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Brühl, Franz / 1907-1990
Geburtsdatum29.01.1907
GeburtsortMünstermaifeld
Sterbedatum28.12.1990
SterbeortKaisersesch
WirkungsorteSteffeln ; Treis-Karden-Treis
Berufe/ StellungenGeistlicher ; Dekan / Kirche
FachgebieteKirche
Beziehungen (Link)Kehrein, Joseph / 1808-1876;
Werke (Auswahl)Steinmedaillion in der Stiftskirche in Karden ; Beiträge im Jubiläumsheft 800 Jahre Stiftskirche St. Kastor in Karden, Faid 1983, 91/107.
Biogramm Am 26.7.1931 erhielt er im Hohen Dom zu Trier die Priesterweihe u. kam als Kaplan nach Sulzbach u. Ottweiler. Im Kriegsjahr 1940 übernahm er die Pfarrei Steffeln, 1949 die Pfarrei St. Kastor in Karden, hier blieb er bis 1973. Für seine rührige Seelsorgearbeit u. für die Wiederbelebung des Andenkens an die Glaubensboten Kastor, Potentius, Filicius u. Simplitius, sowie die Rettung der Stiftskirche St. Kastor u. ihrer Kunstschätze gebührt ihm bleibender Dank. Durch den Ausbau des Moselkanals trat eine Veränderung des Grundwasserspiegels ein, es entstanden an dem historischen Bauwerk der Stiftskirche große Schäden. B. wurde zum Retter des "Kardener Doms." 1956 wählte die Pastoralkonferenz ihn zum Dechanten des Dekanates Karden. Als großer Kunstliebhaber ermöglichte er auch für die Pfarrgemeinde u.a. die Rückführung von 20 spätgotischen Bildern des einstigen Chorsgestühls. 1973 ging er als Ruhestandsgeistlicher nach Manderscheid u. verstarb im Jahre 1990 nach einem Aufenthalt im Seniorenhaus in Kaisersesch. Seine letzte Ruhestätte fand er am 2.1.1991 in Steffeln. --- [Daten übernommen aus: Friderichs, Alfons / 1938-2021 [Hrsg.]: Persönlichkeiten des Kreises Cochem-Zell. Trier, Kliomedia : 2004. ISBN 3-89890-084-3]
Alternatives o. ergänzendes Biogramm Urgroßvater: Joseph Kehrein; Eltern: Wilhelm B. (Arzt, geb. 1872 i. Bingen gest. 1959 i. Karden), Adelheid B. geb. Kehrein (1875 i. Hachenburg, gest. 1913 i. Ehrenbreitstein), verh. seit 1898; Geschwister: Hildegard (1899-1993), Anna Maria , verh. Brühl (1901-1991). Gymnasium und Abitur (1926) in Hadamar. Studium der Theologie in Trier u. Frankfurt/M. - In Steffeln errichtete er mit der Gemeinde eine Marienkapelle als gelobter Dank für die Verschonung dieses Eifelorts bei den Kriegsereignissen 1945, die er am 02.07.1947 einweihen konnte (dort metallene Stiftungstafel), und die ein beliebter Wallfahrtsort geworden ist.
Quellen
  • Handbuch des Bistums Trier, (hrsg.) Bischöfl. Generalvik, S. 566
  • Jubiläumsfestschrift 800 Jahre Stiftskirche St. Kastor in Karden, Faid 1983, 84. Karl Josef Zimmermann
  • Dechant i.R. Franz Brühl [Nachruf], in: Pfarrei St. Michael / Steffeln, Paulinus 117 v. 27.01.1991
  • 50 Jahre Kapelle auf Wahlhausen. Steffeln 1997
Weitere Informationen
GND-Nr. 105118875X
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pkd0113
Zuletzt bearbeitet:12.03.2013



Bruttig, Richard / -1800
GeburtsortBad Bertrich
Sterbedatum16.01.1800
SterbeortKoblenz
WirkungsorteBad Bertrich ; Lieg
Berufe/ StellungenFleischer ; Räuber
FachgebieteRecht ; Politiker und historische Persönlichkeiten
Beziehungen (Link)Adams, Johannes / 1756-1832; Dahm, Niklas / 1750-1800;
Biogramm Anführer der "Moselbande"; R.B. war der grausamste, skrupelloseste u. ein aalglatter Führer - Am 24.8.1796 ermordeten sie die Müllerfamilie in der Sprinkersmühle bei Bad Bertrich, am nächsten Tag wurde in einem Gebüsch in der Nähe von Bad Bertrich die Leiche eines Bandenmitglieds (Theodor Mangel) gefunden, der sich mit R.B. wegen dessen Ehefrau gestritten hatte. Am 12.3.1798 wurde die Lieger Mühle bei Treis überfallen u. niedergebrannt. Der Müller, Martin Hornig, konnte in Lieg noch die Brandglocke läuten, dann brach er zusammen. Friedensrichter Adams aus Lutzerath begann eine große Fahndungsaktion, die zur Ergreifung aller Bandenmitglieder führte. R.B. und seine Genossen u.a. auch Niklas Dahm aus Ellenz starben am 16.1.1800 (andere Angaben: 17.12.1799, vielleicht das Urteilsdatum) unter der Guillotine in Koblenz. --- [Daten übernommen aus: Friderichs, Alfons / 1938-2021 [Hrsg.]: Persönlichkeiten des Kreises Cochem-Zell. Trier, Kliomedia : 2004. ISBN 3-89890-084-3]
Quellen
  • Bürger, Henker, Schinder u. Ganoven, Helios-Verlag, Aachen
  • Schumacher, Diebe, Räuber u. Mörder im Eifel-Mosel-Hunsrück- Raum, in: Heimatjahrbuch des Kreises Cochem Zell, 1999, 53/8.
Weitere Informationen
GND-Nr. 1051188776
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pkd0115
Zuletzt bearbeitet:29.07.2011



Justen, Peter Paul / 1920-1994
Geburtsdatum01.01.1920
Sterbedatum08.05.1994
SterbeortSankt Aldegund
Berufe/ StellungenWinzer ; Kommunalpolitiker
FachgebieteLandwirtschaft ; Politiker und historische Persönlichkeiten
Biogramm Er hat sich neben seiner 32-jährigen Tätigkeit als Ortsbürgermeister seiner Heimatgemeinde St. Aldegund auch stets in vorbildlicher Weise auf der Ebene der Verbandsgemeinde Zell engagiert. Insbesondere bei der Schiffbarmachung der Mosel, der Ortskanalisation u. beim Straßenausbau. So gehörte er von 1960/89 der Amtsvertretung Zell-Land bzw. dem Verbandsgemeinderat Zell, als Mitglied der SPD-Fraktion, an. Er war von 1967 bis zu seinem Tode Mitglied des SPD-Stadtverbandes Zell. Von 1964/69 nahm er das Amt des 2. Verbandsbeigeordneten der Verbandsgemeinde Zell wahr. Zeitweise übernahm er auch das Amt des 1. Vorsitzenden des Heimat- u. Verkehrsvereins in St. Aldegund. Wegen seiner großen Verdienste wurde ihm zu seinem 25-jährigen Bürgermeister-Dienstjubiläum 1977 der Wappenschild der Gemeinde verliehen. Am 29.7.1978 überreichte ihm Landrat Bartos im Namen des Bundespräsidenten die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Im Nov. 1982 erhielt er die Freiherr-vom-Stein-Plakette. --- [Daten übernommen aus: Friderichs, Alfons / 1938-2021 [Hrsg.]: Persönlichkeiten des Kreises Cochem-Zell. Trier, Kliomedia : 2004. ISBN 3-89890-084-3]
Quellen
  • Gattow, Ortsbürgermeister P.J. erhielt Bundesverdienstmedaille, in: Rhein-Zeitung, Ausgabe D (Cochem-Zell) v. 31.7.1978
  • Für Verdienste im Namen der Öffentlichkeit geehrt, in: Rhein-Zeitung, Ausgabe D (Cochem-Zell) v. 13/14.11.1982
  • Nachrufe der Verbandsgemeinde Zell, der Ortsgemeinde St. Aldegund, der SPD-Verbandsgemeinderatsfraktion, des SPD-Kreis- u. Stadtverbandes, in: Rhein-Zeitung, Ausgabe D (Cochem-Zell) v. 10.5.1994
Weitere Informationen
GND-Nr. 1051193176
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pkd0439
Zuletzt bearbeitet:16.12.2010

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