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Zender, Matthias / 1907-1993
Geburtsdatum20.04.1907
GeburtsortNiederweis
Sterbedatum20.12.1993
SterbeortBonn
Berufe/ StellungenHochschullehrer
FachgebieteBildung. Erziehung
Werke (Auswahl)Räume und Schichten mittelalterl Heiligenverehrung in ihrer Bedeutung für die Volkskunde, Habilitationsschrift Bonn 1959, 2. erw. Aufl Bonn 1973 ; Die Sage als Spiegelbild v. Volksart und Volksleben im westl. Grenzland, Dissertation Bonn 1938 (Teildruck 1940) ; Sagen und Geschichten aus der Westeifel, 4. Aufl, Bonn 1986 ; Volkskunde. Eine Einführung (zus. mit Günter Wiegelmann und Gerhard Heilfuhrt), Darmstadt 1977 ; Volksmärchen und Schwänke aus Eifel und Ardennen, 1935 und 1984 (beide Bonn) ; Mithg verschiedener wissenschaftl. Zeitschriften ; Josef Mangold: Schriftenverzeichnis 1925-1987 - in: Rhein. Jahrbuch für Volkskunde, Beiheft 1, 1987
Biogramm Universitätsprofessor. - Abitur in Trier. Z lieferte schon als Primaner die ersten Beiträge zum gerade erst begonnenen "Rhein Wörterbuch". Seit 1926 Studium der Volkskunde, Geschichte und Germanistik an der Universität Bonn, zwischendurch auch in Innsbruck und Wien. 1929 Assistent beim "Rhein Wörterbuch", Leiter der Landesstelle für die Rheinprovinz des Atlas der deutschen Volkskunde. 1938 in Bonn Promotion zum Dr. phil. und dort 1954 Habilitation. 1954 Gesamtleitung für den Atlas der deutschen Volkskunde. 1960 Übernahme des Lehrstuhls für Volkskunde am Institut für geschichtl. Landeskunde an der Universität Bonn. 1975 emeritiert - Z befaßte sich in zahlreichen Veröffentlichungen mit landeskundl., sprachwissenschaftl. und volkskundl. Themen, mit Kulturraumforschung, Volksglaube, Volksbrauch, Volkserzählung und Volkssprache. Er machte sich in der Trierer Region einen Namen vor allem mit seinen Sammlungen v. Sagen und Geschichten, v. Volksmärchen und Schwänken aus der Eifel und den Ardennen. Das, was Z auf Kundfahrten über die Dörfer in 1929-1936 aufzeichnete, ist als Dokumentation volkstüml. Erzählens zwischen den beiden Weltkriegen zu einem Standardwerk der Volkskunde geworden. - Zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen sowie Mitgliedschaften in in- und ausländischen wissenschaftl. Instituten zeugten v. der wissenschaftl. Reputation Z's. - --- [Daten übernommen aus: Josef Zierden, in: Monz, Heinz / 1929-2012 (Hrsg.): Trierer Biographisches Lexikon. - Trier : Wissenschaftlicher Verlag, 2000. - ISBN 3-88476-400-4]
Quellen
  • W. Kleinschmidt: Zum 70. Geburtstag v. Professor Dr. Matthias Z, in: Eifel-Jb 1978, 124-126
  • Josef Zierden: Die Eifel in der Literatur. Ein Lexikon der Autoren und Werke, Gerolstein 1994, 269-272
Weitere Informationen
GND-Nr. 118636448
Zitierlink http://www.rppd-rlp.de/pta1477
Zuletzt bearbeitet:11.07.2006

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