst 1943/45 in Griechenland, anschließend Krieggefangenschaft in Süditalien. 1946 erster Geschäftsführer des Groß- u. Außenhandelsverband in Essen. Bereits kurze Zeit später bot Dr. jur. Wilhelm Boden (1890-1961), Oberregierungspräsident von Rheinland-Hesses-Nassau u. später erster Ministerpräsident in Rheinl.-Pfalz. G.J.J. die Leitung des Landkreises Zell an. Am 1.11.1946 erhielt er die Ernennung zum Landrat des Kreises Zell. G.J.J. mit großen in- u. ausländischen Erfahrungen in der freien Wirtschaft, arbeitete sich sehr schnell u. gründlich in die ihm bis dahin kaum bekannte öffentliche Verwaltung ein. Auf ihn warteten gewaltige Probleme, nicht nur der Weinhandel war durch den Krieg völlig zum Erliegen gekommen, weil die Besatzungsmacht alle Vorräte beschlagnahmt hatte, auch der Viehbestand ging ständig zurück u. der Landwirtschaft fehlte es an Arbeitskräften u. Düngemittel. Die Aufgabe des Landrats war es nun, in einem zähen, harten Ringen mit den französischen Behörden sich für die Belange der Kreisbevölkerung einzusetzen u. so zum wirtschaftlichen Aufschwung des Kreises beizutragen, er kämpfte für die Befriedigung der primitiven Lebensbedürfnisse, Nahrung, Wohnung u. Kleidung. Am 21.7.1948, genau 20 Monate nach seiner Einführung in Zell, wechselte er als Landrat in den Kreis Mayen. Im März 1951 folgte er dem ehrenvollen Ruf des Auswärtigen Amtes: zunächst Generalkonsul in Luxemburg, Vortragender Legationsrat im Auswärtigen Amt, Gesandter an der Botschaft in Paris, Leiter der pol. Abteilung u. Staatssekretär im Auswärtigen Amt. Ab 1.1.1965 Botschafter der Bundesrepublik Deutschland beim Heiligen Stuhl in Rom. 56-jährig starb er nach schwerer Krankheit in München. Am 7.1.1966 wurde er unter großer Anteilnahme in Bad Godesberg beigesetzt. --- [Daten übernommen aus: Friderichs, Alfons [Hrsg.]: Persönlichkeiten des Kreises Cochem-Zell. Trier, Kliomedia : 2004. ISBN 3-89890-084-3 / Verf. dieses Artikels: Karl Egon Siepmann]
Quellen
  • Follmann, Dr. J.J, in: Heimatjahrbuch des Landkreises Zell, 1967, S. 30/3
  • Scholl, Dr. J.: Botschafter des Vatikans, in: Zeller Stadtbote 3. Jg. Nr. 5, S. 4
  • Grunwald, Zeller Landräte, Festschrift zur 750-Jahr-Feier der Stadt Zell, Wittlich 1972, S. 115
  • Siepmann, Vom Landrat in Zell zum Botschafter beim Heiligen Stuhl, in: Heimatjahrbuch des Kreises Cochem Zell, 2000, S. 54/60.
Weitere Informationen
GND-Nr. 12539652X
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pkd0430
Zuletzt bearbeitet:16.12.2010



Johann / von Braunshorn / 1245-1283
Geburtsdatumvor 1245
Sterbedatum11.01.1283
WirkungsorteEllenz-Poltersdorf ; Senheim ; Treis-Karden
Berufe/ StellungenRitter
FachgebietePolitiker und historische Persönlichkeiten
Beziehungen (Link)Johann / von Braunshorn / 1270-1347;
Biogramm 1310 u. 1341 legte Sohn Johann, Herr v.Br. (gest. 1347) ein Lehenverzeichnis an, das einen großen Eigengutkomplex mit Beilstein bis hinauf auf den Hunsrück aufweist, das Gericht zu Ellenz-Poltersdorf, Güter zu Senheim u. Peterswald, das Gut Katzwinkel b. Poltersdorf ein Burglehen u. den Wildbann zu Treis, die Orte Sosberg Reidenhausen, Blankenrath u. Senheim, ab 1341 die Vogtei im Zeller-Hamm, die Vogtei Strimmig, Güter in Lutzerath, Driesch, Urschmitt, Kliding, Beuren, Bertrich u. Kennfus. Der Verkauf der Burg Braunshorn am 4.7.1273 an Pfalzgraf Ludwig II. zeigt, dass er den Schwerpunkt seiner Herrschaft seit 1268 nach Beilstein verlegt hatte. Kloster Maria Engelport, das von seinen Vorfahren gegründet wurde auch seine und seiner Nachkommen letzte Ruhestätte. Mit J.v.Br. gleichnamigem Sohn ist das Geschlecht zu überregionaler Bedeutung gelangt. - Mit seiner Ehefrau Adelheid von Kerpen im Kloster Maria Engelport (bei Treis) begraben.--- [Daten übernommen aus: Friderichs, Alfons [Hrsg.]: Persönlichkeiten des Kreises Cochem-Zell. Trier, Kliomedia : 2004. ISBN 3-89890-084-3]
Quellen
  • Engelmann, Die Dynasten von Braunshorn Allg. Archiv f. Geschichtskunde des Preußischen Staates 10, 1833); Knebel, Die Herren von Braunshorn, in: Heimat : Beilage der Rhein-Zeitung für Schule u. Elternhaus, v. Jan. u. Febr. 1969; Möller, Stammtafeln versch. Adelsgeschlechter im Mittelalter, [Neue Folge] (1951), 74; Mötsch, Regesten des Archivs der Herrschaft Winneburg-Beilstein, Koblenz 1989; ders. in: Heimatjahrbuch des Kreises Cochem Zell, 1990, 41/6; [Friderichs, Alfons: Wappenbuch des Kreises Cochem-Zell, Selbstverlag, Darmstadt 2001] 24/5, 174/7, 186/7, 210/11
  • Quellen im Landeshauptarchiv Koblenz, Abt. 45, Reichsherrschaft Winneburg-Beilstein.
Weitere Informationen
GND-Nr. 105118861X
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pkd0102
Zuletzt bearbeitet:16.12.2010

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