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[Bild: Wikipedia Commons]
Adolf / I. / Mainz, Erzbischof, Kurfürst / 1353-1390
Geburtsdatum1353
Sterbedatum06.02.1390
SterbeortHeilbad Heiligenstadt
WirkungsorteMainz ; Speyer
Berufe/ StellungenErzbischof
FachgebietePolitiker und historische Persönlichkeiten ; Kirche
Beziehungen (Link)Ludwig / Magdeburg, Erzbischof / 1341-1382;
BeziehungenAdolf / Heiliges Römisches Reich, König / 1255-1298;
Biogramm Urenkel des Königs Adolf von Nassau. - 1371 zum Erzbischof von Mainz gewählt, aber zum Verzicht gezwungen; daraufhin bis 1389 im Bistum Speyer tätig; 1373 erneut zum Erzbischof gewählt und wieder zum Verzicht gezwungen; unter anderem beschaffte er Erfurt die Erlaubnis, eine Universität zu errichten
Alternatives o. ergänzendes Biogramm 1371 Bischof von Speyer und 1373 Erzbischof von Mainz; nachdem er Papst Urbans VI. anerkannt hat bestätigte ihn, nach langen Streit, König Wenzel zum rechten Erzbischof von Mainz und Erzbischof des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nationen; 1389 gründete er die Universität in Erfurt; er war ein bedeutender Kirchenfürst des Mittelalters, der aber, wie viele seiner Zeit, mehr Staatsmann und Ritter war.
Alternatives o. ergänzendes Biogramm Kurfürst-Erzbischof von (1373)-1381-1390. Er war Neffe von Kurfürst-Erzbischof Gerlach von Nassau und Bruder des späteren Kurfürst-Erzbischof Johann II. von Nassau. Von 1371-88 war er Bischof von Speyer. Das Domkapitel hatte ihn 1373 gewählt; der Papst aber hatte Ludwig von Meißen zum Mainzer Erzbischof ernannt; erst nach dessen Verzicht 1381 konnte er sein Amt in Mainz ausüben; 1375 war es in Thüringen sogar zu kriegerischen Auseinandersetzungen zw. beiden Erzbischofe gekommen. (1373-81) Schisma; (1389) in Erfurt Gründung der 1. Universität von Kurmainz (Eröffnung 1392). Grab: Dom zu Mainz.--- [Daten übernommen aus: Huber, Wilhelm: Das Mainz-Lexikon. - Mainz : Schmidt, 2002. - ISBN 3-87439-600-2]
Quellen
  • Deutsche Biographische Enzyklopädie, 1995
  • Kurzbiographien vom Mittelrhein und Moselland, 1968 (hier: abweichendes Geburtsjahr 1348)
Weitere Informationen
GND-Nr. 131528270
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pk01503
Zuletzt bearbeitet:24.07.2006




[Bild: Mittelrhein-Museum Koblenz]
Adolf / II. / Mainz, Erzbischof, Kurfürst / 1423-1475
Andere NamensformenAdolf / von Nassau-Wiesbaden-Idstein / 1423-1475
Geburtsdatum1423 [⇒ 2023 - 600. Geburtstag]
Sterbedatum06.09.1475 [⇒ 2025 - 550. Todestag]
SterbeortEltville / Rhein
WirkungsorteMainz
Berufe/ StellungenKurfürst ; Erzbischof
FachgebietePolitiker und historische Persönlichkeiten ; Kirche
Beziehungen (Link)Adolf / I. / Mainz, Erzbischof, Kurfürst / 1353-1390;
Biogramm Wurde nach langen Machtkämpfen mit der Stadt Mainz und seinen Vorgänger Diether von Isenburg 1461 vom Papst als Erzbischof bestätigt; Mainz verlor dadurch seine Unabhängigkeit als freie Reichsstadt und wurde 1462 zu einer erzbischöflichen Stadt.
Alternatives o. ergänzendes Biogramm Kurfürst-Erzbischof von (1461)-1463-1475. Er wurde 1461 anstelle des vom Papst abgesetzten Diether von Isenburg zum neuen Mainzer Erzbischof ernannt; im Verlaufe kriegerischer Auseinandersetzungen, der sog. Stiftsfehde, eroberte er am 28. 10. 1462 die Stadt Mainz; erst nach dem im Vertrag von Zeilsheim 1463 ausgehandelten Verzicht "Diethers" wurde er allgemein anerkannt. 1466 erhielt er die Bischofs-Weihe. (1461-63) Schisma; (1462) Ende der Stadtfreiheit; (1464) Vizedominus; (1468) Tod von Johannes Gutenberg; (1469) 1.Antrag auf Gründung der Mainzer Universität; (1462 und 1470 Judenverfolgungen. Grab: Kloster Eberbach.
Quellen
  • Kurzbiographien vom Mittelrhein und Moselland, 1968
  • Huber, Wilhelm: Das Mainz-Lexikon. - Mainz : Schmidt, 2002. - ISBN 3-87439-600-2. -
Weitere Informationen
GND-Nr. 120251973
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pk00939
Zuletzt bearbeitet:24.11.2005




[Bild: Trierer Porträtdatenbank]
Albrecht / II. / Mainz, Erzbischof, Kurfürst, Kardinal / 1490-1545
Andere NamensformenAlbrecht / Brandenburg, Markgraf, 1490-1545 ; Albrecht / V. / Halberstadt, Bischof / 1490-1545 ; Albrecht / IV. / Magdeburg, Erzbischof / 1490-1545
Geburtsdatum28.06.1490
GeburtsortSchloß zu Cölln an der Spree
Sterbedatum24.09.1545
SterbeortMainz
WirkungsorteMagdeburg ; Mainz
Berufe/ StellungenKurfürst ; Erzbischof
FachgebietePolitiker und historische Persönlichkeiten ; Kirche
Beziehungen (Link)Cranach, Lucas / 1472-1553; Capito, Wolfgang / 1478-1541; Redinger, Ursula / 1495-1525;
Biogramm Wurde unter der Obhut seines Bruders Kurfürst Joachim I. Nestor privat humanistisch und juristisch ausgebildet; 1500-03 Funktion als Mitregent; 1506 tonsuriert und erste Weihen; 1508 Aufnahme in die Domstifte Mainz, Magdeburg und Trier; 1513 nach Priesterweihe zum Erzbischof von Magdeburg und Administrator von Halberstadt gewählt; 1514 Kurfürst-Erzbischof von Mainz; durch seine Ämter war Albrecht tief in die Reformation um Martin Luther eingebunden, spielte aber nur eine passive Rolle; 1518 Ernennung zum Kardinal; 1531 Erhalt des Titels "geborener päpstlicher Legat"; nach dem Verlust von Halle 1541 und dem Misserfolg der Regensburger Religionsgespräche zog er sich enttäuscht zurück
Alternatives o. ergänzendes Biogramm Kurfürst-Erzbischof von 1514-1545, seit 1518 Kardinal. Der Hohenzollernprinz (Markgraf von Brandenburg) war seit 1509 Mainzer Domherr; 1513 erhielt er die Priesterweihe; ebenfalls 1513 wurde er Erzbischof von Magdeburg und Administrator von Halberstadt. Am 9. 3. 1514 wurde er, unter Beibehaltung vorgenannter Ämter, zum Erzbischof von Mainz gewählt; am 2. 7. 1514 Empfang der Bischofs-Weihe; am 8. 11. 1514 Einzug in Mainz und am 22. 12. 1514 Überreichung des Palliums. Auf dem Reichstag zu Augsburg wurde er am 1. 8. 1518 zum Kardinal erhoben. Als Kunstmäzen förderte er u.a. Matthias Grünewald, Lukas Cranach d. Ä., Hans Backoffen und Albrecht Dürer. Der Humanismus verband ihn u.a. mit Erasmus von Rotterdam (1469-1536), Ulrich von Hutten (1488-1523, Mainzer Hofrat von 1517-20) und Johann Reuchlin (1455-1522). (1514) Schuldvertrag mit Bankhaus Fugger in Augsburg über 20.000 Gulden (Palliumsgeld) und 10.000 Gulden Dispens-Taxe (Ämterhäufung und Alter); (1515) Kurie Zum Stecken; der Kurfürst-Erzbischof erhält für 8 Jahre alleiniges Vertriebsrecht in Deutschland für den sog. Petersablass (50 % für Rom, 50 % für Schuldentilgung); Ablass-Vertreiber wird der Dominikaner Johannes Tetzel; (1517) Thesenanschlag durch Martin Luther in Wittenberg (Beginn der Reformation); (1520) Gründung Halle'sche Heiltum; (1521) der Kurfürst-Erzbischof verweigert die Unterschrift zum "Wormser Edikt" gegen Luther; (1522) mit Abschaffung der Leibeigenschaft übernimmt Kurmainz eine Vorreiterrolle in Deutschland; (1523) Verbot von "Lutherischen Predigten", Beginn einer Rekatholisierung; Wolfgang Capito und Johann Caspar Hedio; (1525) Tod von Ursula Redinger; Bauernkriege; Mainzer Ratschlag von 1525; (1526) Marktbrunnen; (1534) Gesamtbibel in deutscher Sprache von Johann Dietenberger; (1543) Petrus Canisius. Grab: Dom zu Mainz. --- [Daten übernommen aus: Huber, Wilhelm: Das Mainz-Lexikon. - Mainz : Schmidt, 2002. - ISBN 3-87439-600-2]
Quellen
  • Deutsche Biographische Enzyklopädie, 1995
Weitere Informationen
GND-Nr. 118647733
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pk01504
Zuletzt bearbeitet:26.07.2006




[Bild: Trierer Porträtdatenbank]
Anselm Casimir / Mainz, Erzbischof / 1583-1647
Andere NamensformenAnselm Kasimir / Mainz, Erzbischof ; Anshelm Casimir / Mainz, Erzbischof ; Wambold von Umstadt, Anshelm Kasimir ; Wambolt von Umstadt, Anselm Casimir ; Umstadt, Anselm Casimir Wambolt von ; Anselm Casimir / Mainz, Kurfürst ; Wamboldt von Umstadt, Anselm Casimir
Geburtsdatum30.11.1583
Sterbedatum09.10.1647
SterbeortFrankfurt am Main
WirkungsorteMainz
Berufe/ StellungenErzbischof
FachgebieteKirche
Biogramm Bis 1629 Domherr in Halberstadt und Mainz, sowie Chorherr in St. Alban; 1629 zum Erzbischof von Mainz gewählt, musste er schon 1631 nach Köln fliehen und überließ seine Residenz kampflos; 1635 kehrte er mit Hilfe von befreundeten Truppen zurück; 1636 krönte er Ferdinand II. zum römischen König in Regensburg; Anselm musste 1644 erneut fliehen und verbrachte die letzten Jahre seines Lebens in Frankfurt am Main.
Alternatives o. ergänzendes Biogramm Kurfürst-Erzbischof von 1629-1647. Er war zuvor Domherr und Rektor der Universität und seit 1627 auch Dompropst zu Halberstadt. Erzbischof-Wahl am 6. 8. 1629. (1631-35) Schweden in Mainz; (1632) Gustavsburg; Schwed. Schiffsbrücke; (1636) der Kurfürst-Erzbischof krönt König Ferdinand III. in Regensburg; (1639) Synagoge (2.); (1641) Postamt auf dem Brand; (1644) Stadtaufnahme (3.); Franzosen in Mayence. Grab: Dom zu Mainz.
Quellen
  • Deutsche Biographische Enzyklopädie, 1995
  • Huber, Wilhelm: Das Mainz-Lexikon. - Mainz : Schmidt, 2002. - ISBN 3-87439-600-2. -
Weitere Informationen
GND-Nr. 115502572
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pk01509
Zuletzt bearbeitet:27.07.2006




[Bild: Mittelrhein-Museum Koblenz]
Anselm Franz / Mainz, Erzbischof / 1634-1695
Geburtsdatum06.09.1634
GeburtsortKöln
Sterbedatum30.03.1695
SterbeortAschaffenburg
WirkungsorteMainz
Berufe/ StellungenKurfürst ; Erzbischof
FachgebietePolitiker und historische Persönlichkeiten ; Kirche
Biogramm 1657-59 Studium in Frankreich; 1660 Aufnahme in das Mainzer Domkapitel; 1674 Stadtkämmerer; 1675 Statthalter in Erfurt; 1679 Kurfürst von Mainz; 1688 durch französische Truppen zur Flucht nach Aschaffenburg und Erfurt gezwungen; Anselm berief den Kurfürstentag von Aschaffenburg 1690 ein und krönte Joseph I. zum deutschen König.
Alternatives o. ergänzendes Biogramm Kurfürst-Erzbischof von 1679-1695. Er war seit 1660 Domkapitular und seit 27. 3. 1679 Statthalter in Erfurt; Bischofs-Wahl am 7. 11. 1679. (1682/83) Beseitigung der Lettner im Dom; (1686/87) Ingelheimer Hof; (1687) Neue Burse; (1687/88) 3. Bauabschnitt des Kurfürstl. Schlosses; (1688/89) Franzosen in Mayence (s. auch Ingelheimer Aue, Ingelheimstraße, Kleine Ingelheimstraße). Grab: Aschaffenburg, Dom.
Quellen
  • Deutsche Biographische Enzyklopädie, 1995
  • Huber, Wilhelm: Das Mainz-Lexikon. - Mainz : Schmidt, 2002. - ISBN 3-87439-600-2
Weitere Informationen
GND-Nr. 118971344
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pk01510
Zuletzt bearbeitet:28.07.2006



Arnold / II. / Trier, Erzbischof, Kurfürst / 1190-1259
Geburtsdatum1190 [?]
GeburtsortAnhausen / Landkreis Neuwied
Sterbedatum04.11.1259
SterbeortMontabaur
WirkungsorteTrier
Berufe/ StellungenErzbischof
FachgebieteKirche
Biogramm Er war 1212 Domkapitular, 1217 Archidiakon, 1228 Domprobst und von 1242-1259 Erzbischof von Trier; er ließ eine große Anzahl von Burgen (z.B. die Burg Stolzenfels) und Stadtbefestigungen (um Koblenz und Münstermaifeld) bauen; da es bei seiner Wahl einen von König Konrad IV. ernannten Gegenkanidat gab, der aber nach kurzem Bürgerkrieg verzichtete, wurde er oft in die Auseinandersetzungen im Reich hineingezogen; eroberte die Burg Thurant und verdrängte damit endgültig die Pfalzgrafen von der Mosel
Quellen
  • Kurzbiographien vom Mittelrhein und Moselland, 1968
  • Wikipedia
Weitere Informationen
GND-Nr. 136169783
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pk00974
Zuletzt bearbeitet:16.08.2016




[Bild: Trierer Porträtdatenbank]
Balduin / Trier, Erzbischof, Kurfürst / 1285-1354
Andere NamensformenBalduin / Trier, Erzbischof ; Balduin / Trier, Kurfürst ; Balduin / von Luxemburg
Geburtsdatum1285
GeburtsortLuxemburg
Sterbedatum21.01.1354
SterbeortTrier
WirkungsorteKoblenz ; Mainz ; Speyer ; Worms ; Metz ; Toul ; Verdun ; Trier
Berufe/ StellungenErzbischof ; Kurfürst
FachgebieteKirche ; Politiker und historische Persönlichkeiten
Beziehungen (Link)Paul / von Eich / 1307-1364;
Biogramm Wurde 1307 Erzbischof und Kurfürst des Trierer Hochstifts und 1308 von Papst Clemens V. zum Priester und Bischof geweiht; baute das Kurfürstentum Trier zur führenden rheinischen Macht auf, die er mit Gebietserweiterungen an der Mosel, in der Eifel, im Hunsrück und im Westerwald festigte; baute die Burg Stolzenfels als Amtssitz aus; unter seiner Regierung begann 1332 der Bau der Koblenzer Moselbrücke, die nach ihm benannt ist.
Alternatives o. ergänzendes Biogramm Kurfürst-Erzbischof 1328-1337. Er war der Bruder von Kaiser Heinrich VII. und war Kurfürst-Erzbischof von Trier von 1308-1354. Bereits 1320 war er vom Mainzer Domkapitel gewählt worden, musste aber zugunsten von Kurfürst-Erzbischof Matthias von Bucheck zurückstehen. Bei der Doppelwahl 1328 stimmte wieder eine Mehrheit für ihn; aber der Papst verweigerte die Anerkennung und ernannte den in Minderheit gewählten Heinrich III. von Virneburg zum Erzbischof von Mainz. Kurfürst-Erzbischof Balduin verzichtete 1337 auf Mainz und zog sich endgültig nach Trier zurück. (1328-37) Schisma. Grab: Trier. --- [Daten übernommen aus: Huber, Wilhelm: Das Mainz-Lexikon. - Mainz : Schmidt, 2002. - ISBN 3-87439-600-2]
Quellen
  • Koblenzer Köpfe, 2002
  • Kurzbiographien vom Mittelrhein und Moselland, 1968
Weitere Informationen
GND-Nr. 11850617X
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pk00415
Zuletzt bearbeitet:23.09.2010



Becker, Ludwig / 1855-1940
Geburtsdatum19.11.1855
Sterbedatum13.07.1940
SterbeortMainz
WirkungsorteMainz
Berufe/ StellungenArchitekt ; Baumeister
Beziehungen (Link)Becker, Hugo / 1897-1967;
Biogramm Er kam 1884 nach Mainz und wurde 1909 Dombaumeister. Er erkannte, dass die Schäden am Dom durch den schlechten Baugrund und durch unzureichende Fundamentierung (Eichenpfähle) entstanden waren; unter seiner Ltg. wurde von 1909-16 und von 1925-28 der Dom neu unterfangen und umfangreich restauriert. Während seines Lebens hatte er insgesamt 317 Kirchen erbaut, erweitert oder wiederhergestellt. Grab: Hauptfriedhof in Mainz. --- [Daten übernommen aus: Huber, Wilhelm: Das Mainz-Lexikon. - Mainz : Schmidt, 2002. - ISBN 3-87439-600-2]
Alternatives o. ergänzendes Biogramm Sein Sohn Hugo wurde ebenfalls Kirchenarchtitekt.
Weitere Informationen
GND-Nr. 123844746
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pma0043
Zuletzt bearbeitet:25.11.2002



Beving, Theodor / 1766-18XX
Geburtsdatum02.08.1766
GeburtsortLuxemburg
WirkungsorteKoblenz
Berufe/ StellungenBeamter ; Steuereinnehmer
FachgebieteÖffentliche Verwaltung ; Politiker und historische Persönlichkeiten
Beziehungen (Link)Lezay-Marnézia, Adrien de / 1769-1814;
Biogramm Beim Tribunal des Département des Forêts angestellt; trotz offiziellen Verbots für Beamte, Nationalgüter zu erwerben, ersteigerte Beving u.a. 1805 Besitzungen des Koblenzer Karthäuserklosters; 1805 Mitglied der Koblenzer Freimaurerloge "L'Union désirée"; 1808 Präfekturrat des Departements de Rhin-et-Moselle in Koblenz; Vertrauter des Präfekten Adrien de Lezay-Marnézia; seit 1810 selbst stellvertretender Präfekt; 1813 Mitglied der Casino-Gesellschaft; Steuereinnehmer für indirekte Steuern; sein Pensionsgesuch wurde 1818 abgelehnt
Quellen
  • Säkularisation und Mediatisierung in den vier rheinischen Departements : 1803 - 1813, 1991, Bd. II,1, NR 1154
  • Katharina Thielen: Notabelnpolitik in Koblenz, Trier 2020
Weitere Informationen
GND-Nr. 1223480380
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pk06889
Zuletzt bearbeitet:14.12.2020



Boemund / I. / Trier, Erzbischof, Kurfürst / -1299
Andere NamensformenWarsberg, Boemund von ; Boemund / I. / Trier, Erzbischof
GeburtsortTrier
Sterbedatum09.12.1299
SterbeortTrier
WirkungsorteTrier
Berufe/ StellungenKurfürst ; Erzbischof
FachgebietePolitiker und historische Persönlichkeiten ; Kirche
BeziehungenAlbrecht / Römisch-Deutsches Reich, König, I.; Rudolf / Römisch-Deutsches Reich, König, I.;
Biogramm Boemund, der seit 1287 als Erzbischof von Trier im Amt ist und sich um eine Politik des Friedens bemühte, geriet mit dem Domkapitel in Konflikt, da drei der Domherrenstellen durch den Papst mit Nichtadligen besetzt wurden; dies hatte zur Folge, daß der Dom von Trier später mit dem päpstlichen Interdikt belegt wurde; er reformierte in seiner Diözese den Klerus, erlaubte den Karmelitern und Dominikanern, sich in Luxemburg niederzulassen und gründete die Zisterzienserabtei Himmerod/Eifel; im Jahre 1291 unterstützte er die Ansprüche Albrechts von Habsburg auf die Nachfolge seines Vaters König Rudolf und erhielt dafür von König Rudolf das Stadtrecht für Mayen, Bernkastel, Saarburg, Welschbillig, Montabaur und Wittlich; nach dem Tode König Rudolfs wählte er Adolf von Nassau zum König, um ihn als Metropoliten verschiedener französischer Städte im Kampf gegen die französische Ostexpansion zu unterstützen; für König Adolf von Nassau verhandelte er 1294 in Flandern den Frieden mit Frankreich
Quellen
  • Deutsche Biographische Enzyklopädie, 1995
Weitere Informationen
GND-Nr. 13566893X
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pk01632
Zuletzt bearbeitet:06.11.2006



Boemund / II. / Trier, Erzbischof, Kurfürst / 1290-1367
Andere NamensformenBoemund / II. / Trier, Erzbischof ; Bohemund / von Saarbrücken ; Bohemund / II. / Trier, Erzbischof
Geburtsdatum1290
GeburtsortWersburg
Sterbedatum10.02.1367
SterbeortSaarburg
WirkungsorteTrier ; Metz ; Verdun ; Dietkirchen ; Koblenz
Berufe/ StellungenErzbischof
FachgebieteKirche ; Politiker und historische Persönlichkeiten
Biogramm Studierte in Paris; hatte verschiedene kirchliche Ämter inne, bevor er 1354 vom Trierer Domkapitel gewählt und im selben Jahr vom Papst bestätigt und als Bischof geweiht wurde; war 1356 am Nürnberger Reichstag beteiligt, der die 1338 in Rhens beschlossenen Gesetze zur deutschen Königswahl ratifizierte; ließ die von Erzbischof Balduin begonnene Moselbrücke zu Ende bauen; 1354 ließ er die Koblenzer Münze wieder aufleben; starb 1367 in der Saarburg und wurde im Trierer Dom beigesetzt
Quellen
  • Koblenzer Köpfe, 2002
  • Kurzbiographien vom Mittelrhein und Moselland, 1968
Weitere Informationen
GND-Nr. 121396754
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pk00677
Zuletzt bearbeitet:16.03.2006



Bouillon, Erhard / 1925-
Geburtsdatum02.02.1925 [⇒ 2025 - 100. Geburtstag]
GeburtsortKoblenz-Horchheim
WirkungsorteFrankfurt am Main
Berufe/ StellungenPolitiker
FachgebietePolitiker und historische Persönlichkeiten
Werke (Auswahl)Mitarbeiter, Unternehmen, Gesellschaft, ein Weltbild, 1982
Biogramm Sozialpolitiker; Vorstandsmitglied der Hoechst AG
Quellen
  • Stadtarchiv Koblenz
Weitere Informationen
GND-Nr. 11210164X
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pka0114
Zuletzt bearbeitet:08.11.2005



Cahn, Sophie / 1883-1964
Geburtsdatum18.11.1883
GeburtsortMainz
Sterbedatum10.08.1964
SterbeortEngland
WirkungsorteMainz
Berufe/ StellungenLehrerin
FachgebieteBildung. Erziehung ; Politiker und historische Persönlichkeiten
Biogramm 1889-1899 Schülerin an der Höheren Mädchenschule in Mainz; 1900-1902 Ausbildung im Lehreinnenseminar Darmstadt; 1902 Aufenthalt in England; 1903-1933 Lehrerin an der Höheren Mädchenschule in Mainz (Deutsch, Franz., Rechnen, Geographie, Israelit. Religion, Turnen); Juli 1933 Entlassung aus dem Schuldienst; 1934 Lehrerin an der "Jüdischen Bezirksschule"; 9./10.11.1938 Zerstörung der Schule; 1939 zusammen mit 5 Schülerinnen Flucht in einem Kindertransport nach Hertfordshire (England)
Quellen
  • Frauenleben in Magenza : die Porträts jüdischer Frauen aus dem Mainzer Frauenkalender und Texte zur Frauengeschichte im jüdischen Mainz. Mainz / Frauenbüro. Mainz, 2010, S. 21
Quellen (WWW)
Weitere Informationen
GND-Nr. 1051203465
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pma0086
Zuletzt bearbeitet:25.11.2002



Cetto, Anna Maria / 1898-1991
Andere NamensformenLoeb, Anna Maria
Geburtsdatum27.09.1898 [⇒ 2023 - 125. Geburtstag]
GeburtsortStromberg
Sterbedatum24.06.1991
SterbeortBern
WirkungsorteTrier ; Frankfurt am Main ; München ; Köln ; Bern
Berufe/ StellungenKunsthistorikerin
FachgebieteKunst. Kunstgeschichte
Werke (Auswahl)Der Proportionstraktat des Abbé de Saint-Hilarion und seine Bedeutung innerhalb der französ. Architekturtheorie des XVII. Jh, (ungedruckte) Dissertation Köln 1924 (Auszug in: Jahrbuch der Philosophischen Fakultät der Universität Köln 1923/24, 26-28 ; [Über den Trierer Ada-Kameo] - in: Der kleine Bund (Bern) 30 (1949) Nr. 39 ; Schweizer Malerei und Zeichnung im 15.-16. Jh, Basel 1940 ; Schweizer Malerei und Zeichnung im17.-18. Jh, Basel 1944 ; Schweizer Malerei und Zeichnung im 19. Jh, Basel 1942 ; Der Berner Traian- und Herkinbald-Teppich - in: Jahrbuch des Bernischen Historischen Museums 43/44 (1963/ 64), 9-230 ; Das Beatrice v. Wattenwyl-Haus in Bern, Bern 1964 ; Die anatomische Sektion in bildl. Darstellung, Basel 1967
Biogramm Nach Kindheit und Jugend in Trier hier 1919 Abitur. Studium der Kunstgeschichte, Klass. Archäologie und Philosophie in Frankfurt a.M., München und Köln. 1924 Promotion in Köln, danach bis 1939 Lektorin im Prestel-Verlag Frankfurt a.M., der ihrem Mann, ebenfalls Kunsthistoriker, gehörte. Nach Beginn der NS-Diktatur bekam C wegen der jüdischen Herkunft ihres Mannes Schwierigkeiten mit der Reichsschrifttumskammer. 1938 zwei Wochen verhaftet. 1939 Emigration in die Schweiz, nachdem ein Jahr zuvor ihr Bruder, der Architekt Max Ludwig C in die USA emigriert war. Als Privatgelehrte beschäftigte C sich mit publizistischen Arbeiten und kunsthistorischen Forschungen (mit Unterstützung der CIBA AG und des Schweizerischen Nationalfonds). Zahlreiche Publikationen zu ikonographischen Fragen, insbes zur Schweizer Kunst des Mittelalters und der Neuzeit. Seit 1946 lebte C in Bern. - *Heirat: mit Dr. Hermann Loeb aus Trier (1897-1963). - --- [Daten übernommen aus: Jürgen Merten, in: Monz, Heinz / 1929-2012 (Hrsg.): Trierer Biographisches Lexikon. - Trier : Wissenschaftlicher Verlag, 2000. - ISBN 3-88476-400-4]
Quellen
  • Würdigung und Nachruf in: Trierischer Volksfreund, v. 9.11.1983 und 6./7.07.1991
  • Jürgen Tesch (Hrsg.): Prestel 1924-1999. Verlagsgeschichte und Bibliographie, München 1999
  • Ulrike Wendland: Biographisches Handbuch deutschsprachiger Kunsthistoriker im Exil. I. München 1999, 87-89 (mit Bibliographie)
  • Nachlaß Walther Cetto (Bruder v. C) mit familienkundl. Aufzeichnungen im Stadtarchiv Trier Trier
Weitere Informationen
GND-Nr. 105117056
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pta0189
Zuletzt bearbeitet:11.07.2006



Coudenhoven, Sophie von / 1747-1825
Geburtsdatum21.01.1747
Sterbedatum21.05.1825 [⇒ 2025 - 200. Todestag]
SterbeortParis
WirkungsorteMainz
Berufe/ StellungenGräfin
FachgebietePolitiker und historische Persönlichkeiten
Beziehungen (Link)Friedrich Karl / Mainz, Erzbischof / 1719-1802;
Biogramm Sie war Nichte, Freundin und Vertraute von Kurfürst-Erzbischof Friedrich Karl Joseph von Erthal und lebte seit 1774 in Mainz; sie war eine geborene "von Hatzfeld"; sie war verheiratet mit dem kurmainzischen General Georg Ludwig von Coudenhoven und seit 1786 verwitwet. Sie bewohnte den rechten Eckpavillon des Kurfürstlichen Marstalls. Der Kurfürst-Erzbischof nannte sie "meine kleine Kanzlerin". Nach Johann Wolfgang von Goethe war sie "eine schöne und geistreiche Dame, eine Zierde des Mainzer Hofes". Ansonsten reichte die Einschätzung von "Graue Eminenz des Mainzer Hofes" bis "Landesmutter von Kurmainz". Grab: Paris. --- [Daten übernommen aus: Huber, Wilhelm: Das Mainz-Lexikon. - Mainz : Schmidt, 2002. - ISBN 3-87439-600-2]
Weitere Informationen
GND-Nr. 135952573
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pma0097
Zuletzt bearbeitet:25.11.2002




[Bild: Trierer Porträtdatenbank]
Cranach, Lucas / 1472-1553
Andere NamensformenSunder, Lucas / 1472-1553 ; Sünder, Lukas / 1472-1553
Geburtsdatum1472 [⇒ 2022 - 550. Geburtstag]
Sterbedatum16.10.1553
SterbeortWeimar
WirkungsorteMainz
Berufe/ StellungenMaler ; Kupferstecher
FachgebieteMalerei. Zeichnung. Graphik
Beziehungen (Link)Albrecht / II. / Mainz, Erzbischof, Kurfürst, Kardinal / 1490-1545;
Biogramm Er gilt allgemein als Anhänger und Maler der Reformation; dennoch hatte er über längere Zeit Auftragsarbeiten für Kurfürst-Erzbischof Albrecht von Brandenburg gefertigt. In den Bildern ließ sich der Kurfürst-Erzbischof oftmals selbst darstellen, z. B. als "Hl. Hieronymus" oder als "Hl. Erasmus"; auch seine Freundin Ursula Redinger ist uns so als "Hl. Ursula" bildhaft überliefert. Grab: Weimar. --- [Daten übernommen aus: Huber, Wilhelm: Das Mainz-Lexikon. - Mainz : Schmidt, 2002. - ISBN 3-87439-600-2]
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GND-Nr. 118522582
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Zuletzt bearbeitet:25.11.2002



Darapsky, Elisabeth / 1913-1998
Geburtsdatum03.11.1913 [⇒ 2023 - 110. Geburtstag]
GeburtsortMainz
Sterbedatum30.07.1998
SterbeortMainz
WirkungsorteMainz
Berufe/ StellungenArchivarin
FachgebieteArchiv. Museum
Beziehungen (Link)Darapsky, Emil / 1906-1944;
Werke (Auswahl)Geschichte der Welschnonnen in Mainz, 1980 ; Mainz, die kurfürstliche Residenzstadt 1648 - 1792, 1995
Biogramm Mainzer Geschichtsforscherin am Stadtarchiv und Autorin ("Mainz die Kurfürstl. Residenzstadt 1648-1792"). --- [Daten übernommen aus: Huber, Wilhelm: Das Mainz-Lexikon. - Mainz : Schmidt, 2002. - ISBN 3-87439-600-2]
Alternatives o. ergänzendes Biogramm 1933 Abitur an der Schule der Englischen Fräulein in Mainz; anschließend Studium der Geschichte, Germanistik und Musikwissenschaft in Frankfurt, Gießen und Köln; Dissertation 1939: "Die ländlichen Grundbesitzverhältnisse des Kölnischen Stiftes St. Gereon bis 1500"; bereits 1939 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Mainzer Stadtarchiv angestellt worden; 1943 wurde sie zusammen mit ihrem Bruder Emil und zwei weiteren Wöllsteinern von der Geheimen Staatspolizei verhaftet und nach Berlin überführt, da ihre regimekritische Korrespondenz mit ihrem Bruder abgefangen wurde; Emil Darapsky wurde zum Tode verurteilt und hingerichtet, Elisabeth sollte für 5 Jahre ins Zuchthaus, wurde aber im Frühjahr 1945 von den Alliierten befreit; nach ihrer Rückkehr nach Mainz arbeitete sie bis zu ihrer Pensionierung 1976 als Archivrätin im Mainzer Stadtarchiv; sie veröffentlichte zahlreiche wissenschaftliche Publikationen zur Stadtgeschichte von Mainz in Zeitschriften und war Autorin mehrere selbständiger Schriften
Quellen
  • Rheinland-Pfälzerinnen. Frauen in Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur in den Anfangsjahren des Landes Rheinland-Pfalz, 2001, S. 78-80
Weitere Informationen
GND-Nr. 119496127
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Zuletzt bearbeitet:27.11.2014



Darapsky, Emil / 1906-1944
Geburtsdatum1906
GeburtsortMainz
Sterbedatum30.10.1944
SterbeortBrandenburg
WirkungsorteMainz
Berufe/ StellungenLehrer
Beziehungen (Link)Darapsky, Elisabeth / 1913-1998;
Biogramm Von den Nazis wg. angeblichen Schmuggels in Brandenburg hingerichtet. --- [Daten übernommen aus: Huber, Wilhelm: Das Mainz-Lexikon. - Mainz : Schmidt, 2002. - ISBN 3-87439-600-2]
Alternatives o. ergänzendes Biogramm Bruder der Mainzer Archivarin und Geschichtsforscherin Elisabeth Darapsky
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Zuletzt bearbeitet:25.11.2002



Eichner, Ernst / 1740-1777
Andere NamensformenEichner, Ernst Dieterich Adolph / 1740-1777
Geburtsdatumget. 15.02.1740
GeburtsortArolsen
Sterbedatum1777
SterbeortPotsdam
WirkungsorteZweibrücken ; Potsdam
Berufe/ StellungenMusiker ; Komponist
FachgebieteMusik. Musikwissenschaft
Beziehungen (Link)Eichner, Adelheid / 1762-1787;
Biogramm Als Sohn des waldeckischen Kammermusikus Johann Andreas Eichner in Arolsen geboren; musikalische Ausbildung in Tonsatz, Violine-, Klavier- und Fagottspiel; vor 1760 heiratete er Maria Magdalena Ritter, 1762 wurde die Tochter Adelheid Eichner geboren; ab September 1762 Violinist im Dienst Herzog Christians IV. von Pfalz-Zweibrücken; ab 1767 zahlreiche Konzertreisen als Fagottist; 1769 Konzertmeister in Zweibrücken; 1772 verließ er Zweibrücken, wirkte kurzzeitig in Paris und London; ab August 1773 Hofmusiker in Potsdam beim Kronprinzen von Preußen Friedrich Wilhelm; umfangreiches kompositorisches Schaffen, entstanden zwischen 1763 und 1776, darunter Sinfonien, Solo-Konzerte und Kammermusik, zumeist in Paris gedruckt
Quellen (WWW)
  • Friedhelm Brusniack, Petra Ludwig: Art. Eichner, Ernst (Dieterich Adolph), in: MGG Online, hrsg. von Laurenz Lütteken, Kassel, Stuttgart, New York: 2016ff., zuerst veröffentlicht 2001, online veröffentlicht 2016, https:// www.mgg-online.com/ mgg/ stable/ 48064 (Gesehen am: 19.12.2018)
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Zuletzt bearbeitet:19.12.2018



Emmel, Anita / 1953-
Geburtsdatum1953 [⇒ 2023 - 70. Geburtstag]
WirkungsorteKappel / Rhein-Hunsrück-Kreis
Berufe/ StellungenHeilerin ; Beraterin
FachgebieteMedizin. Tiermedizin ; Psychologie
Werke (Auswahl)Ich bin hier, 2013
Biogramm Geboren und aufgewachsen auf dem Hunsrück; seit 1997 Auseinandersetzung mit dem geistigen Heilen; verschiedene Heilerausbildungen und eine Ausbildung in systemischer Lebensberatung; Autorin eines Buchtitels über eigene spirituelle Erlebnisse
Quellen (WWW)
Weitere Informationen
GND-Nr. 1051175763
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Zuletzt bearbeitet:21.10.2013



Ferolski, Johann Baptist / -1751
Sterbedatum20.06.1751
SterbeortMainz
WirkungsorteMainz
Berufe/ StellungenArchitekt ; Festungsbaumeister
FachgebieteArchitektur. Bautechnik
Biogramm Nach seinen Plänen und unter seiner Leitung wurde von 1721-29 das Rochus-Hospital erbaut. Seine Mitwirkung ist auch bei den Wasserspielen der Favorite sowie bei verschiedenen Festungsarbeiten nachweisbar. Grab: Quintinskirche. --- [Daten übernommen aus: Huber, Wilhelm: Das Mainz-Lexikon. - Mainz : Schmidt, 2002. - ISBN 3-87439-600-2]
Quellen (WWW)
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GND-Nr. 1051203724
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Zuletzt bearbeitet:25.11.2002



Frank, Rudolf / 1886-1979
Geburtsdatum16.09.1886
GeburtsortMainz
Sterbedatum25.10.1979
SterbeortBasel
WirkungsorteMainz
Berufe/ StellungenSchriftsteller ; Schauspieler ; Kritiker
FachgebieteSchreiben. Dichtung ; Theater. Tanz
Beziehungen (Link)Ebertsheim, Isaac / 1818-1901;
Biogramm Sein Geburtshaus in Jakobsbergstr.12. Von 1910-18 war er Schauspieler in Meiningen, ab 1918 Oberregisseur und Dramaturg an den Münchener Kammerspielen. Er holte "Karl Valentin" und "Heinz Rühmann" zur Bühne. Von 1939-45 Ausbürgerung. 1971 erhielt er die Gutenberg-Plakette der Stadt Mainz. Werke: u.a. "Der Schädel des Negerhäuptlings Makaua" (1931), "Die Schlacht bei Petritsch fand nicht statt" (1931), "Fair play" (1938), "Kraft durch Feuer (die Nacht vom 9. Nov. 1938) " (1939), "Spielzeit meines Lebens" (1960), "Das Doktorhaus in der Judengasse" (1961). Der gesamte literarische Nachlass ging 1980 in den Besitz der Stadt Mainz über. Seit 16. 9. 1989 steht im Theaterfoyer eine Bronzebüste von Rudolf Frank. Grab: Basel. --- [Daten übernommen aus: Huber, Wilhelm: Das Mainz-Lexikon. - Mainz : Schmidt, 2002. - ISBN 3-87439-600-2]
Alternatives o. ergänzendes Biogramm Vater: Carl Theodor, Holzhändler, Mutter: Mathilde, geb. Ebertsheim; Großvater: Isaac Ebertsheim, Arzt
Quellen (WWW)
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GND-Nr. 118692720
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Zuletzt bearbeitet:25.11.2002



Gebürsch, Teo / 1899-1958
Geburtsdatum11.03.1899 [⇒ 2024 - 125. Geburtstag]
GeburtsortMainz
Sterbedatum07.07.1958
SterbeortMainz
WirkungsorteMainz
Berufe/ StellungenMaler ; Zeichner ; Grafiker
FachgebieteMalerei. Zeichnung. Graphik ; Malerei. Zeichnung. Graphik
Biogramm Da er von den Nazis als "entarteter Künstler" mit Ausstellungs- und Berufsverbot belegt war, musste er sich seinen Lebensunterhalt mit Witzzeichnungen und Karikaturen verdienen. Seine Treffsicherheit und die einfache Strichführung machten ihn zum Meister dieser Kunst; unnachahmlich sein "Katzenalphabet". Sein künstlerischer Nachlass ging 1993 in den Besitz der Stadt Mainz über. Grab: Hauptfriedhof in Mainz. --- [Daten übernommen aus: Huber, Wilhelm: Das Mainz-Lexikon. - Mainz : Schmidt, 2002. - ISBN 3-87439-600-2]
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Zuletzt bearbeitet:25.11.2002



Gedult von Jungenfeld, Franz Edmund / 1778-1840
Geburtsdatum28.05.1778
GeburtsortMainz
Sterbedatum16.09.1840
SterbeortMainz
WirkungsorteMainz
Berufe/ StellungenBürgermeister
FachgebietePolitiker und historische Persönlichkeiten
Biogramm Mainzer Oberbürgermeister von 1814 bis 1831. [Mainz-bezogene Ereignisse während der Amtszeit in Stichworten:] (1814) Städt. Gemäldegalerie; (1815) Bundesfestung Mainz; (1816) Mainz und Rheinhessen fallen an die Großherzöge von Hessen und bei Rhein; (1817) Turnverein von 1817; (1819-25) Stadtpark; (1825/26) Beginn Dampfschifffahrt; (1827) Mainzer Spar- und Leihkasse; (1831) Entzug des Stapelrechts; Realschule. Grab: Hauptfriedhof in Mainz. --- [Daten übernommen aus: Huber, Wilhelm: Das Mainz-Lexikon. - Mainz : Schmidt, 2002. - ISBN 3-87439-600-2]
Alternatives o. ergänzendes Biogramm Erster Oberbürgermeister nach der Napoleonischen Besetzung
Quellen (WWW)
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GND-Nr. 1051203805
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Zuletzt bearbeitet:25.11.2002



Gedult von Jungenfeld, Johann Conrad / 1625-1697
Geburtsdatum17.04.1625 [⇒ 2025 - 400. Geburtstag]
GeburtsortMainz
Sterbedatum15.06.1697
SterbeortMainz
WirkungsorteMainz
Berufe/ StellungenBeamter
FachgebieteÖffentliche Verwaltung
Beziehungen (Link)Gedult von Jungenfeld, Johann Edmund / 1652-1727;
Biogramm Sohn von "Johann Conrad Gedult". Er war Postmeister in Mainz von 1649-97. Er kaufte 1667 das ehem. Gasthaus Zum weißen Ross (Brand/Löhrstr.) und richtete dort das Postamt ein (s. Postamt auf dem Brand). 1676 erwarb er die Lehensgüter des ausgestorbenen Geschlechts "Zum Jungen" in der Weisenauer Gemarkung, das sog. "Jungische Feld". Als er am 8. 9. 1696 geadelt wurde, nahm er den Namen "von Jungenfeld" an; sein nunmehriger Titel "Ksl. Rat". An ihn und seine Nachfahren erinnern noch die Namen "Jungenfelder Aue" und "Jungenfeldstraße" (Finthen). Grab: Karmeliterkirche. --- [Daten übernommen aus: Huber, Wilhelm: Das Mainz-Lexikon. - Mainz : Schmidt, 2002. - ISBN 3-87439-600-2]
Alternatives o. ergänzendes Biogramm Nicht zu verwechseln mit dem Mainzer Juristen Johann Conrad Gedult von Jungenfeld, der 1701 die Dissertation "De Injuriis" ("Von Schmähen oder Ehren-verletzlichen Aufflagen") verfasste.
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Zuletzt bearbeitet:25.11.2002



Geier, Franz Xaver / 1804-1864
Geburtsdatum1804
GeburtsortMainz
Sterbedatum13.06.1864
SterbeortMainz
WirkungsorteMainz
Berufe/ StellungenArchitekt
Biogramm Er erbaute 1838/39 die Fruchthalle und leitete ab 1840 die Bebauung des Kästrich ein. Grab: Hauptfriedhof in Mainz. --- [Daten übernommen aus: Huber, Wilhelm: Das Mainz-Lexikon. - Mainz : Schmidt, 2002. - ISBN 3-87439-600-2]
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Zuletzt bearbeitet:25.11.2002



Harth, Philipp / 1885-1968
Geburtsdatum09.07.1885
GeburtsortMainz
Sterbedatum25.12.1968
SterbeortBayrischzell
WirkungsorteMainz
Biogramm Kunsterzieher, Tier-Bildhauer, Schriftsteller. Er war Lehrer an der Kunstgewerbeschule. Seit 1908 war er verheiratet mit der Konzert- und Opernsängerin Ida Harth zur Nieden. Bildwerke: u.a. "Tiger" (1936/1969, s. Stresemann-Ufer); "Reiher" (1950/1964, s. Ludwig-Schwamb-Schule); "Storchenpaar" (Privatbesitz); Wolf Chimäre; "Esel" (1965/1975, s. Stadtpark). Bücher: "Mainzer Viertelbuben"; "Eine Geschichte von meinem Freund dem Tierbändiger". Grab: Bayrischzell. --- [Daten übernommen aus: Huber, Wilhelm: Das Mainz-Lexikon. - Mainz : Schmidt, 2002. - ISBN 3-87439-600-2]
Weitere Informationen
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Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pma0223
Zuletzt bearbeitet:25.11.2002



Hatto / I. / Moguntinus / 850-913
Geburtsdatum850
Sterbedatum15.05.913
SterbeortMainz
WirkungsorteMainz
Berufe/ StellungenErzbischof
FachgebieteKirche
Beziehungen (Link)Liutbertus / Moguntinus / -889;
Biogramm Erzbischof von 891-913. Er war der Neffe von Erzbischof Luitbert. Seit 888 war er Abt von Reichenau und seit 889 auch von Ellwangen; auch als Erzbischof behielt er diese Funktionen bei, wurde sogar 900 noch zusätzlich Abt von Weißenburg und Lorsch. [Mainz-bezogene Ereignisse während der Amtszeit in Stichworten:] (893) erstm. urk. Erwähnung der Christophskirche; (um 900) rheinseitige Vorverlegung der Stadtmauer; Vollendung von Mauritiuskirche und Stift; Neubau der Johanniskirche; (900 bis 911) Vormundschaft des Erzbischof für König Ludwig IV. das Kind (å 911) (s. auch Hattofenster). Grab: Albanskloster. --- [Daten übernommen aus: Huber, Wilhelm: Das Mainz-Lexikon. - Mainz : Schmidt, 2002. - ISBN 3-87439-600-2]
Quellen
  • Funke, Bernhard: Von Mäusen und Macht : Austellung ; Mainzer Dommuseum rückt Figur des Erzbischofs Hatto I. zurecht, in: Allgemeine Zeitung / Kreuznach vom 13.05.2013, S. 8
Weitere Informationen
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Zuletzt bearbeitet:25.11.2002



Heinrich, August / 1881-1965
Andere NamensformenBellemer Heiner [Pseud.]
Geburtsdatum20.09.1881
GeburtsortBellheim
Sterbedatum05.05.1965
SterbeortBellheim
Berufe/ StellungenSchriftsteller ; Schauspieler
FachgebieteSchreiben. Dichtung ; Theater. Tanz
Beziehungen (Link)Kiefer, Philipp Ernst / 1869-1936;
Biogramm Nach der Realschule in Landau arbeitete er als Piccolo in einem Hotel und erlernte anschließend den Beruf des Kaufmanns; 1904 Reise in die USA, wo er sich zwei Jahre lang mit Gelegenheitsjobs über Wasser hielt; 1906 fuhr er als Koch auf einem Frachtdampfer von San Francisco über Hawaii, Neuseeland und Australien zurück nach Deutschland; 1907 bis 1909 Ausbildung zum Schauspieler an der Reicherschen Hochschule für Dramatische Kunst in Berlin; es folgten Bühnenrollen in Deutschland und den USA; nach dem Ersten Weltkrieg Rückkehr in die Pfalz und Beginn seiner Tätigkeit als Mundartdichter; sein erster Gedichtband erschien 1920; seit 1922 trat er unter dem Namen Bellemer Heiner (Bellheimer Heinrich) auf, den er von seinem Freund Philipp Ernst Kiefer erhalten hat; bis 1964 gab er zehn Gedichtbände heraus; seine Kolumne "Spätles" wurde zwischen 1952 und 1962 im Vorderpfälzer Tageblatt abgedruckt; 1951 erhielt er die Ehrenbürgerwürde der Gemeinde Bellheim.
Quellen
  • Heinz, Hans-Joachim: "Ich bin e Pälzer Bu". - In: Bewegte Zeiten : Bellheimer Ortsgeschichte(n) zwischen Freiheitsbaum und Wirtschaftswunder. - Bellheim, 1999. - S. 647-652
Quellen (WWW)
Weitere Informationen
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Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/ps02158
Zuletzt bearbeitet:25.06.2008



Hermann / V. / Köln, Erzbischof / 1477-1552
Andere NamensformenWied, Hermann von ; Hermann / Köln, Kurfürst, V.
Geburtsdatum14.01.1477
Sterbedatum15.08.1552
SterbeortNeuwied-Altwied
WirkungsorteKöln ; Paderborn ; Neuwied-Altwied
Berufe/ StellungenErzbischof ; Kurfürst
FachgebieteKirche ; Politiker und historische Persönlichkeiten
Biogramm Nach dem frühen Tod seiner Mutter Agnes von Virneburg ab 1483 am Kölner Domkapitel aufgewachsen und erzogen; studierte ab 1493 Rechtswissenschaften in Köln; 1515 als Hermann V. zum Erzbischof von Köln gewählt und 1532 als Hermann II. zum Fürstbischof von Paderborn; zunächst scharfer Gegner der Reformation, die er mit Edikten und Verboten bekämpfte; später Annäherung an reformatorische Ideen und 1542-1543 gescheiterter Versuch, diese im Kurfürstentum Köln durchzusetzen, was weitreichende Folgen für die Verteilung der Konfessionen in Deutschland gehabt hätte; 1547 Rücktritt von seinen kirchlichen Ämtern und als bekennender evangelischer Christ Rückzug auf die Burg Altwied; im selben Jahr Gründungsschirmherr der "Gesellschaft der edlen lebendigen selbst gehenden Wasserkunst" in Bacharach
Quellen
  • Neuwied <Landkreis>: Heimatjahrbuch des Landkreises Neuwied. - 1978, S. 68-71
Quellen (WWW)
Weitere Informationen
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Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pk04514
Zuletzt bearbeitet:26.01.2011



Hoch, Peter / 1937-
Geburtsdatum15.09.1937
GeburtsortPirmasens
WirkungsorteTrossingen
Berufe/ StellungenKomponist ; Musiklehrer
FachgebieteMusik. Musikwissenschaft ; Bildung. Erziehung
Werke (Auswahl)Spuren, 1972 ; Orchesterstücke I-IV, 1982 ; Klangzeichen, Versuch über den Zustand der Zeit, 1985 ; ZeiTRäume, 1998 ; Okoru, 2004
Biogramm 1955-1958 Studium der Schulmusik; 1958-1960 Studium der Musiktheorie in Karlsruhe, 1960-1964 Kompositionsstudium (Heinrich Konietzny) in Saarbrücken; 1964-1968 weitere Studien in Köln, u.a. bei Henri Pousseur und Karlheinz Stockhausen; 1968-1974 zunächst freischaffend tätig, anschließend Musiklehrer im rheinland-pfälzischen Schuldienst; 1974-2001 Dozent und stellv. Direktor der Bundesakademie für musikalische Jugendbildung in Trossingen; zahlreiche Kompositionen, die oftmals durch seine musikpädagogische Tätigkeit mit den Schwerpunkten in der Musiklehrer-Fortbildung und der Vermittlung Neuer Musik beeinflusst sind, viele Stücke entstanden für "Jugend musiziert"; daneben betätigt sich Hoch autodidaktisch als bildender Künstler
Quellen
  • Komponisten der Gegenwart im Deutschen Komponistenverband. Ein Handbuch, Berlin 1995, S. 515
Quellen (WWW)
Weitere Informationen
GND-Nr. 132909898
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Zuletzt bearbeitet:04.07.2019



Hollar, Wenzel / 1607-1677
Geburtsdatum1607
Sterbedatum25.03.1677
WirkungsorteMainz
Berufe/ StellungenZeichner
FachgebieteMalerei. Zeichnung. Graphik
Biogramm Von ihm sind u.a. 14 Mainzer Stadtansichten erhalten. --- [Daten übernommen aus: Huber, Wilhelm: Das Mainz-Lexikon. - Mainz : Schmidt, 2002. - ISBN 3-87439-600-2]
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GND-Nr. 118553070
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Zuletzt bearbeitet:25.11.2002




[Bild: Trierer Porträtdatenbank]
Humann, Johann Jakob / 1771-1834
Geburtsdatum07.05.1771 [⇒ 2021 - 250. Geburtstag]
Sterbedatum19.08.1834
SterbeortMainz
WirkungsorteMainz
Biogramm Bistumsverweser von 1818-1829 und Bischof vom 11. 6. bis 19. 8. 1834. 1796 Priesterweihe; seit 1803 Domkapitular und seit 1806 Generalvikar. Er leitete das Bistum Mainz während der Sedisvakanz vom 15. 12. 1818 bis 28. 9. 1829 als Bistumsverweser. Nach dem Tode von Bischof Joseph Vitus Burg wurde er am 16. 7. 1833 zum Bischof gewählt; Bischofs-Weihe am 11. 6. 1834; er verstarb schon 10 Wochen später. [Mainz-bezogene Ereignisse während der Amtszeit in Stichworten:] (1819) Zentral-Untersuchungs-Kommission; (1825) Dampfschifffahrt; Stadtpark; (1828) der Dom erhält die Eisenkuppel von Georg Moller; (1834) Rheinische Naturforschende Gesellschaft. Grab: Dom zu Mainz. --- [Daten übernommen aus: Huber, Wilhelm: Das Mainz-Lexikon. - Mainz : Schmidt, 2002. - ISBN 3-87439-600-2]
Weitere Informationen
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Zuletzt bearbeitet:25.11.2002



Hummel, Diether / 1908-1989
Geburtsdatum05.04.1908
Sterbedatum18.09.1989
WirkungsorteMainz
Berufe/ StellungenSektfabrikant
Biogramm Er war mehr als 60 Jahre lang Generalfeldmarschall der Prinzengarde und seit 1972 auch Stadtmarschall aller Mainzer Garden. --- [Daten übernommen aus: Huber, Wilhelm: Das Mainz-Lexikon. - Mainz : Schmidt, 2002. - ISBN 3-87439-600-2]
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Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pma0261
Zuletzt bearbeitet:25.11.2002



Huttich, Johann / 1488-1544
Geburtsdatum1488
GeburtsortMainz
Sterbedatum05.03.1544
SterbeortStraßburg
WirkungsorteMainz
Berufe/ StellungenKanoniker ; Schriftsteller
FachgebieteKirche ; Schreiben. Dichtung
Werke (Auswahl)Römische Keyser abcontravegt, vom ersten Caio Julio an untz uff den jetzigen H. K. Carolum Straßburg 1526 ; Imperatorvm Romanorvm Libellvs, Argentinae 1526 ; Antiquitatum in urbe atque agro Moguntina repertarum, Moguntinae 1525 ; Collectanea antiquitatum in urbe atque agro Moguntino repertarum, Moguntiae 1520 ; Imperatorum Romanorum Libellus, Argentoratum 1525 ; Ioannis Huttichii Imperatorvm et Caesarvm vitae, Argentoratum 1534
Biogramm Er lebte ab 1525 als Kanoniker in Straßburg. 1520 veröffentlichte er eine Sammlung römischer Inschriften "Collecteana Antiquitatum in urbe atque agro Moguntino repertarum". In dieser Schrift befindet sich auch die älteste Darstellung des Eichelsteins. Grab: Straßburg. --- [Daten übernommen aus: Huber, Wilhelm: Das Mainz-Lexikon. - Mainz : Schmidt, 2002. - ISBN 3-87439-600-2]
Weitere Informationen
GND-Nr. 118555065
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Zuletzt bearbeitet:25.11.2002



Jäger, Johann Peter / 1708-1790
Geburtsdatum01.11.1708
Sterbedatum17.11.1790
SterbeortMainz
WirkungsorteMainz
Berufe/ StellungenBaumeister ; Stuckateur
FachgebieteArchitektur. Bautechnik ; Industrie. Handwerk
Biogramm Seit 1768 war er kurfürstlich Baurat. Werke in Mainz: Ignazkirche, Christophskirche, Rheinkran; Stuckarbeiten im Bentzelschen Hof, Dalberger Hof (alt), Kurfürstl. Schloss, Osteiner Hof, Stadioner Hof (neu); außerhalb Mainz: "Palais Kesselstatt" in Trier, "Römer" in Frankfurt am Main, Biebricher Schloss, OsteinÆ- sches Landhaus in Geisenheim; Altäre: Hochaltar in der Wallfahrtskirche in Dieburg, 2 Seitenaltäre im Wormser Dom, 6 Altäre in "Liebfrauen" in Frankfurt am Main (s. auch Jägerstraße). Grab: Ignazkirche. --- [Daten übernommen aus: Huber, Wilhelm: Das Mainz-Lexikon. - Mainz : Schmidt, 2002. - ISBN 3-87439-600-2]
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Zuletzt bearbeitet:25.11.2002




[Bild: Mittelrhein-Museum Koblenz]
Jakob / Mainz, Erzbischof / 1462-1508
Geburtsdatum1462
Sterbedatum15.09.1508
SterbeortMainz
WirkungsorteMainz
Berufe/ StellungenErzbischof ; Kurfürst
FachgebieteKirche ; Politiker und historische Persönlichkeiten
Biogramm Kurfürst-Erzbischof von 1505-1508. Er war zuvor Domdekan. Bischofs-Weihe 1505. [Mainz-bezogene Ereignisse während der Amtszeit in Stichworten:] (1505) Erlass der ältesten "Mainzer Hofordnung". Grab: Dom zu Mainz. --- [Daten übernommen aus: Huber, Wilhelm: Das Mainz-Lexikon. - Mainz : Schmidt, 2002. - ISBN 3-87439-600-2]
Quellen (WWW)
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Zuletzt bearbeitet:25.11.2002



Joannis, Georg Christian / 1658-1735
Geburtsdatum04.11.1658
Sterbedatum23.02.1735
WirkungsorteMainz
Berufe/ StellungenEvang. Prediger ; Mainzer Geschichtsforscher
Biogramm Er überarbeitete das 5-bändige Geschichtswerk des Nikolaus Serarius; neu erschienen sind jedoch nur 2 Bände (1722). --- [Daten übernommen aus: Huber, Wilhelm: Das Mainz-Lexikon. - Mainz : Schmidt, 2002. - ISBN 3-87439-600-2]
Weitere Informationen
GND-Nr. 118712195
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pma0266
Zuletzt bearbeitet:25.11.2002




[Bild: Trierer Porträtdatenbank]
Johann Philipp / Mainz, Erzbischof / 1605-1673
Andere NamensformenJohann Philipp / Würzburg, Bischof / 1605-1673 ; Schönborn, Johann Philipp von / 1605-1673 ; Johann Philipp / I. / Worms, Bischof / 1605-1673
Geburtsdatum06.08.1605
GeburtsortLaubuseschbach
Sterbedatum12.02.1673 [⇒ 2023 - 350. Todestag]
SterbeortWürzburg
WirkungsorteMainz
Berufe/ StellungenKurfürst ; Erzbischof
FachgebietePolitiker und historische Persönlichkeiten ; Kirche
Biogramm Ehrennamen: "Deutscher Salomo", "Vater des Vaterlandes", "Friedensfürst". Er war von 1642 bis 1673 auch Bischof von Würzburg und von 1663-73 zusätzlich Bischof von Worms. Bischofs-Weihe am 8. 9. 1645 in Würzburg; Erzbischof-Wahl am 19. 11. 1647; päpstliche Bestätigung am 13. 9. 1649; (1648) der Kurfürst-Erzbischof war maßgeblich am Zustandekommen des Westfälischen Friedens beteiligt (s. obige Ehrennamen). - [Mainz-bezogene Ereignisse während der Amtszeit in Stichworten:] (1650) Abzug der Franzosen; (1655-78) Bastionen; (1658) der Kurfürst-Erzbischof krönt Kaiser Leopold I. in Frankfurt; (1659-61) Bau der Zitadelle; (1661) ständige Schiffsbrücke; (1662) Verlegung des Altmünsterklosters; Ghetto; Haus Zum Marienberg; (1663) Bleichenviertel; (1665) Waisenhaus; (1666) Domkustorie; Sebastianskapelle; (1669) Verbot der Hexenprozesse im Erzstift; Grab: Würzburg, Dom. --- [Daten übernommen aus: Huber, Wilhelm: Das Mainz-Lexikon. - Mainz : Schmidt, 2002. - ISBN 3-87439-600-2]
Quellen (WWW)
Weitere Informationen
GND-Nr. 118610066
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pma0272
Zuletzt bearbeitet:25.11.2002




[Bild: Mittelrhein-Museum Koblenz]
Karl / Trier, Erzbischof / 1680-1715
Geburtsdatum24.11.1680
GeburtsortWien
Sterbedatum04.12.1715
SterbeortWien
WirkungsorteTrier
Berufe/ StellungenKurfürst ; Erzbischof
FachgebieteKirche ; Politiker und historische Persönlichkeiten
Biogramm 1694 Bischof in Olmütz; 1698 Fürstbischof in Osnabrück; 1711 Erzbischof von Trier; veranlasste den Bau der Hofstraße in Ehrenbreitstein
Quellen
  • Koblenzer Köpfe, 2005
Weitere Informationen
GND-Nr. 119442647
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pk01378
Zuletzt bearbeitet:23.05.2006



Klein-Listmann, Erna / 1896-1959
Andere NamensformenKlein, Erna Agnesia Albertine / 1896-1959 [Ehename] ; Listmann, Erna Agnesia Albertine / 1896-1959 [Geburtsname]
Geburtsdatum29.06.1896 [⇒ 2021 - 125. Geburtstag]
GeburtsortMainz
Sterbedatum13.12.1959
SterbeortMainz
WirkungsorteMainz
Berufe/ StellungenMundartschriftstellerin
FachgebieteSchreiben. Dichtung
Werke (Auswahl)Durch die Meinzer Gässcher, 1952 ; In meines Vaters Garten, 1953 ; Hertgeschichte aus einem Mainzer Doktorhaus, 1953 ; Die silberne Wolke, 1955 ; Die Reise in die Jugend, 1958
Biogramm Mundart- und Heimatdichterin. --- [Daten übernommen aus: Huber, Wilhelm: Das Mainz-Lexikon. - Mainz : Schmidt, 2002. - ISBN 3-87439-600-2]
Alternatives o. ergänzendes Biogramm 1917 Lehramtsexamen, daneben Ausbildung zur Pianistin. 1921 Heirat mit Carl (Fritz?) Klein, Arzt. 1922-40 vier Töchter. Erste Veröffentlichung erst mit 56 Jahren. Verfasserin von in Mainz populären heiter-besinnlichen Texten.
Quellen
  • Blick auf Mainzer Frauengeschichte. Mainzer Frauenkalender 1991 bis 2012. Broschüre, Mainz / Frauenbüro. Mainz 2012, S. 54
  • Vergessene Frauen. Broschüre, Mainz / Frauenbüro. 9. Aufl. Mainz 2012
  • Wedel, Gudrun: Autobiographien von Frauen : ein Lexikon. Köln u.a. 2010
Weitere Informationen
GND-Nr. 1051204283
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pma0296
Zuletzt bearbeitet:25.11.2002



Kleiner, Salomon / 1703-1761
Geburtsdatum1703
Sterbedatum1761
SterbeortWien
WirkungsorteMainz
Berufe/ StellungenKupferstecher
FachgebieteMalerei. Zeichnung. Graphik
Biogramm Er lebte seit 1723 in Mainz. 1726 erschienen in Augsburg von ihm 14 Kupferstiche von der Favorite. Grab: Wien. --- [Daten übernommen aus: Huber, Wilhelm: Das Mainz-Lexikon. - Mainz : Schmidt, 2002. - ISBN 3-87439-600-2]
Weitere Informationen
GND-Nr. 174230613
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pma0295
Zuletzt bearbeitet:25.11.2002



Kuno / II. / Trier, Erzbischof, Kurfürst / 1320-1388
Andere NamensformenKuno / II. / Trier, Erzbischof / 1320-1388
Geburtsdatumum 1320
GeburtsortWaldhof-Falkenstein
Sterbedatum21.05.1388
SterbeortSankt Goarshausen- Wellmich
WirkungsorteTrier ; Koblenz
Berufe/ StellungenErzbischof ; Kurfürst
FachgebieteKirche ; Politiker und historische Persönlichkeiten
Beziehungen (Link)Frankenstein, Cuno von / 1360-1383;
Biogramm Trierer Kurfürst und Erzbischof von 1362 bis 1388; hielt sich zunehmend in Koblenz und Ehrenbreitstein auf; er ernannte Koblenz zur Hauptmünzstätte des Erzbistums; 1371 Erwerb von Engers für das Erzstift Trier; vollendete den von Erzbischof Boemund v. Trier begonnenen Bau der Burg Maus in Wellmich
Alternatives o. ergänzendes Biogramm Geboren auf Burg Falkenstein am Donnersberg; 1325 Domherr, 1348 Propst des Mainzer Domkapitels; 1360 Koadjutor, 1362 Erzbischof von Trier; 1366 Koadjutor des Erzbischofs von Köln; bis 1370 Verweser des Kölner Erzstifts; sein Großneffe Friedrich III. v. Saarwerden wird 1371 Kölner Erzbischof; 1384 Ablehnung der Kardinalswürde; Abdankung 1388; Tod auf Burg Maus, Grab in der Kastorkirche in Koblenz; vermutlich zwei illegitime Söhne: Cuno von Frankenstein und Philipp von Dymerstein
Quellen
  • Koblenzer Köpfe, 2005
Quellen (WWW)
Weitere Informationen
GND-Nr. 118725424
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pk01372
Zuletzt bearbeitet:19.10.2011



Laboaldus
SterbeortMainz
WirkungsorteMainz
Berufe/ StellungenBischof
FachgebieteKirche
Biogramm Bischof um 626. Auf der Synode von Reims 626 wird er urk. als Bischof von Mainz bezeugt. Seine Gebeine wurden 935 vom Heiligen Tal zum Albanskloster übertragen. Grab: Albanskloster. --- [Daten übernommen aus: Huber, Wilhelm: Das Mainz-Lexikon. - Mainz : Schmidt, 2002. - ISBN 3-87439-600-2]
Alternatives o. ergänzendes Biogramm Existenz nicht gesichert. Er ist 626 auf 2 Synoden, in Clichy und Reims, als Teilnehmer bezeugt, wobei umstritten ist, ob in Reims ein Konzil stattgefunden hat. Nach anderen Indizien war er erst 30 Jahre nach Clichy Bischof von Mainz. Er taucht ab dem 10 Jh. in Mainzer Bischofslisten auf.
Quellen
  • Nopper, Hans Werner: Die vorbonifatianischen Mainzer Bischöfe. Eine kritische Untersuchung der Quellen zu den Anfängen des Bistums Mainz und zur Zuverlässigkeit der Bischofslisten, Mühlheim 2001, S. 110 ff.
Quellen (WWW)
Weitere Informationen
GND-Nr. 1051204496
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pma0339
Zuletzt bearbeitet:25.11.2002



Lenné, Peter Joseph / 1789-1866
Geburtsdatum29.09.1789
GeburtsortBonn
Sterbedatum23.01.1866
SterbeortPotsdam
WirkungsortePotsdam ; Koblenz
Berufe/ StellungenGartenarchitekt
FachgebieteLandwirtschaft ; Architektur. Bautechnik
Beziehungen (Link)Adams, Franz Peter Anton Ernst / 1800-1868;
Werke (Auswahl)Handbibliothek für Gärtner und Liebhaber der Gärtnerei, 1839 - 1842
Biogramm In Frankreich Ausbildung zum Gartenbaumeister; gründete 1823 in Berlin eine Gärtner-Lehranstalt; wurde 1824 zum Gartendirektor in Potsdam und 1854 zum Generaldirektor der königlichen Gärten ernannt; Anfang der 1840er Jahre wurde nach Lennés Entwürfen die romantisierende Parkumgebung von Schloß Stolzenfels angelegt; ab 1856 begann er mit der Gestaltung der Koblenzer Rheinanlagen, die im Sommer 1861 abgeschlossen waren; seine Schwester Elisabeth heiratete 1826 Franz Peter Anton Adams
Quellen
  • Stadtarchiv Koblenz
  • Koblenzer Köpfe, 2002
Weitere Informationen
GND-Nr. 118571559
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pka0544
Zuletzt bearbeitet:27.11.2020



Lenz, Heinrich / 1828-1887
Geburtsdatum16.09.1828
GeburtsortKoblenz
Sterbedatum05.10.1887
SterbeortKoblenz
Berufe/ StellungenArzt
FachgebieteMedizin. Tiermedizin
Biogramm Sanitätsrat
Quellen
  • Stadtarchiv Koblenz
Weitere Informationen
GND-Nr. 105117922X
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pka0545
Zuletzt bearbeitet:11.11.2005



Leudegasius / Mainz, Bischof
SterbeortMainz
Wirkungszeit610-
WirkungsorteMainz
Berufe/ StellungenBischof
FachgebieteKirche
Biogramm Bischof um 610-612. Er wird sowohl 610 als auch 612 urk. als Bischof von Mainz bezeugt. Seine Gebeine wurden 935 vom Heiligen Tal zum Albanskloster übertragen. Grab: Albanskloster. --- [Daten übernommen aus: Huber, Wilhelm: Das Mainz-Lexikon. - Mainz : Schmidt, 2002. - ISBN 3-87439-600-2]
Alternatives o. ergänzendes Biogramm Bezeugt in der (Pseudo-)Fredegar-Chronik. Nicht zu verwechseln mit Leodegarius / Augustodunensis / 616-678, dem Bischof von Autun
Quellen
  • Nopper, Hans Werner: Die vorbonifatianischen Mainzer Bischöfe. Mülheim an der Ruhr 2001, S. 105ff.
  • Eugen Ewig: Die ältesten Mainzer Bischofsgräber, die Bischofsliste und die Theonestlegende. In: Eugen Ewig: Spätantikes und fränkisches Gallien. Gesammelte Schriften (1952-1973). Zweiter Band, herausgegeben von Hartmut Atsma, München 1979, Artemis Verlag Zürich und München, S. 20 ff.
  • Die Chronik Fredegars und der Frankenkönige, die Lebensbeschreibungen des Abtes Columban, der Bischöfe Arnulf, Leodegar und Eligius, der Königin Balthilde. Leipzig: Dyk, 1888, S. 17f.
  • Geschichte der deutschen Literatur von den Anfängen bis zum Beginn der Neuzeit/Bd. 1. Von den Anfängen zum hohen Mittelalter, Teil 1 Die Anfänge: Versuche volkssprachiger Schriftlichkeit im frühen Mittelalter (ca. 700 - 1050/60). Königstein/Ts. 1988, S. 98
Quellen (WWW)
Weitere Informationen
GND-Nr. 1051204453
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pma0338
Zuletzt bearbeitet:25.11.2002



Mayer, Harald / 1937-2005
Geburtsdatum1937
GeburtsortSimmern/Hunsrück
Sterbedatum01.07.2005
WirkungsorteSimmern/Hunsrück
Berufe/ StellungenFotograf ; Handwerksmeister
FachgebieteFotografie
Biogramm 1952-1954 Ausbildung zum Fotografen in Oberwesel; 1960 Meisterprüfung; Wanderjahre; ab 1964 als selbständiger Fotograf mit Schwerpunkt in Werbe- und Industriefotografie in Simmern im Hunsrück ansässig; 1969 Umzug in ein modernes Großraumstudio, ebenfalls in Simmern; Aufträge für Fotos von Möbeln, Architektur und Industrieanlagen aus ganz Deutschland; 2012-2013 Gedenkausstellung zu Ehren Mayers im Hunsrück-Museum Simmern
Quellen
  • Rhein-Hunsrück-Zeitung. - (2012), 206 vom 4.9., S. 16
Quellen (WWW)
Weitere Informationen
GND-Nr. 1030446911
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pk05315
Zuletzt bearbeitet:14.11.2012



Melsbach, Friedrich / 1902-1978
Geburtsdatum07.07.1902
GeburtsortRothwasser/Kreis Malmedy
Sterbedatum21.03.1978
SterbeortKoblenz
Berufe/ StellungenMaler ; Grafiker
FachgebieteMalerei. Zeichnung. Graphik
Biogramm Gelernter Schilder- und Schriftenmaler; Schüler des Impressionisten Ewald Müller (1881-1941); Studium der Gebrauchsgraphik und dekorativen Malerei an der Kunstgewerbeschule Köln; Mitglied der Koblenzer Künstervereinigung "Das Boot"; 1929 Teilnahme an der "Kunstschau" im Rahmen der Ausstellung "Die neue Zeit in Heim und Haushalt" in München, bei der 60 Bilder von Koblenzer Künstlern beteiligt waren; 1932 Teilnahme an der Weihnachtsausstellung der Koblenzer bildenden Künstler; 1933 eigenes Reklame-Atelier in Koblenz; zahlreiche Wandmalereien in Gaststätten, Hotels und öffentlichen Gebäuden in Koblenz; einige Werke sind heute im Mittelrhein-Museum Koblenz
Quellen
  • Friedrich Melsbach, in: Altstadtkirmes 22.2013, S. 89-91
  • Bildende Kunst am Mittelrhein, 1918-1932, Dokumentation zur Ausstellung im Künstlerhaus Metternich, Koblenz 1978
Weitere Informationen
GND-Nr. 1081652020
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pka0615
Zuletzt bearbeitet:14.11.2005



Molin, Yaacov / 1360-1427
Geburtsdatum1375 [⇒ 2025 - 650. Geburtstag]
GeburtsortMainz
Sterbedatum14.09.1427
SterbeortWorms
WirkungsorteMainz
Berufe/ StellungenRabbiner
FachgebieteReligionswissenschaft und nichtchristliche Religionen
Biogramm Er war weithin bekannt unter dem hebräischen Akronym seines Namens "MaHaRIL" (bedeutet "Unser Lehrer, Rabbi Yaakov (Ha)Levi"). Einer der wichtigsten jüdischen Gelehrten des ausgehenden Mittelalters
Quellen (WWW)
Weitere Informationen
GND-Nr. 123954010
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pma0357
Zuletzt bearbeitet:14.03.2013



Neumann, Balthasar / 1687-1753
Geburtsdatum30.01.1687
GeburtsortEger
Sterbedatum19.08.1753
SterbeortWürzburg
WirkungsorteKoblenz ; Würzburg
Berufe/ StellungenBaumeister
FachgebieteArchitektur. Bautechnik
Werke (Auswahl)Beschreibung der brennenden Feuer-Bühn, 1725
Biogramm Vater von Franz Ignaz Michael Neumann. Er erstellte 1741/42 die Pläne für die Jesuitenkirche. Von ihm sind die Entwürfe für die beiden Denkmäler im Dom für die Kurfürst-Erzbischofe Johann Philipp von Schönborn und Lothar Franz von Schönborn. Zw. 1750-52 schuf er in der Kutschendurchfahrt des Kurfürstl. Schlosses ein Treppenhaus, das leider bis 1807 wieder beseitigt wurde. Werke außerhalb Mainz: Würzburg, Bamberg, Bruchsal, Speyer, Worms, Trier, Koblenz, Ellwangen, Brühl, Nerresheim, Stuttgart, Karlsruhe, Wien, Hofheim/Ried, Maria Limbach u.a. . --- [Text übernommen aus: Huber, Wilhelm: Das Mainz-Lexikon. - Mainz : Schmidt, 2002. - ISBN 3-87439-600-2]
Quellen
  • Stadtarchiv Koblenz
Weitere Informationen
GND-Nr. 118587269
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pka0674
Zuletzt bearbeitet:06.12.2005



Otto / Trier, Erzbischof, Kurfürst / 1380-1430
Andere NamensformenOtto / von Ziegenhain / 1365-1430
Geburtsdatum1365
GeburtsortNidda
Sterbedatum13.02.1430
SterbeortKoblenz
WirkungsorteKoblenz
Berufe/ StellungenErzbischof ; Kurfürst
FachgebietePolitiker und historische Persönlichkeiten ; Kirche
Biogramm 1418-1430 Kurfürst und Erzbischof
Quellen
  • Koblenzer Köpfe, 2005
Weitere Informationen
GND-Nr. 138461120
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pk01400
Zuletzt bearbeitet:17.05.2006



Peltzer, Maria Cäcilia / 1620-
Geburtsdatumvor dem 06.09.1620
GeburtsortBad Neuenahr- Ahrweiler-Ahrweiler
Berufe/ StellungenWeibliche Verfolgte ; Hexe
FachgebietePolitiker und historische Persönlichkeiten
Biogramm Getauft am 06.09.1620; ihre Eltern und ihr Bruder Georg wurden als Hexen verbrannt; kam nach eigenen Angaben nach Köln, indem "ein Bürger" sie dorthin mitnahm, nachdem sie einige Zeit bei Pflegefamilien verbracht hatte; wurde 1630 mit ca. 9 Jahren in Köln als Hexe verhaftet und angeklagt; sie soll freiwillig Akte der Zauberei und Beischlaf mit dem Teufel gestanden haben; wurde am 25.02.1630 aus der Stadt verbannt; ihr Schicksal ist Teil der Ahrweiler Hexenverfolgung, der um das Jahr 1630 mehrere Dutzend Personen, darunter auch Bürgermeister und hohe Beamte, zum Opfer fielen; es handelt sich um den einzigen Fall, in dem ein Hexenprotokoll einer Person aus Ahrweiler erhalten geblieben ist
Quellen
  • Maria Cäcilia Peltzer, das "Hexenkind", in: Ahrweiler Lebensbilder, Bad Neuenahr-Ahrweiler 2014, S. 102-104
Weitere Informationen
GND-Nr. 1113892943
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pk06309
Zuletzt bearbeitet:03.08.2016



Perret, Ulrich / 1943-
Andere NamensformenPerret, Hieronymus Ulrich / 1943-
Geburtsdatum1943 [⇒ 2023 - 80. Geburtstag]
GeburtsortWiesbaden
WirkungsorteMainz
Berufe/ StellungenMaler ; Mathematiker
FachgebieteMalerei. Zeichnung. Graphik ; Mathematik
Biogramm Er schuf in Mainz u.a. das Gemälde Uhr der Zeit im Turm der Zeiten. --- [Daten übernommen aus: Huber, Wilhelm: Das Mainz-Lexikon. - Mainz : Schmidt, 2002. - ISBN 3-87439-600-2]
Alternatives o. ergänzendes Biogramm Als Maler Autodidakt. Malt seit ca. Mitte der 80er Jahre.
Quellen (WWW)
Weitere Informationen
GND-Nr. 1051204895
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pma0420
Zuletzt bearbeitet:27.01.2021




[Bild: Trierer Porträtdatenbank]
Peter / Mainz, Erzbischof, Kurfürst / 1240-1320
Geburtsdatumum 1240
GeburtsortAspelt
Sterbedatum05.06.1320
SterbeortMainz
WirkungsorteMainz ; Trier ; Basel ; Paris
Berufe/ StellungenErzbischof ; Kurfürst
FachgebietePolitiker und historische Persönlichkeiten ; Kirche
Biogramm Philosophie-und Medizinstudium in Padua, Bologna und Paris; er arbeitete erst als Philosophie- und Medizinlehrer in Paris; 1286 wurde er Kaplan und Leibarzt des Königs Rudolf von Habsburg; 1289 Domprobst von Trier und Protonotar bei König Wenzel II.; 1297 Bischof von Basel; 1306 vom Papst Clemens V. zum Erzbischof von Mainz ernannt; er war im Besitz einiger Pfründe im Trierer und Mainzer Raum; als Erzkanzler des Reiches hatte er nicht nur großen Einfluss, sondern war auch ein "Königsmacher"
Alternatives o. ergänzendes Biogramm Kurfürst-Erzbischof von 1306-1320. Neben Theologie und Philosophie hatte er auch Jura und Medizin studiert. Er war Domherr in Mainz, Trier und Speyer. Von 1286-91 war er Leibarzt von König Rudolf I. von Habsburg. 1297 wurde er Bischof von Basel. Nach einer Sedisvakanz in Mainz seit Februar 1305 wurde er am 10. 11. 1306 vom Papst eingesetzt und erhielt sogleich das Pallium. Auf seiner Grabplatte im Dom ist er als "Königsmacher" von König Johann von Böhmen, König Heinrich VII. und König Ludwig IV. von Bayern dargestellt (s. auch Aspeltstraße, Kurfürstenzyklus). (1311) der Kurfürst-Erzbischof krönt in Prag König Johann von Böhmen; Einw. der gotischen Liebfrauenkirche und Stift; (1312) Berufung von Frauenlob nach Mainz; (1314) der Kurfürst-Erzbischof krönt in Aachen König Ludwig IV. von Bayern; (1317) Kaufhaus auf dem Brand; (1319) Vollendung der gotischen Südkapellen des Domes Grab: Dom zu Mainz. --- [Text übernommen aus: Huber, Wilhelm: Das Mainz-Lexikon. - Mainz : Schmidt, 2002. - ISBN 3-87439-600-2]
Quellen
  • Kurzbiographien vom Mittelrhein und Moselland, 1968
Weitere Informationen
GND-Nr. 118052640
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pk01123
Zuletzt bearbeitet:26.04.2006



Schalling, Azarias / 1546-1617
Andere NamensformenSchalling, Azarius / 1546-1617
GeburtsdatumXX.11.1546
GeburtsortStraßburg
Sterbedatum21.12.1617
SterbeortBad Windsheim
WirkungsorteSimmern/Hunsrück
Berufe/ StellungenLehrer
FachgebieteBildung. Erziehung
BeziehungenSchalling, Martin / 1532-1608; Richard / Pfalz-Simmern, Pfalzgraf / 1521-1598;
Biogramm Sohn eines Pfarrers; jüngerer Bruder des Theologen und Reformators Martin Schalling; 1565 als Student des Lehramtes in Wittenberg nachgewiesen; 1568 suchte sein Bruder Martin, der als protestantischer Theologe ein Kirchenamt in Amberg bekleidete, bei ihm in Wittenberg Schutz vor Verfolgung; zusammen gingen sie nach Simmern, wo sie im Auftrag des Herzogs Richard eine Kirchen- und Schulvisitation durchführten; im Februar 1570 Antritt einer Lehrerstelle an der Martinschule in Amberg; 1572 Heirat mit Margareta, geb. Velhorn, 6 Kinder; 1576 folgte auch sein Bruder Martin wieder nach Amberg; 1582 erneute Ausweisung, woraufhin Martin nach Nürnberg und Azarias nach Windsheim ging
Quellen
  • Azarius Schalling, in: Hunsrücker Biographie, Loseblattsammlung, 04/2019
Weitere Informationen
GND-Nr. 1136392696
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pk06809
Zuletzt bearbeitet:26.08.2020



Schecker, Gudrun / 1949-
Andere NamensformenBaumburg, Guda von
Geburtsdatum12.03.1949 [⇒ 2024 - 75. Geburtstag]
GeburtsortWiesbaden
WirkungsorteWiesbaden ; Aarbergen ; Katzenelnbogen ; Ergeshausen
Berufe/ StellungenBuchhändlerin ; Illustratorin
FachgebieteBuch. Buchhandel ; Malerei. Zeichnung. Graphik
Biogramm Ausbildung zur Buchhändlerin mit anschließendem Studium der Buchillustration; freie Mitarbeit bei Schulbuchverlagen, aber auch eigene Ausstellungen; Mitbegründerin des "Kunstrausches im Einrich", einem Kunst-Parcours in der Verbandsgemeinde Katzenelnbogen; 2007 Gründung des Skriptoriums "Guda von Baumburg".
Quellen
  • Eigene Angaben
Weitere Informationen
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Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pk02403
Zuletzt bearbeitet:03.03.2008



Schmitz, Alfred / 1909-1994
Geburtsdatum30.04.1909
GeburtsortEssen
Sterbedatum01.11.1994
SterbeortBochum
WirkungsorteKoblenz
Berufe/ StellungenJurist ; Verwaltungsbeamter
FachgebieteÖffentliche Verwaltung ; Recht
Biogramm 1949-1952 Beigeordneter in Koblenz
Quellen
  • Stadtarchiv Koblenz
Weitere Informationen
GND-Nr. 1051180279
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pka0782
Zuletzt bearbeitet:15.11.2005



Schneider, Anton / 1899-1973
Geburtsdatum12.11.1899 [⇒ 2024 - 125. Geburtstag]
GeburtsortLeubsdorf / Landkreis Neuwied
Sterbedatum24.06.1973 [⇒ 2023 - 50. Todestag]
SterbeortLeubsdorf / Landkreis Neuwied
WirkungsorteLeubsdorf / Landkreis Neuwied
Berufe/ StellungenBürgermeister ; Landwirt ; Gastwirt
FachgebietePolitiker und historische Persönlichkeiten ; Landwirtschaft ; Handel. Dienstleistung
Biogramm Seit 1940 stellvertretender Bürgermeister von Leubsdorf; übergab den Ort am 11. März 1945 kampflos den amerikanischen Truppen; in den ersten Kommunalwahlen 1946 wurde der mittlerweile der CDU beigetretene Schneider zum Bürgermeister gewählt; das Amt hatte er ununterbrochen bis 1969 inne, wobei er 1964 mit Hilfe einer eigenen Bürgerliste wiedergewählt wurde; Ehrung mit der Freiherr-vom-Stein-Plakette und mit dem Bundesverdienstkreuz
Quellen
  • Wolfgang Stümper: Anton Schneider, Leubsdorf 2010
  • Der Rheinländer : das Heimatmagazin. - 3 (2010), Nov. = H. 27, S. 34-36
Weitere Informationen
GND-Nr. 143451308
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pk04515
Zuletzt bearbeitet:03.02.2011



Verflassen, Margarethe / 1808-1845
Andere NamensformenVerflassen, Gretchen / 1808-1845
Geburtsdatum17.04.1808
GeburtsortKoblenz
Sterbedatum02.04.1845
SterbeortKoblenz
WirkungsorteKoblenz ; Boppard
FachgebietePolitiker und historische Persönlichkeiten
Beziehungen (Link)Verflassen, Georg Heinrich Jakob Theodor / 1844-1928; Verflassen, Johann Heinrich / 1714-1784; Verflassen, Johann Heinrich / 1763-1853; Verflassen, Johann Heinrich / 1799-1883; Verflassen, Johann Jakob / 1684-1737; Verflassen, Johann Jakob Christian / 1755-1825; Verflassen, Johann Jakob Ignaz / 1797-1868; Brentano, Clemens / 1778-1842;
Biogramm Entstammte der weitläufigen Künstlerfamilie; ihr Vater war der Portraitmaler Heinrich V. (1763-1853); als das Militärkrankenhaus im ehemaligen Kloster an der Koblenzer Castorstraße 1825 als "Bürgerhospital" für die Allgemeinheit freigegeben wurde, gehörte "Gretchen" Verflassen zu den ersten 5 "zivilen" Krankenschwestern, bevor 1826 Ordensschwestern den Betrieb übernahmen; bekannt mit Clemens Brentano; 1826 Hilfslehrerin in der Erziehungsanstalt Marienberg in Boppard; berufliche Bildungsreise nach Paris, 1830 Rückkehr nach Boppard; schwere Erkrankung; nach der Genesung wieder Pflegetätigkeit privat und im Bürgerhospital; lebte nach einem exakt festgelegten Tagesablauf, der neben der Arbeit für die Armenfürsorge 3 Stunden religiöse Übungen enthielt
Quellen
  • Stadtarchiv Koblenz
  • Heimlich verliebt in Clemens Brentano, in: Kampmann, Helmut: Frauen in Koblenz machen Geschichte, Bonn 1999, S. 104-108
Quellen (WWW)
  • Habrock-Henrich, Petra: Das sozial-karitative Engagement Koblenzer Frauen im 19. Jahrhundert, Stadtarchiv Koblenz : hinterher weiß man immer mehr, vom 04.04.2019 (= https:// bit.ly/ 2EX8zKx ; Gesehen am: 04.09.2020)
Weitere Informationen
GND-Nr. 1051180783
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pka0886
Zuletzt bearbeitet:04.09.2020



Wedekind, Georg Christian Gottlieb von / 1761-1831
Geburtsdatum08.01.1761
Sterbedatum28.10.1831
SterbeortDarmstadt
WirkungsorteMainz
Berufe/ StellungenArzt ; Jakobiner
FachgebietePolitiker und historische Persönlichkeiten
Biogramm Er war der Bruder von "Meta Liebeskind" (s. Göttinger Universitätsmamsellen). Er wurde 1787 als Prof. der Medizin an die Universität berufen und war gleichzeitig als kurfürstlich Leibarzt tätig. Am 3. 11. 1792 wurde auf seine Initiative hin der 1. Mainzer Freiheitsbaum errichtet. 1793 wurde er frz. Hospitalarzt in Straßburg; von 1798-1808 war er als frz. Militärarzt und Prof. der Zentralschule erneut in Mainz tätig; von 1808-31 war er als Leibarzt der Großherzöge von Hessen und bei Rhein nach Darmstadt berufen worden. Grab: Darmstadt. --- [Daten übernommen aus: Huber, Wilhelm: Das Mainz-Lexikon. - Mainz : Schmidt, 2002. - ISBN 3-87439-600-2]
Weitere Informationen
GND-Nr. 118845047
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pma0572
Zuletzt bearbeitet:25.11.2002



Will, Anton Ignaz / -1726
Sterbedatum29.11.1726
SterbeortMainz
WirkungsorteMainz
Berufe/ StellungenOrgelbauer
FachgebieteIndustrie. Handwerk ; Musik. Musikwissenschaft
Biogramm Er schuf u.a. die Orgel für das Rochus-Hospital. --- [Daten übernommen aus: Huber, Wilhelm: Das Mainz-Lexikon. - Mainz : Schmidt, 2002. - ISBN 3-87439-600-2]
Quellen (WWW)
Weitere Informationen
GND-Nr. 1051205891
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pma0585
Zuletzt bearbeitet:25.11.2002

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