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Beatrix / von Engelport / -1275
GeburtsortTreis
Sterbedatum12. oder 13.03. nach 1275
SterbeortTreis-Karden- Maria Engelport
WirkungsorteTreis-Karden- Maria Engelport
Berufe/ StellungenNonne
FachgebieteKirche
Beziehungen (Link)Philipp / von Wildenberg / -1271;
Biogramm Tochter des Phillip II. v. Wildburg und der Irmgard v. Braunshorn. Am 1.2.1262 trat sie mit ihren drei Schwestern sowie acht Chor- und zwei Laienschwestern in das Kloster Maria Engelport ein. Sie wurde die erste Vorsteherin der Schwesterngemeinschaft. Ihr Vater, der um 1260 das gesamte Gebiet vom Kloster Kumbd gekauft hatte, ließ eine Klosterkirche errichten, die 1272 durch Erzbischof Heinrich II. v. Vinstingen zu Trier konsekriert wurde. Die Schwestern, die zuerst dem Dominikanerorden angehörten, wurden bei dieser Gelegenheit dem Prämonstratenserorden zugewiesen und dem Abt von Steinfeld, später dem Abt von Sayn unterstellt. Der spätere Prior Wilhelm Mühlheins schreibt 1658, es sei zu bedauern, dass die Lebensgeschichte durch einige Unfälle abhanden gekommen seien. Im Orden wurde sie als Heilige verehrt. 1790 lagen ihre Gebeine noch in einem kostbaren Reliquienschrein im Chor der Kirche des Klosters Engelport und wurden alljährlich an ihrem Todestag am 13. März ausgestellt. In den unseligen französischen Revolutionswirren ging das Kloster 1794 unter und der Reliquienschrein mit allen anderen Kostbarkeiten verloren. --- [Daten übernommen aus: Friderichs, Alfons / 1938-2021 [Hrsg.]: Persönlichkeiten des Kreises Cochem-Zell. Trier, Kliomedia : 2004. ISBN 3-89890-084-3]
Alternatives o. ergänzendes Biogramm Wird in Maria Engelport als Selige verehrt, ist aber nicht Teil des Martyrologium Romanum; der Mittelfinger wird als Reliquie in der Kirche von Tournai aufbewahrt
Quellen
  • Archiv f. mittelrh. Kirchengeschichte . Bd 8, 1956, S. 431
  • Hauersperger, Kloster Maria Engelport
  • Messer, Die selige Beatrix v. Treis, Heimat v. Jan. 1973, S. 6/7
  • Friderichs, Kloster Maria Engelport, (= Rheinische Kunststätten 3, Köln 1976), 10/11
  • ders. Die selige Beatrix v. Treis, in: Heimatjahrbuch des Kreises Cochem Zell, 1986, S. 170/1
  • ders.: Klöster im Landkreis Cochem-Zell, in: Geschäftsbericht der Kreissparkasse Cochem-Zell, 1989 u. 1990, S. 64/9 (m. Quellen und Literaturhinweisen)
  • Pies, verschiedene Veröffentlichungen über Kloster Engelport, u.a. in: Heimatjahrbuch des Kreises Cochem Zell, 1986, S. 167/9
  • Pies, Norbert J. und Werner P. Pfeil, Zur Geschichte von Kloster Maria Engelport, Band III: Series Magistrarum et Priorum, Frechen 1989, S. 18
  • Biographisch-bibliographisches Kirchenlexikon, XXII. Band, Ergänzungen IX, Sp. 81
Quellen (WWW)
Weitere Informationen
GND-Nr. 1051202329
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pkd1044
Zuletzt bearbeitet:16.11.2011



Welter, Otto / 1839-1880
Geburtsdatum20.11.1839
GeburtsortZell (Mosel)
Sterbedatum25.07.1880
SterbeortZillertal
Berufe/ StellungenRechtsanwalt ; Abgeordneter
FachgebieteRecht ; Politiker und historische Persönlichkeiten
Biogramm Sohn des königl. Steuerinspektors in Zell Heinrich Carl Welter (geb. 1795, Neuwied, gest. 20.9.1861 Zell) u. der Maria Gertrude Gräff (geb. 22.8.1805 Zell gest. 30.4.1890 Jülich). - Nach Schulbesuch in Zell u. Gymn. in Koblenz (Abitur 1860) Studium der Rechte an den Universitäten in Heidelberg u. Bonn 1860/62, Advokat, Anwalt in Köln. Liberaler Kommunalpolitiker; 1875/76 Mitglied des preuß. Abgeordnetenhauses in Berlin; er schlug bei der Ersatzwahl im [Wahlkreis] 1 Köln (Stadt) August Reichensperger; gehörte der Fraktion der Dt. Fortschrittspartei an. O.W. war begeisterter Bergsteiger. Bei einem Bergunfall in Tirol verunglückte er tödlich, erst 40 Jahre alt. Er hinterließ Frau u. fünf Kinder. Sein älterer Bruder Emill W. (gest. 2.1.1897 Köln) war Advokat, Anwalt u. Justizrat in Aachen. --- [Daten übernommen aus: Friderichs, Alfons / 1938-2021 [Hrsg.]: Persönlichkeiten des Kreises Cochem-Zell. Trier, Kliomedia : 2004. ISBN 3-89890-084-3 / Verf. dieses Artikels: Heinz-Günther Böse]
Quellen
  • Familien - Chroniken Graeff, Trier 1961, 78 f u. Zell 1988, 175
  • [Mann, Bernhard: Biographisches Handbuch für das Preußische Abgeordnetenhaus 1867-1918, Droste Verlag, Düsseldorf 1988] 109, Nr. 2484.
Weitere Informationen
GND-Nr. 1051202264
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pkd1038
Zuletzt bearbeitet:16.12.2010

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