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Andreae, Hans / 1883-
Geburtsdatum04.11.1883
GeburtsortBurgbrohl
WirkungsorteBurgbrohl
Berufe/ StellungenChemiker ; Unternehmer ; Ehrenamtliche Tätigkeit
FachgebieteChemie ; Wirtschaftsgeschichte bis 1900 ; Geographie, Heimat- und Länderkunde ; Nachrichtenwesen. Verkehrswesen. Fremdenverkehr, Hotel- und Gaststättengewerbe
Werke (Auswahl)Über die Einwirkung von Phosphoroxychlorid auf o-Nitrobenzaldehyd, 1913
Biogramm Chemiestudium mit Promotion in Marburg und Tübingen; Fabrikant; 1889 Gründer der Ortsgruppe Brohltal des Eifelvereins; bis 1905 deren Vorsitzender; Verdienste um Verbesserungen in der Infrastruktur im Brohltal; Schwerpunkte im Bau der Brohltalbahn, der Anlegung von Wanderwegen, in der Förderung des Fremdenverkehrs und in der Beratung kleinbäuerlicher Betriebe
Quellen
  • GND
  • Rhein-zeitung, Ausg. K. - (2014) vom 10.7., S. 26
Weitere Informationen
GND-Nr. 1022388371
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pk05935
Zuletzt bearbeitet:23.07.2014



Böcking, Rudolph Heinrich / 1810-1871
Geburtsdatum05.09.1810
Sterbedatum07.09.1871 [⇒ 2021 - 150. Todestag]
SterbeortAsbach-Asbacherhütte
WirkungsorteAsbach-Asbacherhütte ; Abentheuer / Landkreis Birkenfeld ; Spabrücken-Gräfenbacherhütte
Berufe/ StellungenUnternehmer
FachgebieteIndustrie. Handwerk
Beziehungen (Link)Stumm, Friedrich Philipp / 1751-1835;
Biogramm Sohn des ehemaligen Bergrats und Bürgermeisters von Saarbrücken, Heinrich Böcking; Kommerzienrat; mit seinen Brüdern Gustav und Eduard erbte er 1835 von seinem Großvater Friedrich Philipp Stumm die Asbacherhütte und sämtliche Hunsrücker Berg- und Hüttenwerke; leitete diese unter dem Namen "Firma Gebrüder Böcking" und baute die drei Hüttenwerke Asbach, Abentheuer und Gräfenbach weiter aus; 1872 wurde die Asbacher Hütte an Karl Ferdinand Stumm verkauft, der das Anwesen 1887 an die Rheinische Diakonie verschenkte; das Grab von Rudolph Heinrich Böcking und seiner Frau befindet sich noch heute auf dem Asbacher Friedhof unterhalb seines Denkmals, in welches ein Marmorrelief eingelassen wurde, das die Gewinnung und Verhüttung der Eisenerze im Mittelalter darstellt
Quellen
  • Birkenfeld <Nahe, Landkreis>: Heimatkalender. - 1979, S. 117-119
Quellen (WWW)
Weitere Informationen
GND-Nr. 1051173795
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pk04953
Zuletzt bearbeitet:15.11.2011



Dientzenhofer, Johann / 1663-1726
Geburtsdatum25.05.1663
GeburtsortBrannenburg- Sankt Margarethen
Sterbedatum20.07.1726
SterbeortBamberg
WirkungsorteMainz
Berufe/ StellungenArchitekt
FachgebieteArchitektur. Bautechnik
Biogramm Baumeister aus Bamberg. Er leitete von 1700-05 den Bau des Lustschlosses Favorite am Mainzer Rheinufer; 1706 lieferte er den Plan für die Erweiterung des Schönborner Hofes. Sonst. Werke: Dom zu Fulda, Kloster Banz, Schloss Pommersfelden, Schloss Johannisberg/Rheingau. --- [Daten übernommen aus: Huber, Wilhelm: Das Mainz-Lexikon. - Mainz : Schmidt, 2002. - ISBN 3-87439-600-2]
Alternatives o. ergänzendes Biogramm Wird oft verwechselt mit seinem Bruder, dem Baumeister Leonhard Dientzenhofer (1660-1707), der sich selbst die Namen "Johann Leonhard" zulegte.
Quellen
  • Franz, Heinrich Gerhard: Dientzenhofer, Johann. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 3, Duncker & Humblot, Berlin 1957, ISBN 3-428-00184-2, S. 649
Quellen (WWW)
Weitere Informationen
GND-Nr. 118832328
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pma0114
Zuletzt bearbeitet:25.11.2002



Ewerhart, Rudolf / 1928-
Geburtsdatum15.06.1928 [⇒ 2023 - 95. Geburtstag]
GeburtsortLebach
WirkungsorteWassenach
Berufe/ StellungenMusiker ; Hochschullehrer
FachgebieteMusik. Musikwissenschaft ; Bildung. Erziehung
Werke (Auswahl)Die Handschrift 322/1994 der Stadtbibliothek Trier als musikalische Quelle, Diss., 1955 ; (Hrsg.:) Jacob Gippenbusch: Mein' ganze Seel' dem Herren sing', 1991 ; Die bischöfliche Santini-Bibliothek, 1962 ; Die Orgel- und Claviermacher Senft in Koblenz und Augsburg, 2011
Biogramm Aufgewachsen in Trier; Studium der Kirchenmusik in Köln und Freiburg; 1953 Promotion; 1955 Dozent an der Kirchenmusikschule in Münster; 1972 Ordinarius für Orgel und Kirchenmusik in Köln und Münster; 1982 Kauf seines Wohnsitzes, des historischen Burghauses in Wassenach; deutschlandweit größte private Sammlung historischer Tasteninstrumente; 1992 Emeritierung; zahlreiche Aufnahmen und Konzerte; wissenschaftliche Aufsätze und Editionen, vor allem zur Musik des Barock; 2020 Verleihung des päpstlichen Gregorius-Ordens für Verdienste um die katholische Kirchenmusik
Quellen
  • Kempenich, Hans-Willi: Päpstlicher Orden für Prof. Rudolf Ewerhart, in: Rhein-Zeitung, Ausg. K, vom 07.09.2020, S. 9
Quellen (WWW)
Weitere Informationen
GND-Nr. 130349461
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pk06825
Zuletzt bearbeitet:09.09.2020



Gasteyer, Dora / 1930-
Andere NamensformenRudolph, Dora / 1930- [Geburtsname]
Geburtsdatum06.02.1930 [⇒ 2025 - 95. Geburtstag]
GeburtsortKaiserslautern
WirkungsorteNastätten ; Katzenelnbogen
Berufe/ StellungenHeimatschriftstellerin ; Lyrikerin ; Musikerin
FachgebieteSchreiben. Dichtung ; Musik. Musikwissenschaft
Werke (Auswahl)Die Sprache meiner Seele, 2009
Biogramm Beschäftigte sich seit ihrer Kindheit mit Lyrik und spielte Klavier; 1938 Umzug nach Nastätten in das Hofgut "Schwall"; verheiratet, 1 Sohn; gab Klavierunterricht und spielte auch öffentlich als Liedbegleiterin; befreundet mit dem chilenischen Künstler Ivan Olivares, den sie auch in Chile besuchte; in Valparaiso unterstützte sie eine Schule mit Benefizkonzerten und einer Schulpartnerschaft; im Dezember 2010 brannte das Hofgut ab; Gasteyer lebt heute in einem Pflegeheim in Katzenelnbogen
Quellen
  • Dora Gasteyer, in: Ott, Winfried: Nastätten zwischen gestern und morgen, Nastätten 2017, S. 127-128
Quellen (WWW)
Weitere Informationen
GND-Nr. 1166983218
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pk06572
Zuletzt bearbeitet:12.09.2018



Haas, Rudolph / 1841-1917
Geburtsdatum04.07.1841
Sterbedatum11.01.1917
WirkungsorteWaigandshain
Berufe/ StellungenBürgermeister
FachgebietePolitiker und historische Persönlichkeiten
Biogramm 1876 bis nach 1886 Bürgermeister von Waigandshain.
Quellen (WWW)
Weitere Informationen
GND-Nr. 105116821X
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pk03857
Zuletzt bearbeitet:03.12.2009




[Bild: Trierer Porträtdatenbank]
Herzog, Rudolf / 1869-1943
Geburtsdatum06.12.1869
GeburtsortWuppertal-Barmen
Sterbedatum03.02.1943
SterbeortRheinbreitbach
WirkungsorteRheinbreitbach
Berufe/ StellungenSchriftsteller ; Journalist
FachgebieteSchreiben. Dichtung
Werke (Auswahl)Die Burgkinder, 1914 ; Das große Heimweh, 1914 ; Nur eine Schauspielerin, 1928 ; Frau Kunst, 1893 ; Zum weißen Schwan, 1898 ; Das Lebenslied, 1909 ; Hanseaten, 1909
Biogramm Er absolvierte eine kaufmännische Lehre; anschließend war er als Farbentechniker in Düsseldorf und Wuppertal tätig; 1891 Philosophiestudium in Berlin und danach Reisen durch Europa und Amerika; 1894 Feuilletonredakteur bei der Monatsschrift Schwarz-Rot in Darmstadt; 1897 Chefredakteur bei den Hamburger Neuesten Nachrichten; 1899 bis 1903 Feuilletonchef bei der Berliner Zeitung; ab 1903 freier Schriftsteller von historischen Unterhaltungsromanen, Dichter und Erzähler; viele seiner Dramen wurden aufgeführt; 1908 Erwerb der Oberen Burg Rheinbreitbach, welche zu seinem Wohnsitz wurde; 1939 Verleihung der Goethemedaille.
Quellen
  • Killy
  • NDB
  • Loc-NA
  • Kurzbiographien vom Mittelrhein und Moselland, 1968
Quellen (WWW)
Weitere Informationen
GND-Nr. 11910847X
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pk00114
Zuletzt bearbeitet:17.03.2008



Knoodt, Peter / 1811-1889
Geburtsdatum06.11.1811
GeburtsortBoppard
Sterbedatum27.01.1889
SterbeortBonn
WirkungsorteTrier ; Wien ; Breslau ; Koblenz ; Neuwied
Berufe/ StellungenKatholischer Theologe
FachgebieteKirche
Beziehungen (Link)Reichensperger, August / 1878-1962; Reichensperger, Peter Franz / 1810-1892;
Werke (Auswahl)Günther und Clemens, 3 Bde, Wien 1853f.
Biogramm Sohn des Bopparder Bürgermeisters Heinrich Knoodt jun.; Vetter von August und Peter Reichensperger. - Schulbesuch in Boppard, Abitur in Koblenz; 1829 Studium der katholischen Theologie in Bonn und Tübingen; 1835 Priesterweihe, Kaplan in Trier; 1837 Religionslehrer; 1841-1844 Aufenthalt in Wien, Privatschüler des "Neu-Kartesianischen" Theologen Anton Günther; 1844 Privatstudien in Breslau bei den "Güntherianern" Johann Baptist Baltzer und Peter Joseph Elvenich; 1845 Promotion, außerordentlicher Professor in Bonn; 1847 Ordinarius; Mai 1848-Feb. 1849 Abgeordneter der Frankfurter Nationalversammlung (Wahlkreis Neuwied), unterstützte die Märzrevolution; 1857 Indizierung aller Schriften seines Lehrers Anton Günther durch den Vatikan; 1859 Indizierung von Knoodts Buch "Günther unbd Clemens"; während des 1. Vatikanischen Konzils 1869-1870 protestierte er gegen das Unfehlbarkeitsdogma und bekannte sich zur alt-katholischen Konfession; 1878 Generalvikar des alt-katholischen Bistums unter Bischof Joseph Hubert Reinkens
Quellen (WWW)
Weitere Informationen
GND-Nr. 11625968X
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pk05885
Zuletzt bearbeitet:28.05.2014



Minutoli, Julius von / 1804-1860
Geburtsdatum30.08.1804
GeburtsortBerlin
Sterbedatum05.11.1860
SterbeortSchiras
WirkungsorteBerlin ; Koblenz ; Posen
Berufe/ StellungenPolitiker ; Jurist
FachgebietePolitiker und historische Persönlichkeiten ; Recht
Biogramm Studium der Rechts- und Kameralwissenschaft in Berlin und Heidelberg; 1830-1832 Regierungsassessor in Koblenz; 1832 Regierungsrat in Posen, 1842 Promotion zum Dr. jur.; 1847 Polizeipräsident von Berlin; tritt nach der Märzrevolution 1848 zurück; 1851 Generalkonsul für Spanien und Portugal; 1859 Preußischer Ministerpräsident und Generalkonsul für Persien; 1860 Tod bei Schiras
Quellen
  • NDB
  • Dorothea Minkels: 1848 gezeichnet. Berlin 2003
Weitere Informationen
GND-Nr. 10143216X
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pk01792
Zuletzt bearbeitet:13.02.2007



Mockenhaupt, Rudolph / 1927-2008
Geburtsdatum1927 [?] [⇒ 2022 - 95. Geburtstag]
Sterbedatum30.07.2008
WirkungsorteAlsdorf / Landkreis Altenkirchen (Westerwald) ; Betzdorf ; Altenkirchen (Westerwald)
Berufe/ StellungenKommunalpolitiker
FachgebietePolitiker und historische Persönlichkeiten
Biogramm CDU-Mitglied; engagierte sich über 45 Jahre in der Kommunalpolitik; von 1952 - 1994 Mitglied im Ortsgemeinderat der Ortsgemeinde Alsdorf; Fraktionssprecher der CDU im Ortsgemeinderat Alsdorf; 1974 - 1999 Mitglied im Verbandsgemeinderat Betzdorf, von 1979 bis 1999 ehrenamtlicher Beigeordneter der Verbandsgemeinde; Mitglied des Kreisrechtsausschusses in Altenkirchen; 1985 Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am Bande.
Quellen
  • Rhein-Zeitung, Ausg. HA. - (2008), 181 vom 5.8., S. 13
Weitere Informationen
GND-Nr. 1051163129
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pk03123
Zuletzt bearbeitet:19.09.2008



Müller, Rudi / 1923-2009
Geburtsdatum1923 [?] [⇒ 2023 - 100. Geburtstag]
GeburtsortBad Kreuznach
Sterbedatum24.12.2009
WirkungsorteBad Kreuznach ; Bretzenheim
Berufe/ StellungenUnternehmer ; Ingenieur ; Karnevalist ; Stifter
FachgebieteHandel. Dienstleistung ; Volkskunde. Brauchtum. Karneval ; Kultur
Biogramm Diplom-Ingenieur; Inhaber des Kreuznacher Unternehmens "Elektra" für Elektroartikel und Elektroinstallationen; gründete mit seiner Frau 1999 die "Barbara und Rudi Müller-Stiftung" zur Unterstützung des Kulturlebens in Bad Kreuznach, die u.a. auch den Bau eines Theatersaales für die Kleinkunstbühne im Haus des Gastes ermöglichte und die Konzertreihe "Kreuznach Klassik" ins Leben rief. 1953 Karnevalsprinz und 1957-1962 Präsident der Großen Karnevalsgesellschaft Bad Kreuznach; lebte in Bretzenheim; wurde beerdigt auf dem Friedhof von Bad Kreuznach.
Quellen
  • Allgemeine Zeitung <Mainz> / Bad Kreuznach. - (2009), 301 vom 29.12.
  • rhein-zeitung.de/archiv/09/12/29/E/00000093.html (Gesehen am: 17.02.2010)
Quellen (WWW)
Weitere Informationen
GND-Nr. 1051216478
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pk03988
Zuletzt bearbeitet:24.02.2010



Nasse, Berthold / 1831-1906
Geburtsdatum09.12.1831
GeburtsortBonn
Sterbedatum30.11.1906
SterbeortBonn
WirkungsorteKoblenz ; Diez ; Berlin ; Trier ; Zell (Mosel) ; Mayen
Berufe/ StellungenBeamter ; Landrat
FachgebieteÖffentliche Verwaltung ; Politiker und historische Persönlichkeiten
Beziehungen (Link)Nasse, Erwin / 1829-1890;
Biogramm Abitur 1849 in Bonn, 1849/53 Studium der Rechtswissenschaften in Bonn u. Berlin. Militärpflicht beim 2. Rhein. Landwehr-Regiment. Er begann seine Berufslaufbahn als Referendar in Zell u. Mayen. 1853 Auskultator beim Landgericht Bonn, 1856 Regierungsreferendar in Koblenz, 1861 beim Oberpräsidium der Rheinprovinz in Koblenz u. 1868 definitiv Landrat des Unterlahnkreises. Nach dem Weggang von Landrat Steinmann im Kreis Zell, ab Aug. 1884 zum Landrat des Landkreises Köln ernannt, wurde die Kreisverwaltung Zell kurzfristig von dem Regierungsreferendar Nasse geführt, dem die Bestallung zum Regierungspräsidenten in Trier bevorstand. Das Interregnum dauerte bis zum 31.12.1884, am nächsten Tag wurde Regierungsassessor Dr. Wilhelm Dewitz von Woyna mit der kommissarischen Verwaltung des Landkreises Zell betraut. B.v.N. wurde Regierungspräsident in Trier, ab 18.7.1888 Unterstaatssekretär im Kultusministerium u. ab 17.2.1890 Oberpräsident der Rheinprovinz u. ab 1.10.1905 Eintritt in den Ruhestand. Bruder von Prof. Dr. phil. Erwin von Nasse. --- [Daten übernommen aus: Friderichs, Alfons [Hrsg.]: Persönlichkeiten des Kreises Cochem-Zell. Trier, Kliomedia : 2004. ISBN 3-89890-084-3]
Quellen
  • Buk, Geschichte der Landräte, in: Heimatjahrbuch des Landkreises Zell 1966, S. 22
  • Romeyk, Horst: Die leitenden staatlichen Verwaltungsbeamten der Rheinprovinz 1816-1945, Düsseldorf 1994, S. 646
  • Trierer Biographisches Lexikon (hrsg.): Heinz Monz, Trier 2000] S: 319/20
  • Jungblut, Thomas: Die "altpreuß." höheren Regierungsbeamten u. Landräte in den Regierungsbez. Koblenz u. Trier 1850-1914, Diss, Mainz 1989, S. 57
  • Schütz, Wolfgang: Koblenzer Köpfe, Hachenburg 2000, S. 281
Quellen (WWW)
Weitere Informationen
GND-Nr. 116884185
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pkd0694
Zuletzt bearbeitet:22.03.2012



Rudolf / I. / Heiliges Römisches Reich, König / 1218-1291
Geburtsdatum01.05.1218
GeburtsortLimburg [?]
Sterbedatum15.07.1291
SterbeortSpeyer
Berufe/ StellungenKönig
FachgebietePolitiker und historische Persönlichkeiten
BeziehungenFriedrich / II. / Heiliges Römisches Reich, Kaiser / 1194-1250;
Biogramm Patensohn des Stauferkaisers Friedrich II.; 1273 zum römisch-Deutschen König gewählt, Krönung am 24.10. in Aachen; gilt als Begründer der Herrschaftsansprüche der Habsburger in Österreich; 1278 Sieg gegen Ottokar II. von Böhmen und Eroberung der Gebiete der späteren "Donaumonarchie"; begründete das Konzept der "Reichsstädte", die dem König Steuern schuldeten und dafür besonderen Schutz genossen; residierte gegen Ende seines Lebens in Germersheim; einen Tag vor seinem Tod reiste er nach Speyer, auch um im dortigen Dom nach salisch-staufischer Tradition begraben zu werden; seine Grabplatte soll eine der ersten lebensnahen Darstellungen eines deutschen Königs sein
Quellen (WWW)
Weitere Informationen
GND-Nr. 11860371X
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pk06795
Zuletzt bearbeitet:11.08.2020



Rudolph, Helmut / 1946-
Geburtsdatum30.12.1946 [⇒ 2021 - 75. Geburtstag]
GeburtsortMünchen
WirkungsorteBad Kreuznach
Berufe/ StellungenBankier
FachgebieteGeld, Bank, Börse
Biogramm Lehre bei der Dresdner Bank; begann 1972 eine juristische Ausbildung an der Frankfurter Goethe-Universität, die er 1979 als Rechtsreferendar am Landgericht Darmstadt abschloss; danach arbeitete er bis 1986 als Syndikus der DG Bank in Frankfurt; von 1987 bis 1989 Kreditabteilungsdirektor der Nassauischen Sparkasse; 1989 bis 2006 Vorstandsvorsitzender der damaligen Volksbank Gräfenbach in Wallhausen, bzw. stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Volksbank Nahetal
Quellen
  • Oeffentlicher Anzeiger / Stadt und Kreis Bad Kreuznach. - (2006), 141 vom 21.06.
Weitere Informationen
GND-Nr. 1051154200
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pk01748
Zuletzt bearbeitet:02.01.2007



Rudolph, Jürgen / 1943-
Geburtsdatum25.07.1943 [⇒ 2023 - 80. Geburtstag]
GeburtsortOldenburg <Oldenburg>
WirkungsorteKoblenz ; Cochem
Berufe/ StellungenRichter
FachgebieteRecht
Werke (Auswahl)Du bist mein Kind, 2007
Biogramm studierte Rechtswissenschaften, Griechisch und Philosophie in Kiel; 1973-1974 Jugendrichter am Amtsgericht Koblenz; 1975 und 1977-1979 Richter am Landgericht Koblenz, dazwischen als Staatsanwalt in Koblenz tätig; 1979-2008 Familienrichter am Amtsgericht in Cochem; Begründer des Cochemer Modells im Familienrecht; Gründungsmitglied der Neuen Richtervereinigung; dort 1989-1995 Vorstandsmitglied; Mitgründer des Instituts für interdisziplinäre Ausbildung in Cochem; seit 2009 in einer Kanzlei in Koblenz beschäftigt
Quellen (WWW)
Weitere Informationen
GND-Nr. 139258337
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pk04686
Zuletzt bearbeitet:27.04.2011



Schmitt, Robert / 1872-1936
Geburtsdatum10.05.1872 [⇒ 2022 - 150. Geburtstag]
GeburtsortTrier
Sterbedatum10.09.1936
SterbeortBerlin
WirkungsorteKoblenz
Berufe/ StellungenGymnasiallehrer ; Prälat
FachgebieteKirche ; Bildung. Erziehung
Biogramm Gymnasialprofessor in Koblenz
Quellen
  • Stadtarchiv Koblenz
Weitere Informationen
GND-Nr. 1028043198
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pka0785
Zuletzt bearbeitet:15.11.2005



Schmitzbonn, Hermann / 1903-1960
Geburtsdatum1903
GeburtsortDuisburg
Sterbedatum1960
SterbeortAgra / Collina d'Oro
WirkungsorteBad Neuenahr- Ahrweiler ; Berlin ; Düsseldorf ; Adenau
Berufe/ StellungenMaler
FachgebieteMalerei. Zeichnung. Graphik
BeziehungenClarenbach, Max / 1880-1952;
Biogramm Studium an der Kunstakademie in Düsseldorf bei Max Clarenbach und in München; danach Wohnsitz in Berlin; 1944-1957 Wohnsitz in Adenau; wohnte dort bei dem Sägewerksbesitzer Anton Klaes, der ihm 1953 ein Atelier einrichtete; heiratete fast Klaes' Tochter; überließ Klaes als Bezahlung ca. 20 Gemälde; bezahlte auch anderswo, z.B. im Kölner Hotel Friedrich, mit Gemälden; in den späten 50er Jahren Verkaufsatelier in Bad Neuenahr; die Klaessche Sammlung wurde im Juli 2017 von den Erben dem Verein für Heimatpflege Adenau als Geschenk überlassen und im Heimatmuseum aufbewahrt; malte zum Großteil Landschaften, aber auch die Bevölkerung und religiöse Themen; starb in einer Lungenheilanstalt
Quellen
  • Die städtische Kunstsammlung Bad Neuenahr-Ahrweiler: Ankäufe, 2013
  • Wie 20 Gemälde zurück nach Adenau finden, in: Rhein-Zeitung, Ausgbe K vom 07.07.2017, S. 15
Quellen (WWW)
Weitere Informationen
GND-Nr. 1079508155
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pk05947
Zuletzt bearbeitet:14.09.2017




[Bild: Trierer Porträtdatenbank]
Thorvaldsen, Bertel / 1770-1844
Geburtsdatum19.11.1770
GeburtsortKopenhagen
Sterbedatum23.03.1844
SterbeortKopenhagen
WirkungsorteMainz
Berufe/ StellungenBildhauer
FachgebietePlastik
Biogramm Nach einem Entwurf von Ludwig Lindenschmit d. Ä. schuf er das Modell des Gutenberg-Denkmals, das 1836 in Paris von Charles Crozatier gegossen und 1837 auf dem "Gutenbergplatz" aufgestellt wurde. Thorwaldsen hatte die Modellgestaltung unentgeltlich ausgeführt und wurde dafür am 7. 1. 1835 Mainzer Ehrenbürger. Grab: Kopenhagen. --- [Daten übernommen aus: Huber, Wilhelm: Das Mainz-Lexikon. - Mainz : Schmidt, 2002. - ISBN 3-87439-600-2]
Weitere Informationen
GND-Nr. 118622323
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Zuletzt bearbeitet:25.11.2002



Treis, Theo / 1935-2003
Geburtsdatum27.12.1935 [⇒ 2025 - 90. Geburtstag]
GeburtsortZell-Merl
Sterbedatum21.07.2003
SterbeortKaiserslautern
Berufe/ StellungenUnternehmer
FachgebieteIndustrie. Handwerk ; Handel. Dienstleistung
Biogramm T.T. war Geschäftsführer der Moselsektkellerei Treis in Merl bzw. Zell-Merl. Er vertrat den Berufsstand 31 Jahre als Vorstandsmitglied im Verband Deutscher Sektkellereien, seit 1971 war er auch Mitglied des Steuerausschusses, ferner Mitglied der Vollversammlung der IHK in Koblenz u. deren Kreisbeauftragter. Er war Handelsrichter beim Landgericht in Koblenz u. ehrenamtlicher Richter beim Finanzgericht in Neustadt. Im Jahre 1964 wurde er für die CDU bis 1969 Mitglied u. 2. Beigeordneter im Gemeinderat in Merl. Nach der Eingemeindung von Merl zur Stadt Zell wurde er 1969/74 Stadtratsmitglied u. 3. Beigeordneter. Von 1964/94 war er in der Amtsvertretung Zell-Land u. Mitglied des Verbandsgemeinderates Zell. T.T. war Ritter des Ordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem. In Anerkennung seiner Leistungen erhielt er die Ehrenmitgliedschaft u. die goldene Ehrennadel des Verbandes Deutscher Sektkellereien in Wiesbaden, am 21.9.1995 wurde ihm das Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland am Band verliehen. Nach längerer Krankheit starb er in der Universitäts-Klinik in Kaiserslautern u. wurde am 25.7.2003 in seiner Heimatstadt in Zell-Merl beigesetzt. --- [Daten übernommen aus: Friderichs, Alfons [Hrsg.]: Persönlichkeiten des Kreises Cochem-Zell. Trier, Kliomedia : 2004. ISBN 3-89890-084-3]
Quellen
  • Rhein-Zeitung, Ausgabe D (Cochem-Zell) v. 12.12.1985, 23/24.9.1995, 27.12.2000, 14.7.2001, 2.7.2001
  • Zeller-Wochenspiegel v. 25.10.1995
  • Todesanzeigen, in: Rhein-Zeitung, Ausgabe D (Cochem-Zell) v. 23.7.03 u. Mitteilungsbl. der VG Zell v. 25.7.03
Weitere Informationen
GND-Nr. 1051201284
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Zuletzt bearbeitet:16.12.2010



Werner / von Nantersburg
Wirkungszeit1138
WirkungsorteHontheim
Berufe/ StellungenRaubritter
FachgebietePolitiker und historische Persönlichkeiten
Beziehungen (Link)Adalbero / Treverensis / 1080-1152;
Biogramm Raubritter Werner von Nantersburg und sein Bruder Johann bauten die Burg Nantersburg, heute Entersburg, im Tal zwischen Bad Bertrich u. Kennfus. Als Erzb. Albero v. Montreuil (1131/52) im Begriff war, Kaiser Lothar II. (1125/37) auf seinem Zug nach Italien zu begleiten, nutzen die Brüder die Gelegenheit, um von ihrem Schlupfwinkel aus ihre Raubzüge zu unternehmen. Sie bemächtigten sich sogar der Burg Arras im Jahre 1138, aber Erzb. Albero, der früher zurückkam als erwartet, befreite Arras und zerstörte die Nantersburg, die später wieder aufgebaut wurde. --- [Daten übernommen aus: Friderichs, Alfons [Hrsg.]: Persönlichkeiten des Kreises Cochem-Zell. Trier, Kliomedia : 2004. ISBN 3-89890-084-3]
Quellen
  • Hontheim, Hist. Trev. I. p.558
  • Bärsch G, Eiflia illustrata, Aachen 1852, S. 283
  • Schmitz, Die Entersburg bei Bad Bertrich, in: Heimat : Beilage der Rhein-Zeitung für Schule u. Elternhaus, v. Jan. 1964, S. 7
Quellen (WWW)
Weitere Informationen
GND-Nr. 1051197546
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pkd0693
Zuletzt bearbeitet:16.12.2010

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