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Hermann / König / -1088
Sterbedatum28.09.1088
SterbeortCochem
Berufe/ StellungenPfalzgraf ; König
FachgebietePolitiker und historische Persönlichkeiten
Beziehungen (Link)Ezzo / Lothringen, Pfalzgraf / 955-1034;
Biogramm Bei der Kaiserwahl Heinrich IV ließ er sich als Gegenkönig aufstellen. Nur mit geringer Hausmacht ausgestattet und unglücklich im Kampf mit seinen Gegnern, verfiel er dem Spott des Volkes. Weil an dem Orte, an dem er sich zum Kaiser aufstellen ließ, Eisleben in Sachsen, das Knoblauchkraut vorzüglich wächst, wurde ihm der Spottname "Knoblauchkönig" zugelegt. Als er sich am 28.9.1088 bei Cochem auf der Jagd befand, wollte er die Wachsamkeit seiner Burgleute überprüfen, am Abend drängte er mit seinen Jagdgenossen lärmend, wie ein überfallender Feind in die Burg ein, dabei wurde er bei der Verteidigung von einem Stein erschlagen. Er starb ohne Nachkommen. Damit war das Geschlecht der Ezonen ausgestorben. --- [Daten übernommen aus: Friderichs, Alfons [Hrsg.]: Persönlichkeiten des Kreises Cochem-Zell. Trier, Kliomedia : 2004. ISBN 3-89890-084-3]
Alternatives o. ergänzendes Biogramm 1064-1086 residierte er auf der Burg in Cochem
Quellen
  • Monumenta Germaniae, Script, XVI, 71
  • Pauly, Stadt u. Burg Cochem, Wieprecht 1883, S. 12
  • Schommers, Cochemer Persönlichkeiten, in: Heimat : Beilage der Rhein-Zeitung für Schule u. Elternhaus, v. Aug. 1984
  • Heyen, Franz-Josef: Der Mittelrhein im Mittelalter, Hachenburg 1988, S. 132
Quellen (WWW)
Weitere Informationen
GND-Nr. 137946554
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pkd0812
Zuletzt bearbeitet:19.10.2012



Sales, Pietro Pompeo / 1729-1797
Geburtsdatum1729
GeburtsortBrescia
Sterbedatum21.11.1797
SterbeortHanau
WirkungsorteKoblenz-Ehrenbreitstein
Berufe/ StellungenMusiker ; Komponist
FachgebieteMusik. Musikwissenschaft
Beziehungen (Link)Klemens Wenzeslaus / Trier, Erzbischof / 1739-1812;
Werke (Auswahl)Il Re pastore, 1770
Biogramm Hofkapellmeister am Kurtriererhof in Ehrenbreitstein.
Quellen
  • Stadtarchiv Koblenz
Weitere Informationen
GND-Nr. 104365099
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pka0757
Zuletzt bearbeitet:06.12.2005



Sander, Johann Maria / 1618-1691
Geburtsdatum1618
Sterbedatum20.10.1691
SterbeortLutzerath-Driesch
WirkungsorteTrier ; Boppard
Berufe/ StellungenPfarrer / Katholische Kirche
FachgebieteKirche
Biogramm Nach beendigtem Studium an der Universität in Trier trat er zunächst in den Dienst des spanischen Kriegsrats u. Kommandanten Wilhelm Anton Frangipani. Hier blieb er sieben Jahre u. ging als Regiments-Proviant-Meister ab. Seine erste hl. Messe feierte er 1644 in der Kapelle zu Driesch u. war nacheinander Pfarrer in Strotzbüsch, Ernst, Pressberg, Rüdesheim, nach 30 Jahren zog er sich als Kellner zurück in das hochadelige Jungfrauenkloster Marienberg bei Boppard. Hier wurde ihm von Bischof Johann Hugo v. Orsbeck (1676-1711) die Marianische Kirche seiner Heimatpfarrei Driesch ab 1681 anvertraut. Er verhilft der Wallfahrtskapelle wieder zu ihrem alten Ansehen. 1682 baut er aus eigenen Mittel das Rektoratshaus, die Stallungen u. die Scheune wieder auf. Am 16.8.1687 wird die Kirche von einem Blitzschlag getroffen u. von einem großen Brand zerstört. Unter seiner Leitung wird alles wieder aufgebaut, aber schon im Jahre 1689 wird die Kirche durch die einfallenden französ. Soldaten wiederum zerstört u. ausgeraubt. J.M.S. machte 1688 zugunsten der Kapelle u. des Rektorats in Driesch eine ansehnliche Stiftung u. übergab seine großartige Bibliothek, auch eine Armenstiftung machte er für die Hausarmen in Driesch u. Lutzerath. Der große Wohltäter stirbt 73-jährig u. wird vor dem Hochaltar der Marienkirche begraben. --- [Daten übernommen aus: Friderichs, Alfons [Hrsg.]: Persönlichkeiten des Kreises Cochem-Zell. Trier, Kliomedia : 2004. ISBN 3-89890-084-3]
Quellen
  • Müller, Die Marianische Kapelle zu Driesch, Trier. Archiv, Heft XVI, Trier 1910, 65/7
  • Wolff, Festschrift zur 500-Jahr-Feier der Marienkirche in Driesch, Lutzerath 1980.
Weitere Informationen
GND-Nr. 1051198879
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pkd0814
Zuletzt bearbeitet:16.12.2010

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