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Korb, Werner / 1938-
Geburtsdatum08.05.1938
GeburtsortNeustadt an der Weinstraße
WirkungsorteNeustadt an der Weinstraße
Berufe/ StellungenKünstler ; Maler ; Zeichner ; Druckgrafiker
FachgebieteMalerei. Zeichnung. Graphik
Biogramm 1974 Pfalzpreis für Grafik; 1976 Förderpreis des Landes Rheinland-Pfalz; 1987 Perron-Förderpreis der Stadt Frankenthal; 1999 Kunstpreis und Picasso-Medaille der Vereinigung Pfälzer Kunstfreunde. - Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Pfälzer Künstler, in der Pfälzischen Sezession, in der Künstlergemeinschaft Der Anker. - Zahlreiche Ausstellungen u. Ausstellungsbeteiligungen, auch im Ausland.
Quellen
  • Künstlergemeinschaft Der Anker: 5o Jahre Anker - "Erinnerungen" : Wilhelm-Hack-Museum Ludwigshafen, 9. März - 14. April 2002 / Ausstellung der Künstlergemeinschaft "Der Anker". [Katalogbearb.: Günther Berlejung ... ]. - Ludwigshafen : Hack-Museum [u.a.], 2002. - S. 56
Quellen (WWW)
Weitere Informationen
GND-Nr. 12193182X
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/ps00256
Zuletzt bearbeitet:06.06.2006



Nietmann, Heinrich / 1901-1961
Geburtsdatum13.07.1901
GeburtsortAachen
SterbedatumMitte Sept. 1961
SterbeortHomburg
WirkungsorteKaiserslautern ; Deidesheim
FachgebietePolitiker und historische Persönlichkeiten
Biogramm Familienstand: verheiratet, 3 Kinder. - Religion: evangelisch, 1943 Kirchenaustritt. Ausbildung: Volksschule und Oberrealschule in Saarbrücken, bis 1924 Studium an der Landwirtschaftlichen Hochschule in Hohenheim, Ende 1924 Diplom-Landwirt. - Beruf: Ende 1924-1932 Geschäftsführer des Pfälzer Bauernbundes (wohnhaft in Deidesheim); 1932/33 Hauptgeschäftsführer des Pfälzer Bauernbundes; 1933 Übernahme in die Reichsanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung; Nov. 1933-1.3.1934 stellvertretender Direktor des Arbeitsamtes Kaiserslautern; 1.3.1935-1940 Leiter der Abteilung I c (Arbeit, Erwerbslosenfürsorge, Handel, Industrie, Gewerbe) in der Regierung des Reichskommissars für die Rückgliederung des Saarlandes (Saarbrücken, ab 17.6.1936 Reichskommissar für das Saarland), zugleich Leiter der Zweigstelle des Landesarbeitsamtes Rheinland in Saarbrücken; März 1935 Regierungsdirektor; 1.3.1935-1945 MdR, Wahlkreis Saarland, ab 1936 Wahlkreis 27 (Rheinpfalz-Saar); 19.7.-18.9.1937 Wehrdienst beim Infanterie-Regiment 53; 1940-1.9.1943 Reichstreuhänder der Arbeit für das Wirtschaftsgebiet Westmark; März 1941-1.9.1943 Präsident des (neugeschaffenen) Landesarbeitsamts Westmark; 1.9.1943-1945 Präsident des Gauarbeitsamts Westmark; April 1945 Einziehung zur Wehrmacht. NSDAP: bis 1922 Deutschvölkischer Schutz- und Trutzbund, dann Mitglied der DVP; 1.10.1928 Eintritt in die NSDAP (Nr. 100203); [[Anm.: Am 24.7.1935 bat Gauleiter Bürckel den Hitler-Stellvertreter Heß, Nietmann für seine Verdienste im Saar-Abstimmungskampf (der einzige Mann, dem ich wirklich ab und zu selbständiges Handeln zumuten konnte) ausnahmsweise die Goldene Ehrennadel der Partei zu verleihen, die eigentlich Mitgliedern mit Nummern unter 100.000 vorbehalten war. Nietmanns Nummer "läge allerdings weit unter 100.000, wenn ich nicht selbst seine Nichtaufnahme früher befürwortet hätte. Er stand damals in der pfälzischen Bauernschaft (Deutsche Volkspartei) und hat in enger Verbindung mit mir diese Organisation innerhalb eines Jahres in die Partei überführt". Die Bitte wurde vom Reichsschatzmeister zunächst abgelehnt, am 30.1.1938 erhielt Nietmann dann doch das Ehrenzeichen (Bundesarchiv Best. PK/I 314 Nietmann)]] 1928 SA-Truppführer; 1930-1932 Landwirtschaftlicher Gaufachberater der NSDAP; 1.3.1934-1.3.1935 Propagandaleiter der Deutschen Front (im Saargebiet); 14.9.1934-1.3.1935 Stellvertreter des Landesleiters der Deutschen Front, zugleich beauftragt mit der Führung der Geschäfte des Landesleiters der Deutschen Front; März 1935-1945 Gauamtsleiter des Amtes für Arbeitsbeschaffung (offizielle Ernennung am 8.3.1937) und Gauinspekteur der Gauleitung Saarpfalz (ab 7.12.1940 Westmark); 1936-1938 Beauftragter für die Preisbildung der Gauleitung Saarpfalz; März/April 1938 stellvertretender Gauwahlleiter im Gau Steiermark; 30.1.1939 NSKK-Standartenführer, 9.11.1943 NSKK-Oberführer (Motorgruppe Westmark). Nachkriegszeit: nach 1945 zwei Jahre Internierung. - Tod: (Beisetzung 18.9.1961 in Saarbrücken). --- [Daten übernommen aus: Maier, Franz: Biographisches Organisationshandbuch der NSDAP und ihrer Gliederungen im Gebiet des heutigen Landes Rheinland-Pfalz. Mainz [u.a.] : Verlag v. Hase & Koehler, 2007. (Veröffentlichungen der Kommission des Landtages für die Geschichte des Landes Rheinland-Pfalz ; 28)]
Quellen
  • Bundesarchiv Best. PK/I 314 Nietmann. - Landesarchiv Speyer Best. H 31 Nr. 201, Best. T 65 Nr. 275. - Lilla, Joachim (Bearb.): Statisten in Uniform. Die Mitglieder des Reichstags 1933-1945. Ein biographisches Handbuch. Unter Einbeziehung der völkischen und nationalsozialistischen Reichstagsabgeordneten ab Mai 1924, Düsseldorf 2004. - Muskalla, Dieter: NS-Politik an der Saar unter Josef Bürckel. Gleichschaltung û Neuordnung û Verwaltung, Saarbrücken 1995. -
Weitere Informationen
GND-Nr. 130528846
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pkc0222
Zuletzt bearbeitet:30.06.2009



Ravené, Jacob / 1823-1879
Geburtsdatum01.06.1823 [⇒ 2023 - 200. Geburtstag]
GeburtsortStettin
Sterbedatum29.05.1879
SterbeortMarienbad
WirkungsorteCochem
Berufe/ StellungenUnternehmer
FachgebieteHandel. Dienstleistung ; Industrie. Handwerk
Werke (Auswahl)Steindenkmal (Basaltsockel) mit Bronzekopf in der Cochemer Ravenéstrasse, Ravene-Ausstellung in der Reichsburg in Cochem.
Biogramm Er war Ehrenbürger d. Stadt Cochem, Eisenwarenkaufmann, Geheimer Kommerzienrat u. K.u.K. österr. Generalkonsul. L.R. kaufte die Ruine der Reichsburg in Cochem im Sept. 1868 für 300 Taler vom preuß. Domänenfiskus, die Burg sollte als Landsitz im mittelalterlichen Zustand wiederhergestellt werden. Der Kölner Stadtbaumeister J.C. Raschdorff (geb. 1823-1914) u. der Geheim.-Reg.-Baurat in Berlin Hermann Ende (1829-1907) gingen aber, ab 1871, in Grund und Aufriss über das Vorgegebene hinaus. Der Neugotische Ausbau erfolgte in den Jahren von 1868/77. Die Bauarbeiten fanden erst nach dem Tode R. 1879 mit der Einweihung der Burgkapelle ihr Ende. Bis 1942 diente die Burg der Familie R. als Herrensitz. Enkel Peter Louis R. verkaufte die Burg 1942 an das Deutsche Reich. --- [Daten übernommen aus: Friderichs, Alfons / 1938-2021 [Hrsg.]: Persönlichkeiten des Kreises Cochem-Zell. Trier, Kliomedia : 2004. ISBN 3-89890-084-3]
Quellen
  • Pauly, Stadt u. Burg Cochem, 1883
  • Streil, Führer durch Cochem, Cochem 1902
  • Hilger, Geschichte der bildenden Kunst im Rheinland seit 1816, Bd. 3 (Rheinische Geschichte, Düsseldorf 1979), 724 u. 738f
  • Dähnert, Der Wiedererbauer der Reichsburg Cochem, in: Heimatjahrbuch des Kreises Cochem Zell, 1991, S. 107/9
  • Stein, L.R. hatte ein weites Herz für die Romantik, in: Rhein-Zeitung, Ausgabe D (Cochem-Zell) v. 24.9.2002, 1.10.2002 u. 4.6.2003
  • Kreisjahrbuch Kreis Cochem-Zell 2007, S. 154/9
Quellen (WWW)
Weitere Informationen
GND-Nr. 13636618X
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pkd0771
Zuletzt bearbeitet:16.10.2012



Röhrig, Hans-Peter / 1947-
Geburtsdatum1947 [?] [⇒ 2022 - 75. Geburtstag]
WirkungsorteTreis-Karden
Berufe/ StellungenUnternehmer
FachgebieteIndustrie. Handwerk ; Kabarett. Zirkus. Varieté
Biogramm 1976 Gründer und seither Leiter des Röhrig-Bauzentrums in Treis-Karden; 1999 Gründer des "Forums Kleinkunstbühne" im Baumarkt, das soziale Projekte unterstützt; 2006 IHK-Ehrenurkunde und 2008 Auszeichnung mit dem "Burgener Rebstock" für sein kulturelles Engagement; 2010 Finalist beim "Großen Preis des Mittelstandes"; 2015 Verleihung der Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz
Quellen
  • Rhein-Zeitung, Ausg. B0. - (2008), 262 vom 10.11., S. 17
  • 35 Jahre Wochenspiegel, 2011, S. 35
Quellen (WWW)
Weitere Informationen
GND-Nr. 1051164087
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pk03276
Zuletzt bearbeitet:15.12.2015



Röhrig, Karl / 1866-1927
Geburtsdatum31.01.1866
GeburtsortNannhausen-Schmiedel
Sterbedatum07.01.1927
SterbeortPotsdam
WirkungsorteKurmark ; Berlin ; Honnef ; Potsdam
Berufe/ StellungenPfarrer / Evangelische Kirche ; Lyriker
FachgebieteKirche ; Schreiben. Dichtung
Werke (Auswahl)Das zweite Buch der Chronika der ev.Gemeinde Honnef, 1904 ; Hunsrücker Liederbuch, 1906 ; Am Rhein, 1909 ; Aus der Welt der Berge, Lieder, 1907 ; Die Erlöserkirche in Potsdam, 1908 ; Kriegsfanfaren, Gedichte, 1914 ; Auf den Heldentod des Sohnes, Gedichte, 1918 ; Zum Tode der Kaiserin, Gedichte, 1921 ; Potsdamer Märchen und Geschichten aus dem Jahre 1923, 1924
Biogramm Nach seinem Besuch der Schule in Simmern besuchte er das Gymnasium in Elberfeld und Koblenz; danach studierte er Theologie in Halle, Bonn und Utrecht; nach seinem Examen wurde er Mitglied des Domkandidatenstifts in Berlin; es folgten Studienreisen in die Waldensertäler und Westalpen sowie nach Italien; während der Italienreise entsteht sein erster Gedichtband; nach seiner Rückkehr wird er Provinzialvikar der Kurmark in der Provinz Brandenburg; Hilfsprediger in Berlin bei Hofprediger Dr. Dryander; im Jahre 1895 wird er Pfarrer in Honnef/Rhein und 1905 an der Erlöserkirche in Potsdam; er war langjähriger Schriftleiter der Zeitschrift "Religiöse Kunst" (später "Kunst und Kirche") und Leiter der Schmiedelschen Anstalten.
Quellen
  • Handschr. Konvolut Büchereistelle Koblenz, Irene Wiesner
  • Handschr. Konvolut Büchereistelle Koblenz, Henner Grube
  • Mathern, Willy: Karl Röhrig, der Hunsrückdichter (1866-1927), in: Rhein-Zeitung, Beil. Heimat zwischen Hunsrück u. Eifel. - Jg. 13. 1965/66, Nr. 11, 1965
Weitere Informationen
GND-Nr. 142391190
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pk01708
Zuletzt bearbeitet:29.11.2006



Röhrig, Tilman / 1945-
Geburtsdatum1945 [⇒ 2025 - 80. Geburtstag]
GeburtsortHennweiler
Berufe/ StellungenSchriftsteller ; Schauspieler ; Regisseur
FachgebieteSchreiben. Dichtung
Werke (Auswahl)Robin Hood, 1994 ; Übergebt sie den Flammen, 1988 ; Thoms Bericht, 1973 ; Sagen und Legenden von Köln, 1987 ; Die Schlacht bei Worringen, 1988 ; Leichenhemd und Zähneklappern, 1996
Biogramm Staatliche Schauspielschule in Frankfurt am Main; Engagements in verschiedenen Großstädten u.a.sieben Jahre bei den Städtischen Bühnen in Köln; seit 1973 freischaffender Schriftsteller; lebt in Hürth-Sieldorf bei Köln; schrieb auch zahlreiche Fernsehdrehbücher; Buxtehuder Bulle 1973; Deutscher Jugendbuchpreis 1984; Stadtschreiber der Stadt Solingen 1985; Köln Literatur Preis 1990; Kulturpreis des Erftkreises 1996
Quellen
  • Rhein-Zeitung, Ausg. AN, Nr.36 vom 12.2.2003
  • Literatur-Lexikon Rheinland-Pfalz, 1998
Weitere Informationen
GND-Nr. 12012159X
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pk00035
Zuletzt bearbeitet:12.10.2005



Werhand, Klaus Rudolf / 1938-2009
Geburtsdatum04.12.1938
GeburtsortNeuwied
Sterbedatum20.03.2009
SterbeortNeuwied
Berufe/ StellungenKunstschmied ; Installateur
FachgebieteKunsthandwerk
Beziehungen (Link)Werhand, Martin / 1968-;
BeziehungenWyland, Carl / 1886-1972;
Biogramm Sohn eines selbständigen Installateurs und einer Schneiderin; Lehre als Installateur im Familienbetrieb; 1952 erste künstlerische Metallarbeiten; 1959 Wehrdienst, Ausbildung zum Flugzeugmechaniker; 1960 Heirat mit Renate, geb. Kuhn; zwei Kinder; 1965 Installateur-Meister, danach bis 1970 Arbeit im Familienbetrieb; seit 1970 freischaffender Metallbildhauer; künstlerische Fortbildung in Kaufbeuren und Köln (einer der letzten Schüler von Carl Wyland); in den 60er und 70er Jahren Ausstellungen mit Kupferarbeiten u.a. in Berlin und bei der Handwerkskammer Koblenz; 1979 Anfertigung der Brunnenanlage am Neuwieder Luisenplatz; in den 80er Jahren u.a. Anfertigung von schmiedeeisernen Lampen für das kurfürstliche Schloss Neuwied; Mitglied im Berufsverband Bildender Künstler Rheinland-Pfalz; in den 90er Jahren Aufgabe der künstlerischen Tätigkeit aus gesundheitlichen Gründen. - Vater des Autors und Verlegers Martin Werhand
Quellen
  • Angaben des Sohnes
Quellen (WWW)
Weitere Informationen
GND-Nr. 1026458609
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pk06186
Zuletzt bearbeitet:22.06.2015

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