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Schütz, Carl Theodor / 1907-1985
Geburtsdatum11.04.1907
GeburtsortMayen
Sterbedatum26.05.1985
SterbeortKöln
WirkungsorteMayen ; Andernach ; Koblenz ; Trier
Berufe/ StellungenJurist ; Nationalsozialist
FachgebieteRecht ; Politiker und historische Persönlichkeiten
Biogramm Schulbesuch in Mayen, Koblenz und Oberkassel; Jurastudium in Bonn, Köln, Marburg und München; 1931 Eintritt in die SS und 1932 in die NSDAP; Februar 1932 Erstes Staatsexamen am Oberlandesgericht Köln und im Anschluß Referendariat am Amtsgericht in Andernach und am Landgericht in Koblenz; nachdem S. mit anderen SS-Männern politische Gegner brutal mißhandelt hatte, wurde er 1933 zu zwei Jahren Haft verurteilt und aus dem Staatsdienst entfernt; infolge einer Amnestie kam S. 1934 frei und war seit August bei der 5. SS-Standarte im SS-Sturmbann 8/1 tätig und wechselte im Oktober in den Trierer Sturmbann 8/2; seit September 1934 auch Mitglied der Gestapo in Trier; 1935 Ernennung zum Kriminalkommissar; Leitung des Trierer Referates der Spionageabwehr bis 1939; mit Kriegsbeginn ging S. als Angehöriger des Einsatzkommandos 2/IV nach Polen; 1939 Spionageabwehr in Lodz; 1943 Leiter der Spionageabwehr für Rom und fünf weiteren italienische Provinzen, 1944 Ernennung zum Kriminalrat; 24. März 1944 Teilnahme an den Geiselerschießungen in den Fosse Ardeantini; nach Kriegsgefangenschaft bei Fürstenfeldbruck tauchte S. unter falschem Namen unter; 1950 war S. in Köln ansässig und wurde wieder unter seinem echten Namen als Mitläufer entnazifiziert; seit Juli 1952 bei der Organisation Gehlen, der Vorläuferorganisation des BND, beschäftigt; trotz seit 1954 vorliegenden Warnungen des CIA wurde S. 1956 Abteilungsleiter beim BND in Köln; im März 1964 wurde Schütz gekündigt; nach einem Prozeß vor dem Arbeitsgericht München wurde ihm eine Abfindung in Höhe von 70.000 DM zuteil.
Quellen
  • Wikipedia (Gesehen am: 12.11.2012)
  • Süddeutsche Zeitung. - (2012), 249 vom 27./28.10., S. 13
Weitere Informationen
GND-Nr. 1051174740
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pk05306
Zuletzt bearbeitet:12.11.2012



Wehle-Heich, Margit / 1960-
Geburtsdatum11.06.1960 [⇒ 2025 - 65. Geburtstag]
GeburtsortMainz
WirkungsorteRhaunen
Berufe/ StellungenKünstlerin
FachgebieteMalerei. Zeichnung. Graphik
Beziehungen (Link)Soltikow-Wehle, Dagmar / 1932-;
Biogramm Kindheit und Jugend in Idar-Oberstein; lebt seit 1986 in Rhaunen; neben ihrem Beruf als Versicherungsfachfrau Teilnahme an verschiedenen Malkursen in Nohfelden-Bosen, Bad Reichenhall und Trier; Einzel- und Gruppenausstellungen im Hunsrück und im Nahetal; Mitglied im Kunstverein Obere Nahe; Tochter von Dagmar Soltikow-Wehle
Quellen
  • Sprachzeichen - Zeichensprache, 2007
  • Soltikow-Wehle, Dagmar: Manchmal war es Liebe, 2012
Weitere Informationen
GND-Nr. 173989802
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pk02842
Zuletzt bearbeitet:27.06.2008

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